treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

EINLASS INS TREIBHAUS - ES GILT GILT WEITERHIN: GE-IMPFT # GE-TESTET # GE-NESEN

für den Besuch des Treibhauses, ob Konzert oder nur Cafe, gilt nach wie vor die 3G Regel geimpft getestet genesen. es muß kein PCR-Test sein. Wir kontrollieren - aber diskutieren die Regeln NICHT. Bewährt hat sich auch: ge-duscht, ge-föhnt & ge-kampelt zu erscheinen. 1Tip: vor dem Essen Hände waschen nicht vergessen...

BRANKO GALOIĆ & FRANCISCO CORDOVIL - portugal meets croatia

"Kroatien und Portugal als explosive Mischung (…) ein bombastisches Erlebnis.“ „...viel Energie und Dynamik, viel Romantik ... eine recht kurzweilige Angelegenheit. 
Wie so viele wichtige Begegnungen geschah auch diese ganz spontan: Der kroatische Songpoet und Gitarrist Branko Galoić und der portugiesische  Gitarrenvirtuose Francisco Córdovil trafen einander im Chez Adel, einem typischen Pariser Künstlertreff. Bei einer gemeinsamen Jamsession funkte es sofort – auf fast magische Weise funktionierte eine Art Südverbindung zwischen zwei Musikern, die seit vielen Jahren fern ihrer Herkunftsländer leben. Brankos Balkan Roots und Franciscos portugiesischer und Flamencoeinfluss verschmolzen zu einer explosiven Mischung, und das Pariser Publikum war verzaubert

BRANKO GALOIC

Der Singer-Songwriter, Komponist und Gitarrist Branko Galoić wurde 1973 in Ivanić-Grad nahe Zagreb noch im damaligen Jugoslawien geboren. Von Anfang an verband er Rockmusik mit Elementen der traditionellen Balkanmusik. 2000 zog Branko nach Amsterdam. Ein paar Jahre später erschien bei Snail Recordssein Debütalbum Above The Roofs, produziert von Dragi Sestić, dem legendären Produzenten der Mostar Sevdah Reunion. D<as Album wurde international veröffentlicht und erhielt in ganz Europa hervorragende Kritiken. Branko Galoić hat mit einigen der herausragendsten Balkan MusikerInnen gearbeitet wie zb Mostar Sevdah Reunion, Vlatko Stefanovski oder Merima Kljuco. In Amsterdam brachte er zwei weitere Alben heraus, Skakavac und Ej ti tu!, anschliessend lebte er für einige Jahre in Berlin, wo er mit dem Mundharmonikavirtuosen Marko Jovanović Super C(Z)ug einspielte.

Die Musik von Branko Galoić wurzelt in der Tradition Ex-Jugoslawiens und mischt sich mit den verschiedensten Stilen von Rock bis Filmmusik und Chanson, von Reggae zu Swing bis hin zu Latino-, arabischen und mediterranen Sounds. Über die Jahre hat er mit MusikerInnen aus Griechenland, der Türkei, dem Libanon, Irak, aus Lateinamerika, Holland, Deutschland, Frankreich und Ex-Jugoslawien gespielt und aus all diesen Einflüssen seinen eigenen unverwechselbaren Stil kreiert, der auch schon mit Troubadouren wie Jaques Brel oder Melingo verglichen wurde.

Seit 2014 lebt Branko in Paris, wo sein Ende 2015 erschienenes Album Angel Song vom kultigen FIP Radio als eine der Entdeckungen der Saison gefeiert wurde. Das Album schaffte es auf Anhieb auf Platz 15 der World Music Charts Europe und war auch für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert. Seit 2016 werden Brankos Alben von Galileo Music im deutschsprachigen Raum vertrieben.

2018 erschien das  Duoalbum One With The Wind mit dem ebenfalls in Paris lebenden portugiesischen Gitarristen Francisco Cordovil, und Brankos letzter und bis dato ehrgeizigster Streich ist Ples Slobode / La Danse de la Liberté (2021): Aufgenommen mit mehr als 15 MusikerInnen zwischen Paris, Amsterdam, Novi Sad und Sarajevo, verbindet das Album den mächtigen Klang der Brassband mit einer an alte Folkhelden erinnernden Stimme und einer Vorliebe für Gypsy Swing.

FRANCISCO CORDOVIL

Der portugiesische Gitarrist Francisco Cordovil lebt ebenfalls in Paris und hat viele Gesichter: Er hat schon mit Theater, zeitgenössischem Tanz oder Bildender Kunst und anerkannten Namen wie Rui Horta, Paulo Bragança oder Rui Veloso gearbeitet. Er ist im Jazz ebenso zuhause wie im Rock, Fado oder der klassischen und experimentellen Musik. Sein aktueller (welt)musikalischer Schwerpunkt liegt irgendwo zwischen Iran, Brasilien und Frankreich – und dem immer durchscheinenden Klang seiner portugiesischen Wurzeln.

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