Träumerisch, intensiv, neu und doch vertraut. Eine originelle Fusion von populärmusikalischen Harmonien, Folklore aus Ost und West, und dem musikalischen Freiheitsanspruch des Jazz.

Luciano Biondini, accordion
Mosé Chiavoni, clarinette
Klaus Falschlunger, sitar
Verschmelzung unterschiedlicher Musikwelten und Traditionen zu einem harmonischen Ganzen: Das ist die Spezialität dieses herausragenden Trios, bestehend aus dem österreichischen Sitarspieler Klaus Falschlunger, dem Klarinettisten Mose Chiavioni und dem italienischen Akkordeonisten Luciano Biondini. Die Musiker verfügen über höchste Virtuosität und lassen eventuelle ästhetische Klippen, die sich aus einem fast die halbe Welt umspannenden geografischen Abstand zwischen einem argentinischen Milonga Rhythmus und dem aus Südindien stammenden rhythmischen Silbengesang Konnakol ergeben gar nicht erst entstehen. In den Instrumenten gibt es die Möglichkeit über langanhaltende Grundtönen Melodielinien zu legen. Aus dieser fernen Übereinstimmung von so unterschiedlichen Instrumenten ergibt sich eine spannungsreiche, zwischen langsam präludierenden Passagen und treibenden Rhythmen wechselnde Musik, die in ihren facettenreichen Anspielungen unerschöpflich wirkt.
zählt zu den erfolgreichsten und vielseitigsten Sitarspielern Europas. Seit seinem Studium in New Delhi und Varanasi in Nordindien und später in Wien lotete er mehr und mehr seine musikalischen Grenzen und die des Instruments aus. Er spielte zahlreiche Auftritte in Europa, Indien, Mexiko, Südkorea und veröffentlichte und produzierte zahlreiche Tonträger mit unterschiedlichen Ensembles.
studierte ab dem zehnten Lebensjahr klassisches Akkordeon 1994 wandte er sich der Jazzmusik zu und trat mit zahlreichen renommierten Ensembles auf. Regelmäßig arbeitet er im Duo mit dem argentinischen Saxophonisten und Klarinettisten Javier Girotto. Gemeinsam mit Michel Godard und Roberto Dani gehört er zudem zum European Quartet von Samo Šalamon.
wurde in Spoleto (Italien) geboren, schloss sein Klarinettenstudium am Morlacchi-Konservatorium in Perugia mit Auszeichnung ab und besuchte später Kurse für zeitgenössische Musik an der New York University und der D.A.M.S. in Bologna.Er gewann zahlreiche nationale Musikwettbewerbe und nahm an bedeutenden Festivals wie der „Sagra Musicale Umbra“, dem „Premio Valentino Bucchi“, der „Biennale di Venezia“ und der „Antidogma Musica“ teil. Derzeit spielt er in verschiedenen Ensembles, deren Repertoire von zeitgenössischer bis hin zu ethnischer Musik reicht.
Zu seinen musikalischen Partnern zählen die Mancuso-Brüder und Battista Lena. Mit dem Pianisten Francesco Ciarfuglia arbeitet er aktuell an der Aufnahme einer Neuinterpretation der Werke des ungarischen Komponisten Béla Bartók. Mit dem Akkordeonisten Luciano Biondini gründete er das Duo Malastrana, das sich in der italienischen Musikszene durch seine sehr persönliche und ausdrucksstarke Interpretation von Klezmer einen Namen gemacht hat.
"Man kann sich als Hörer für die spieltechnischen Finessen begeistern oder einfach im tänzerischen, nahezu orchestralen Flow untertauchen. Schreibende Kollegen berichten von „unbeschreiblichen Glückgefühlen“. "