treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

das treibaus ist im winterschlaf. turm & weiberwirtschaft sind geschlossen

das treibhaus duckt sich / nimmt sich aus der welle / will nicht mit dem kopf / durch diese wand / das treibhaus will ansteckend sein: mit musik und mit lachen / will aber keinen anteil haben / an einer durchseuchung / weder mit viren / und auch nicht mit hirn-pest / das treibhaus ist verschlossen und bleibt es / bis frühling ist --- die karten für all die abgesagten (und ausverkauften!) konzerte werden automatisch rücküberwiesen. wer solidarisch einen beitrag für diese not-wendige katastrophe leisten möchte: SPENDENKONTO TREIBHAUS KATASTROPHENFOND * IBAN: AT 752050303352791960 * bitte/danke

ABGESAGT  // VON SEITEN DER GEMEINDE // ALMEN AUS PLASTIK // RELEASEPARTY

Nach vier Jahren melden sich die drei Tiroler Chrisfader, Testa und Yo!Zepp mit ihrem dritten Studioalbum, das den
klingenden Namen „Almen aus Plastik“ trägt, zurück. Gleich im Intro wird klar gemacht:
Tirol, ohne „Von Seiten der Gemeinde“, wäre ein fast schauderhafter Gedanke.
Der schon angesprochene Titel ist einerseits eine Anspielung auf eines der erfolgreichsten Rap Projekte des deutschen
Sprachraums der letzten Jahre („Palmen aus Plastik“) und andererseits dem vierten Teil der Piefke-Saga, der in seiner
utopischen Darstellung des Heiligen Landes Tirol, eine Steilvorlage zur satirischen Aufarbeitung jüngster Geschehnisse,
beispielsweise der Corona Situation in Ischgl zu Beginn der Pandemie, aber auch dem Massentourismus der Region
insgesamt gibt. Der Titel spiegelt sich auch im aufwendig gestalteten Artwork, in Form einer Alm Miniaturlandschaft
wider.

Was vor sieben Jahren als reines Spaßprojekt mit viel Freude am Zerstückeln von Sprachfetzen der regionalen
Lokalsender und deren gekonnter Neuzusammensetzung begann, hat nun zu seiner distinkten Stimme gefunden,
die sich auch ernsteren Themen, von Konsumkritik über Vergänglichkeit, bis hin zu Zuwanderung widmet.
Das alles jedoch nie ohne die stets unterhaltende Note, das Augenzwinkern und der “sich selbst nicht zu ernst nehmen” Attitüde, die die Musik der drei Oberländer seit Tag Eins auszeichnet. Und so malen sie für uns das romantische
Bild von brennenden Schneekanonen, hinter den von der Abendsonne beschienenen Berggipfeln, die wir von den Al
men aus Plastik aus verträumt bestaunen dürfen.

 

„Von Seiten der Gemeinde“ - eine musikalische Auseinandersetzung mit der eigenen Heimat erblickt das Licht der Welt und wartet gespannt darauf verstanden, oder zumindest gehört zu werden.

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