treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

3. INNSBRUCKER WINTERSPIELE / DABEISEIN IST ALLES / EINTRiTT IST FREI & WILLIG

man sollt sich warm anziehen: die 3.innsbrucker winterspiele finden an der frischen luft im treibhausgarten statt. für viele veranstaltungen gibts platzkarten. das sind jene, die mit TICKETS auf der webseite ausgezeichnet sind. procedere ist wie beim open-air-kino. vorteil: man bekommt eine sitzplatz mit sicht auf die bühne zugewiesen. einlaß ist ab 18:00. doch auch für kurzentschlossene halten wir karten zurück - first come, first serve - wie der lateiner sagt. das gilt auch (wie schon die ganze zeit bei den konzerten im garten) bei allen anderen veranstaltungen. merke: auf plätzen mit schlechter sicht auf die bühne hört man vielleicht besser. oder kann auf der piazza vorn ratschen & ins feuer spucken - mit livemusik im hintergrund. doch den letzten beißen die hunde, wie der franzose sagt. zieht euch warm an, am besten die spendierhose... möge die übung gelingen!

SUONNO D‘ AJERE - NEAPEL // Canzone Classica Napoletana

Das neapolitanische Lied ist kein Museumsrelikt, keine Mumie ohne Sauerstoff. Seine Partituren sind keine zu heiligenden Pergamentrollen, sondern ein Testament das gefeiert werden will.Ihr Name bedeutet in etwa „Der Traum vom Gestern“ und bezieht sich auf das gleichnamige Lied   Pino Daniele. Suonno d’Ajere haben sich ganz der Erforschung und zeitgemässen Neubearbeitung des neapolitanischen Liedguts von 1600 bis heute verschrieben. Die Besetzung erinnert an die besonders im 19. Jahrhundert beliebte neapolitanische Tradition der „Posteggia“, Strassenmusikanten deren Darbietungen dem Volk genauso gefielen wie den Herrschenden. Der musikalische Zugang des Trios aber ist deutlich geschliffener.  Suonno d’Ajere wollen die alten Lieder von Kommerz und Kitsch befreien und ihnen ihre Würde und Kraft zurückgeben, und das durchaus mit Erfolg: In Italien hat ihnen die stilistisch rigorose und raffinierte und für Neapel immer schon typische Verbindung von  Volks- und Kunstmusik bereits einen Auftritt bei der Biennale von Venedig für die Filmmusik zum Dokumentarfilm „La Chimera“ und auch  den ersten Preis beim Festival „SanRemoCantaNapoli“ eingebracht.



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