treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

SPENDENKONTO * IBAN: AT 752050303352791960 * TREIBHAUS- KATASTROPHENFONDS

das treibhaus, ansteckend wie es ist, hat schon wieder die höchststrafe ausgefaßt - es wurde ein betretungsverbot verhängt // bis wann? wer weiß. // damit nicht schon wieder jene auf der strecke bleiben, die zum vierten mal unschuldig ein berufsverbot bekommen haben, hat das treibhaus wiederum beschlossen, den prekären licht & tontechnikern die jobs für die wir sie engagiert haben, auch zu bezahlen. und den musikern einen gutteil der vereinbarten gage. quasi lohnfortzahlung im lockdownfall - egal welche hilfeleistungen wir bekommen. // wir vertrauen auf die solidarität unseres publikums. bleibt uns gewogen und helft mit, damits nach dem winterschlaf ein frohes erwachen geben kann - SPENDENKONTO * IBAN: AT 752050303352791960 *

MANUEL RUBEY & DIE FAMILIE LÄSSIG: HEILE WELT: LUCiA. GUNKL. VOTAVA. FIALA. PrIEMER

Sei lässig!
Lass Dich fallen,
Lern Schnecken beobachten,
Planze unmögliche Gärten.
Lade wen Gefährlichen zum Tee ein.
...
Werde eine Freundin von Freiheit und Unsicherheit.
Weine bei Kinofilmen,
Schaukle so hoch du kannst.
...
Glaube an Zauberei
Lach viel!
Feier jeden besonderen Moment.
...
Bade im Mondlicht
Träume wild & sei voller Phantasie
und in vollkommener Ruhe.
...
Stell Dir vor du wärst verzaubert.
Kichere mit Kindern, hör den alten Menschen zu.
Öffne dich. Tauch ein. Sei frei.
(Aus: SARK "How To Be An Artist; Übesetzung J. Beuys zugeschrieben)

Diese Botschaft hat die Briefträgerin ins FAMILIENHAUS LÄSSIG getragen. Sie hat dazu geführt, daß die Königin zu einer Audienz gerufen und sämtliche Familienmitglieder nach 2 Jahren wieder vereint hat, um ein neues Album über "EINE HEILE WELT" aufzunehmen. Mit dieser ist die FAMILIE LÄSSIG 2022 live und mit Alles in Deiner Stadt!
Be there!

Königin Clara: Gitarre, Gesang
Die Chefin: Schlagzeug, Gesang
Jazzpolizei Boris: Alles; Gesang
Der Mond: Gitarre, Gesang
Der Superstar: Gitarre, Gesang, Licht
Gunkl: Bass & Gunkl.com

 

 

Heimat gibt es ja nicht nur als einen Bereich, den man auf einer Landkarte finden kann, sondern Heimat gibt es auch als eine Art, die Dinge zu sehen und die Welt zu verstehen, und eine Sammlung von Ideen, die man mit anderen teilt. Und Lieder sind Ideen in ihrer schönsten Form. Die Freude an Musik wirkt. Wirklich.
Die Familie Lässig ist auch heuer wieder sechsköpfig, um Clara Luzia bereichert, eine Auswahl von und lieb gewordenen Stücken als unterhaltsame Heimatpflege dem geschätzten Publikum präsentieren

Immer wenn Cathi, ihres Zeichens Chefin der Familie Lässig, ein bisschen etwas getrunken hat,wird sie prophetisch.
Manche in der Band meinen gar,sie sei in diesem Zustand ein Orakel.
Es war wohl Alkohol im Spiel,und wahrscheinlich war der lästerliche Manuel schuld daran, es könnte aber auch der immer so harmlos wirkende Boris gewesen sein, oder gar Clara, der Chefin Frau - wir wissen es nicht mehr.
Einzig die beiden Herren Gunkl und Gerald sind unschuldig, weil sie nicht trinken und nach Konzerten umgehend zu Bett gehen.
Jedenfalls sagte Cathi plötzlich: „Wir wollen doch alle das ganze Jahr auf Tour sein, im Nightliner wohnen und nur Konzerte spielen, weil wir uns doch so lieben.
Wir müssen nur unseren Platzfinden im Herzen des Kommerz!“
Der Trunkenheit war es wohl geschuldet, dass sie des Genitivs verlustig ging; aber das war in diesem Moment nicht wichtig.
Wir hatten die Botschaft der Chefin verstanden. Wir sahen die Sonne aufgehen,und es war nicht mehr weit. Wir lachten und wir teilten uns die letzte Lucky Light.
Die Jahre vergingen. Eines Tages besuchten wir ein Konzert. Wir mochten es und stellten aber fest, dass die Band und ihr Publikum vollkommen einer Meinung waren.
Man gefiel sich darin und bestärkte sich. Wir gefielen uns mit.
Es fiel uns aber auf, dass die Band sich in letzter Konsequenz verweigerte. Man wollte wohl ein bisschen schwierig und rätselhaft bleiben,
und der Sound musste trotzdem ein bisschen nach Garage klingen.
Und plötzlich wussten wir, was die Chefin damals gemeint hatte.
Wir dürfen dem Volks-Rock‘n‘Roll nicht komplett den Mainstream überlassen
und den Rechten nicht die Meinungsführung.
Wir müssen rein ins HERZ DES KOMMERZ

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