treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet alltäglich von 16:00 bis Sperrstund ist.

STEFANiE BOLTZ: MIDWINTER TALES - feat. FLORiAN HUPFAUF / kontrabass

Dass die Winterzeit eine ganz besondere Energie birgt, wussten unsere Vorfahren seit Jahrhunderten. Lange vor Glühwein und Weihnachtskks hatte sie eine magische Wirkung auf unsere Seele. Singer-Songwriterin Stefanie Boltz hat es vor allem die Wintersonnenwende angetan, wenn die langen Nächte kürzer werden, man am Kamin zusammen rückt und den Winterschlaf ausgiebig genießt, während die Vorfreude auf den Frühling zart erwacht. Zahlreiche Lieder und Kompositionen wurden von den mannigfaltigen Gesichtern des Winters geprägt. Bei Gordon Lightfoots „Song For A Winter’s Night“ ist es die Sehnsucht, die Stille der Nacht und Wärme des Feuers mit seiner Liebe zu teilen. 

Stefanie Boltz ist eine Geschichtenerzählerin: Eigene, fremde, erfundene oder an langen Midwinter-Abenden ausgeschmückte Geschichten. In ihren „Midwinter Tales“ erzählt sie von einer Liebe, die den Winter nicht überlebt („Im Schnee verbrennen“) und einer, die eben dort beginnt („April Skies“). Es geht um Stille und Kontemplation („Midwinter“) oder deren bedrückende Wirkung („The Sound of Silence“), das Erwachen aus der Winterstarre („Sehnsucht“), aber auch die trügerische Erlösung im Winterschlaf („Narkose“). „Christmas Card From A Hooker“ von Tom Waits ist die verklärte Rückschau einer Strafgefangenen und ihr Blick auf das Licht am Ende des Tunnels. Natürlich kommt ein Album, das zeitnah zum Fest der Liebe veröffentlicht wird, nicht ohne Liebe aus.
Für die liebevolle Umsetzung dieser Songperlen hat sich die etablierte Sängerin hochkarätige Mitstreiter gesichert. Mit Martin Kursawe, der mit seinen Gitarren unterschiedlichste Klangwelten zu zaubern vermag, und Flo Hupfauf  am warmen Kontrabass verschmilzt sie zu einem homogenen Trio, das gemeinsam atmen, aber auch individuell glänzen kann.

 

STEFANiE BOLTZ

Als Musen waren sie stets gefragt. Kunst und Musik selber zu erschaffen, war für Frauen über Jahrhunderte jedoch nicht minder abwegig wie Politik zu machen, Fußball zu spielen oder Flugzeuge fliegen. „Zur Welt bringen“ ist ja unumstritten ihre Domäne: Trotz aller Widrigkeiten haben starke Musikerinnen, ihrer Berufung folgend, über Jahrhunderte Musik von individueller Schönheit geschaffen. Dabei waren und sind sie – auch in Zeiten von Quote und Gender-Akrobatik – jedoch nicht so sichtbar wie vorhanden.
Die Münchnerin Stefanie Boltz ist von der deutschsprachigen Konzertlandschaft nicht mehr wegzudenken. Über Jahre lotete sie die Grenzen des Stimme-Bass-Duos ‚Le Bang Bang‘ mit Sven Faller aus, steht seit 8 Jahren auch unter eigenem Namen als Leaderin und Songwriterin im Rampenlicht. Zudem leitet sie eine Konzertagentur und kuratiert eigene Festival-Formate, aktuell ist sie künstlerische Leitung von „Alpenrausch“ am Gasteig HP8 in München. Kreative Mitstreiter auf der Bühne sind Christian Wegscheider und Yvonne Moriel, unverzichtbare Bestandteile der deutsch-österreichischen Musikszene. Oder im Fall der Wintertales  - Martin Kursawe an der Gitarre und Florian Hupfauf am Kontrabass 

„Etwas ganz Besonderes. Kraftvolle Zärtlichkeit, die unter die Haut geht.“
Kultur Online
„Überströmend vor Temperament: Gesang mit allen Sinnen und unbändiger Lebenslust!“


Südwest Presse

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