treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

FERNWEH: DIE WELTREISE iM TREIBHAUSGARTEN & DER EINTRiTT IST FREI & WILLIG.

der Eintritt zu den wunderbaren Konzerten an der frischen Luft im TreibhausGarten - Jeder/r entscheidet selbst, wieviel er/sie/es beitragen kann. Wir vertrauen da auf die Solidarität unseres Publikums mit den Künstlern, dem Treibhaus und denen, die es finanziell nicht so leicht haben. Daneben gibts - welch Freude - wieder den Treibhaus-Pass - der gilt für (fast) alle Konzerte im TreibhausGarten. Für Feinspitze reservieren wir für eine MindestSpende einen Platz im Gelände mit Sicht auf die Bühne - mit Handtuch wie am Strand von Jesolo....

WOLFGANG MUTHSPIEL TRiO : AUT / ESP / USA - FERNWEH :: OPEN AIR • GARTEN

Wolfgang Muthspiel: Richtlinien verletzen, Ruhe bewahren:  tiefe Integrität, Intelligenz und kühne Musikalität.  „Wolfgang Muthspiel is a shining light of the contemporary jazz-guitar generation.“ New Yorker
Wolfgang Muthspiel: »Ich komme aus einem kleinen Dorf namens Judenburg.  Eines Tages zogen wir nach Graz.  Es war grösser als Judenburg und schon deshalb eine Offenbarung. Doch aus Wiener Perspektive war auch Graz provinziell. Ich zog nach Boston, von wo aus wiederum New York wie ein ferner Planet wirkte.  Als ich schliesslich dort ankam, spielte ich an einem Ort,  den alle nur ‹The Village› nannten.  So schliessen sich die Kreise wieder.»  
Das Trio: drei Musiker, die den Jazz ganz ähnlich, nämlich sehr lyrisch deuten und ihn alles andere als alleine an der Tradition festgemacht verstehen. "Den Boden kaum berührend, nimmt das Trio aller vermeintlichen Komplexität des Jazz die Schwere und überführt diese auf eine sehr gefühlvolle und  klangmalerische Weise in eine zugängiche & elegante Ästhetik" HöR-Tip!

WOLFGANG MUTHSPIEL TRIO (A/USA/ESP)

Wolfgang Muthspiel guit
Jorge Rossy(Schlagzeug)
Larry Grenadier (Bass)

Die 3 verbindet mittlerweile eine langjährige enge und tiefe Freundschaft, eine, die in der Vergangenheit nicht selten ihren musikalischen Ausdruck auf faszinierende Weise auch auf der Bühne gefunden hat. Es handelt sich hier um drei Musiker, die den Jazz ganz ähnlich, nämlich sehr lyrisch deuten und ihn alles andere als alleine an der Tradition festgemacht verstehen. In ihren vielen Projekten in der Regel stets auch immer die Brücke hin zu anderen Stilen und Spielformen schlagend, stecken die auch niemals einem Experiment abgeneigten Instrumentalisten ihr individuelles musikalisches Feld sehr weit ab, ohne sich dabei aber in dieser Weite zu verlieren.In ihren von zart und lyrisch bis hin zu richtiggehend nach vorne groovend und verspielten reichenden Interaktionen, Improvisationen und vielgliedrigen musikalischen Verwebungen baut das österreichisch-amerikanische Dreiergespann viel Atmosphäre auf. Quasi in jedem von einem warmen Sound umgebenen Ton schwingt diese bestimmte eigene Note mit, die den Raum wie von Zauberhand in seine Tiefe öffnet. Es ist fast so, als würde sich die Musik Muthspiels und seiner Kollegen in einer Art permanentem Schwebezustand befinden. Den Boden kaum berührend, nimmt das Trio aller vermeintlichen Komplexität des Jazz die Schwere und überführt diese auf eine sehr gefühlvolle und fast schon (klang-)malerische Weise in eine zugängliche und zugleich elegante Ästhetik. Ein Kunststück, das nicht viele in so beeindruckender Manier vollbringen. (Michael Ternai)

 
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