treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

3. INNSBRUCKER WINTERSPIELE / DABEISEIN IST ALLES / EINTRiTT IST FREI & WILLIG

man sollt sich warm anziehen: die 3.innsbrucker winterspiele finden an der frischen luft im treibhausgarten statt. für viele veranstaltungen gibts platzkarten. das sind jene, die mit TICKETS auf der webseite ausgezeichnet sind. procedere ist wie beim open-air-kino. vorteil: man bekommt eine sitzplatz mit sicht auf die bühne zugewiesen. einlaß ist ab 18:00. doch auch für kurzentschlossene halten wir karten zurück - first come, first serve - wie der lateiner sagt. das gilt auch (wie schon die ganze zeit bei den konzerten im garten) bei allen anderen veranstaltungen. merke: auf plätzen mit schlechter sicht auf die bühne hört man vielleicht besser. oder kann auf der piazza vorn ratschen & ins feuer spucken - mit livemusik im hintergrund. doch den letzten beißen die hunde, wie der franzose sagt. zieht euch warm an, am besten die spendierhose... möge die übung gelingen!

DiE KNöDEL: STILL // EIN HEIMSPIEL


„Diese Musik ist wie ein Traum, den ich einmal in Irland hatte.
(Der Morgen dämmerte schon, die Fensterbalken waren geschlossen.)
Eine Welle durchflutete langsam pulsierend meinen Körper,
sanft und kühl, wohltuend wie nie etwas zuvor,
irgendwie blau, phosphoreszierend
– und ich hob ab, in die Unendlichkeit.“
Felix Mitterer

Ein urtümlich tirolerisches Instrumentarium für eine erfrischend freche Musikwelt. Aufgewachsen mit der altbewährten Volksliedform bewegen sich die acht jungen MusikerInnen kompromisslos in den verschiedenen Musikstilen unseres Jahrhunderts. Die hauptsächlich vom Fagottisten Christof Dienz komponierten Stücke liegen so quer und genau im Trend der zeitgemässen Volksmusik, dass ein Weghören schier unmöglich wird.

Ob Die Knödel nun nach Bauern-Jazz im Rokokosaal oder nach Stravinsky im Wiener Kaffeehaus klingen, eines ist gewiss: Nicht radikal, doch deutlich, manchmal bodenständig, manchmal utopistisch, aber immer voller Spielfreude zersetzen sie die Tiroler Volksmusik mit lieblichen und avantgardistischen Einfällen und einem professionellen Gespür für den Erfolg zu einer Hommage an den pfiffigen Humor des Bauern in der Grossstadt.

Die Knödel sind zurück 

Catherine Aglibut: Violine
Margret Köll: Tripelharfe
Alexandra Dienz: Kontrabass
Michael Öttl: Gitarre
Walter Seebacher: Klarinette, Hackbrett
Andreas Lackner: Trompete, Flügelhorn, Hackbrett, Glockenspiel
Charlie Fischer: Haimophon, Hölzernes Glachter, Weinflaschen, Hackbrett, Glockenspiel, Drum-Set
Christof Dienz: Fagott, Zither

Nach 17 Jahren Pause melden sich die Pioniere der Neuen Volksmusik zurück.
Dass Volksmusik weder kitschig noch verstaubt sein muss, hat die Tiroler Band Die Knödel in den 90er-Jahren konsequent vorgemacht. Mit traditionellen Instrumenten, aber wohltuenden Anleihen von Jazz bis zur Kammermusik verkörperte die Formation geradezu exemplarisch einen Zugang, der für frischen Wind sorgte, ohne auch nur ansatzweise prätentiös zu wirken. Dass die Knödel-Stücke bis heute gerne zur Untermalung von Filmsequenzen eingesetzt werden, zeugt von den filmischen Qualitäten, die den Kompositionen von Fagottist und Mastermind Christof Dienz innewohnen.
Nach 17 Jahren Pause melden sich Die Knödel nun mit einem am Landeskonservatorium Innsbruck gefilmten Video zurück. Und zwar fast in Originalbesetzung, nur eine Geige wird durch Schlagwerk ersetzt. Und jetzt gibt es sie auch wieder LIVE.


 

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