MÖGEN HÄTT ICH SCHON WOLLEN
aber dürfen hab ich mich nicht getraut
Hosea Ratschiller steht für Witz mit Eleganz. Seine preisgekrönten Shows gastieren in Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz. Er macht aus lustigen Kleinigkeiten große Geschichten.

Ein Glücksfall: Der Hosea ist in der Stadt. Und staunt nicht schlecht. Es gibt jetzt ein Geschäft, das hat immer offen, aber da ist kein Mensch. Nie! Dort arbeitet auch keiner. Es ist der reinste Asozialmarkt. Wie willst du so eine Welt noch schönreden?
Es muss was passieren! Der Hosea ist in der Stadt. Und findet helle Worte für dunkle Zeiten. Dann geht das Licht an. Endlich ist Showtime. Hereinspaziert! Lachen Sie alles raus, Sie sind in besten Händen. Herzlich Willkommen am Happy Place!
*
Hosea ist Entertainer und Papi aus Wien. Sein Stand Up Kabarett wurde mehrfach ausgezeichnet (1 Salzburger Stier, 3 österreichische Kabarettpreise, 1 Passauer Scharfrichterbeil). Manchmal macht er Fernsehen (ORF1 Pratersterne), Radio (FM4 Ombudsmann) oder Bücher. Sehr selten repariert er Haushaltsgeräte. An Belgien denkt er quasi nie. Genau genommen ist er aus Kärnten.
*
Welttheater im Kleinformat. Hochkomisch und hochpolitisch. Radio Ö1
Großartig! Der nicest guy unter Österreichs Kabarettisten. Seine Witze sind stets freundlich – und hervorragend. Der Standard
Die Stimmung der Zeit fängt Ratschiller in einer Mischung aus Ironie und Emotion ein. Nicht zuletzt ist diese wunderschön erzählte Geschichte auch und vor allem extrem lustig. Süddeutsche Zeitung
Ratschiller ist mit „HOSEA“ etwas Besonderes geglückt. Die Familie nimmt er als Basis für kluge Betrachtungen unserer Gesellschaft. Der Applaus war lang und laut. Die Presse
Zwei der innovativsten Musikerinnern Europas begegnen einander: geprägt vom Wunsch, das Grenzgebiet zwischen Improvisation & zeitgenössischer Musik zu erkunden. Mit neuer Musik von Meredith Monk & Jon Balke

Anja Lechner – cello
Sissel Vera Pettersen – vocals, live electronics
Neue Werke von Meredith Monk, Jon Balke und Improvisationen.
Wenn zwei innovative Musikerinnen aufeinandertreffen, entsteht etwas Besonderes. Die Cellistin Anja Lechner und die Sängerin und Saxophonistin Sissel Vera Pettersen erlebten sofort eine seltene musikalische Verbundenheit, als sie 2024 eingeladen wurden, ein improvisiertes Duo-Konzert während des Trondheim Chamber Music Festival zu geben. Seitdem hat sich die Zusammenarbeit zu einer künstlerischen Partnerschaft entwickelt, die von tiefem Vertrauen, Neugier und dem gemeinsamen Wunsch geprägt ist, das Grenzgebiet zwischen Improvisation und zeitgenössischer Musik zu erkunden. Jon Balke, einer der bekanntesten Komponisten und Pianisten Norwegens hat für das Duo komponiert und Meredith Monk hat ausgewählte Stücke für die beiden in eine neue Form gebracht. Anja Lechner gelang in den 90er Jahren mit dem Rosamunde Quartett der internationale Durchbruch; seitdem ist sie eine führende Persönlichkeit in der zeitgenössischen und historischen Musik. Sie arbeitete eng mit Komponisten wie Arvo Pärt, Valentin Silvestrov oder Golfam Khayam zusammen und tourt regelmäßig mit dem Quartett von Anouar Brahem. Sie ist eine herausragende Improvisatorin, die seit 20 Jahren im Duo mit François Couturier spielt, und mit Dino Saluzzi, Nils Petter Molvær, Jakob Bro und vielen anderen zusammengearbeitet hat. Sie ist auf unzähligen Veröffentlichungen des ECM-Labels zu hören, darunter ihr Soloalbum „Bach Abel Hume“ aus dem Jahr 2024. Sissel Vera Pettersen ist eine vielseitige Künstlerin aus Trondheim, die die Möglichkeiten von Stimme und Saxophon immer wieder neu definiert. Durch ihre beeindruckende Stimmbeherrschung in Verbindung mit Live-Elektronik hat sie einen einzigartigen Klang geschaffen. Sissel Vera tourt ausgiebig auf großen internationalen Jazzfestivals und Bühnen und hat an über 50 internationalen Albumveröffentlichungen mitgewirkt. Sie war mehrere Jahre lang künstlerische Leiterin des renommierten Ensembles Trondheim Voices und hat eng mit Marilyn Mazur, Lionel Loueke, John Hollenbeck, Django Bates und dem Trondheim Jazz Orchestra mit Chick Corea zusammengearbeitet, um nur einige zu nennen.
Was Anja Lechners Spiel auszeichnet, ist neben technischer Perfektion und musikalischer Tiefe ihre Vielseitigkeit. Ungeachtet ihrer klassischen Ausbildung verfügt die Cellistin über außergewöhnliche Fähigkeiten zur Improvisation. Früh hat Anja Lechner dieses Talent zum freien Spiel entdeckt, ihr Repertoire umfasst längst nicht mehr nur klassische Kammermusik. Die Neugierde der Cellistin, dem Fremden, Unsagbaren in der Musik nachzuspüren, macht sie zur Forscherin im Grenzbereich von notierter und improvisierter Musik, lässt sie die unterschiedlichsten Kulturen und Regionen der Welt musikalisch erkunden. Eine Vielzahl verschiedener Kooperationen und Projekte spiegelt Anja Lechners Talent zu einfühlsamer Interpretation und Improvisation in unterschiedlichen Klangwelten wieder, ihr eigener, unverwechselbarer, warmer, klarer Ton bleibt dabei stets spürbar.
Einem breiten Publikum bekannt wurde Anja Lechner als Gründungsmitglied des Rosamunde Quartetts, das von 1991 bis zu seiner Auflösung 2009 zu den gefragtesten und innovativsten Streichquartetten in der internationalen Musikszene zählte. Die zahlreichen Einspielungen für ECM Records wurden von der Kritik hoch gelobt und mehrfach ausgezeichnet (u.a. zweimal Preis der deutschen Schallplattenkritik, Grammy- Nominierung). Das Quartett gastierte bei internationalen Festivals und Konzerten u. a. im Amsterdamer Concertgebouw, der Londoner Wigmore Hall, dem Megaron in Athen oder der Berliner Philharmonie.
Das Spektrum von Anja Lechners musikalischer Arbeit reicht von regelmäßigen solistischen Auftritten mit Orchestern wie dem Münchner Kammerorchester, der Amsterdam Sinfonietta, dem Tallinn Chamber Orchestra oder dem Armenian Philharmonic Orchestra über Uraufführungen eigens für sie komponierter Werke von Komponisten wie Tigran Mansurian, Valentin Silvestrov, Zad Moultaka, Alexandra Filonenko oder Annette Focks, bis hin zu Projekten im Grenzbereich der Kulturen, Genres und Stile. Ihre langjährige Zusammenarbeit mit dem argentinischen Bandoneon-Meister Dino Saluzzi (“As close to perfection as any music-making I can recently recall” Richard Cook, Jazz Review ), wurde 2011 von dem Filmemacher Norbert Wiedmer (Sounds and Silence) in dem umfassenden Portrait „El Encuentro ein Film für Bandoneon und Violoncello“ dokumentiert. In kammermusikalischen Ensembles musiziert sie mit Künstlern wie, Alexej Lubimov, Kirill Gerstein, Patricia Kopatchinskaja, Pablo Márquez, Reto Bieri und Agnès Vesterman, oder mit improvisierenden Musikern wie François Couturier, Vassilis Tsabropoulos, Maria Pia de Vito, Eivind Aarset und Michele Rabbia .
Seit 1996 entstanden bei ECM Records eine Reihe herausragender Aufnahmen, die die Cellistin als unverwechselbare Stimme international bekannt gemacht haben.
Sissel Vera Pettersen arbeitet als Musikerin und bildende Künstlerin. In den vergangenen 20 Jahren wirkte sie als Sängerin und Saxophonistin an über 40 internationalen CD-Veröffentlichungen mit und tourte durch bedeutende Jazzfestivals und -clubs in Europa, den USA, Kanada, dem Nahen Osten und Afrika. Sie arbeitete mit Künstlern wie Lionel Loueke, dem Trondheim Jazz Orchestra, Chick Corea, Marilyn Mazur, Jon Balke, Terje Isungset, Christian Wallumrød, Marc Ducret, Toumani Diabaté, John Hollenbeck, Theo Bleckmann, Ambrose Akinmusire und Bo Stief zusammen. Seit 2016 ist Pettersen künstlerische Leiterin des Vokalensembles Trondheim Voices. Sie wurde viermal für den Danish Music Award Jazz nominiert und erhielt mit Trondheim Voices Nominierungen für den Spellemann Award. Pettersen wurde für ihre Musik mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem „Have No Fear“-Preis von Oslo Jazz Radio, dem Talentpreis des Trondheim Jazz Festivals und zwei Heddas mit Trondheim Voices für die Produktion „Hundre Hemmeligheter“. Sie komponierte Musik für Film, Tanz und Performance und erhielt zweimal Auftragswerke für das Trondheim Jazz Festival, zuletzt für das Trondheim Jazz Orchestra in Zusammenarbeit mit John Hollenbeck. Pettersen verfügt über umfangreiche Erfahrung in Performance und Bühnenkunst. Sie arbeitete mit Kjersti Alveberg als Musikerin, Tänzerin und Performerin in der großen Jubiläumsproduktion „Alice“ des Riksteatert und in mehreren Produktionen des Cirka Teater zusammen. Darüber hinaus ist sie als bildende Künstlerin tätig und konzentriert sich auf Grafik und Malerei. Sie hatte mehrere Einzelausstellungen in Dänemark und Norwegen und gestaltete Cover für das deutsche Plattenlabel Winter & Winter.
Und als wir ans Ufer kamen,
und saßen noch lang im Kahn,
da war es, daß wir den Himmel
am schönsten im Wasser sah'n.
Ja was wird aus unseren Träumen
in diesem zerrissenen Land?
Die Wunden wolln nicht zugehn
unter dem Dreckverband.
Und was wird aus unseren Freunden,
und was noch aus Dir, aus mir?
Ich möchte am liebsten weg sein
und bleibe am liebsten hier