treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

das treibaus ist im winterschlaf. turm & weiberwirtschaft sind geschlossen

das treibhaus duckt sich / nimmt sich aus der welle / will nicht mit dem kopf / durch diese wand / das treibhaus will ansteckend sein: mit musik und mit lachen / will aber keinen anteil haben / an einer durchseuchung / weder mit viren / und auch nicht mit hirn-pest / das treibhaus ist verschlossen und bleibt es / bis frühling ist --- die karten für all die abgesagten (und ausverkauften!) konzerte werden automatisch rücküberwiesen. wer solidarisch einen beitrag für diese not-wendige katastrophe leisten möchte: SPENDENKONTO TREIBHAUS KATASTROPHENFOND * IBAN: AT 752050303352791960 * bitte/danke

ALMA ::: FURO:RE. ALMA SPIELEN SEELENMUSIK & HERZENSMUSIK AUCH

Apropos Herz:

Der Landler. Die Urform der österreichischen Volksmusik. Darin verpackt befindet sich der Herzschlag. Das ist kein schlechter Scherz, sondern die reinste Wahrheit: Die Betonungen in dieser dreivierteltaktigen Gattung liegen auf den Taktzeiten eins und drei. Daraus ergibt sich ein Rhythmus, der einem gesunden, pumpenden Herzmuskel ähnelt: bumm-bumm. bumm-bumm. bumm-bumm. Schlussfolgerung: 
ALMA spielen nicht nur Seelenmusik, 
es geht noch näher: Herzensmusik!

Almas Musik löst Emotionen aus, sie kommt direkt aus der Seele und möchte Menschen dort erreichen, wo deren eigene Wurzeln schlummern. Seit 2011 verbindet Alma volksmusikalische Bodenständigkeit spielerisch mit komplexen Arrangements und tourt damit durch die Weltgeschichte. Weil ganz selbstverständlich Klassik und Volksmusik, Ländler und Polka, Jodler und Walzer, Bourrée und Musette Seite an Seite erklingen, weil alles, ob Freude, Glück oder Melancholie, echt ist, weil hier jeder Ton mit großem Respekt gesetzt und der Inspiration immer genügend Raum gelassen wird, sprengt Almas Musik Grenzen ohne mit musikalischen Traditionen zu brechen.

Eine Band, die sich dem traditionellen Musizieren und dessen Überschreitung verschrieben hat, ist ALMA. Auf der Suche nach seinen musikalischen Wurzeln, gräbt das Ensemble stets im tieferen Erdreich und entdeckt dort längst vergessenes und altbekanntes Wurzelwerk gleichermaßen.
In ALMAs Musik wird aber nicht nur die Auseinandersetzung mit der Tradition erlebbar gemacht, sondern auch deren Transfer in die Gegenwart. Behutsam, mit archäologischem Fingerspitzengefühl widmen sich die in Wien beheimateten fünf Musikerinnen und Musiker allem, was ihnen lieb und teuer erscheint. Inspiration für ihre Kompositionen und Bearbeitungen holt sich die Band unter anderem auf ihren zahlreichen Konzertreisen, dies sie bereits von Wien über Skandinavien bis nach Peru geführt haben.
Weil ganz selbstverständlich Klassik und Volksmusik, Ländler und Polka, Jodler und Walzer, Komposition und Improvisation Seite an Seite erklingen, weil alles, ob Freude, Glück oder Melancholie, echt ist, weil hier jeder Ton mit großem Respekt gesetzt und der Inspiration immer genügend Raum gelassen wird, sprengt Almas Musik Grenzen, ohne mit musikalischen Traditionen zu brechen.

2013 erschien ihr Debütalbum Nativa auf dem Label col legno, ihr zweites Album Transalpin folgte im Mai 2015. Das dritte Album mit dem dadaistischen Titel Oeo folgt 2017 und ist dem Esperanto der alpenländischen Musik gewidmet. Die Welthilfssprache, die der internationalen Kommunikation dient, hat im Alpenraum eine Schwesternsprache, die auf den ersten Blick nicht danach aussieht. Wie kann das sein? Ganz einfach: Die wohlklingende Sprachmelodie des Jodelns kann Botschaften weiterleiten, denen die Hochsprache nie nachkommt: Gefühlstimmungen ausdrücken, die Zeit überdauern oder einfach glücklich machen.

ALMA sind
Julia Lacherstorfer – Geige, Gesang | OÖ
Evelyn Mair – Geige, Gesang | Südtirol
Matteo Haitzmann – Geige, Gesang| SBG
Marie-Theres Stickler – Diat. Harmonika, Shruti Box, Gesang | NÖ
Marlene Lacherstorfer – Kontrabass, Harmonium, Gesang | OÖ

FURO:RE

Taucht man in die Welt von ALMA ein, erscheinen Kategorien wie Raum und Zeit relativ. Wie nach dem Genuss eines guten Glases Wein oder einem übermütig getanzten Walzer, hinterlässt deren Musik ein wohl dosiertes Schwindelgefühl. Vor dem inneren Auge entstehen während des Hörens Soundlandschaften, die einen gut beschuht durch Tradition und Moderne tänzeln lassen. Zu ihrem 10-jährigen Bandjubiläum erweitert das Quintett nun seine Spielräume und sprengt die Grenzen zwischen Fantasie und Realität, Körper und Seele, Bühne und Wirtshaus. So betritt das Publikum zunächst einen bestuhlten Konzertsaal, um sich weniger später auf einem Tanzboden wiederzufinden. Während der erste Teil des Abends den Raum in Richtung Zukunft dehnt, mit Spieltechniken und Improvisationsteilen experimentiert, zollt die zweite Konzerthälfte traditionellen Spielarten Tribut. Gemeinsamer Nenner ist und bleibt dabei die Gegenwart, in der Alma vor allem für eines sorgt: Furore!

 

X