treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet alltäglich von 16:00 bis Sperrstund ist.

LARS DANIELSSON & LIBERETTO / NEUE MUSIK AUS NORDISCHER ELEGANZ & JAZZPOESIE

Mit dem fünften Album seines Liberetto-Projekts, das 2026 erscheint, führt Lars Danielsson seine international gefeierte Reihe konsequent weiter. Der schwedische Bassist, Cellist und Komponist verbindet erneut Jazz mit klassisch geprägtem Klangdenken und einer unverkennbaren skandinavischen Ästhetik. Die Musik entfaltet sich zwischen klaren Melodien, improvisatorischer Offenheit und feiner rhythmischer Spannung. Nach den Erfolgen der bisherigen Liberetto-Veröffentlichungen präsentiert Danielsson ein neues Werk, das seine Handschrift bewahrt und zugleich neue klangliche Perspektiven eröffnet – getragen von einem hochkarätigen Ensemble und einer Musik, die erzählt, entschleunigt und nachwirkt.

Lars Danielsson – Bass, Cello, Komposition
Grégory Privat – Piano
Magnus Öström – Schlagzeug
John Parricelli – Gitarre

Seit über einem Jahrzehnt gilt Lars Danielssons Liberetto-Reihe als Inbegriff einer modernen, poetischen Form des Jazz. Der schwedische Bassist und Cellist, der ebenso für seine eleganten Kompositionen wie für seine Virtuosität bekannt ist, hat mit Liberetto (2012), Liberetto II (2014), Liberetto III (2017) und Liberetto IV (2021) eine Trilogie – beziehungsweise Tetralogie – geschaffen, die weltweit Kritikerlob und Publikumserfolge vereinte. Nun öffnet sich mit Liberetto 2026 ein neues Kapitel.

Das neue Album bleibt der Idee treu: Klangräume entstehen zu lassen, die klassische Strenge, improvisatorische Freiheit und nordische Melancholie miteinander verbinden. Danielsson schafft Melodien von klarer Schönheit, die weit über den Jazz hinausreichen – Musik, die eher erzählt als protzt, die Atmosphären malt statt laut zu werden. Sein Spiel ist subtil, lyrisch und zugleich kraftvoll.

Die Band Liberetto steht dabei stets für ein Ensemble der Extraklasse. Mit wechselnden Mitstreitern aus der europäischen und internationalen Jazzszene hat Danielsson immer wieder neue Klangfarben gefunden. Namen wie Magnus Öström (Drums), Grégory Privat (Piano) oder John Parricelli (Gitarre) prägten die bisherigen Produktionen. Für Liberetto 2026 darf man von einer ebenso hochkarätigen Besetzung ausgehen – Musiker, die Danielssons Vision von zeitgenössischer Jazzpoesie mittragen und bereichern.

Während viele Jazzprojekte die Virtuosität ins Zentrum stellen, steht bei Danielsson das Erzählen im Vordergrund. Er komponiert kleine Geschichten – leise, nachdenklich, manchmal hymnisch, stets getragen von einem tiefen Gefühl für Klang. «Liberetto» ist damit mehr als eine Albumreihe: Es ist eine musikalische Handschrift, die zu einer Marke geworden ist.

Mit Liberetto 2026 führt Lars Danielsson diese Handschrift in die Zukunft – mit neuen Kompositionen, neuen Begegnungen, vielleicht auch neuen Instrumentierungen. Sicher ist: Es bleibt Musik, die über den Moment hinausstrahlt, die berührt, entschleunigt und inspiriert.

«Dieses Liberetto ist ein ‘liber’ (Buch) mit einem weiten nostalgischen Sog … Stimmen durchdringen sich gegenseitig, fügen sich zu warm klingenden Harmonien … rhythmische Energie wird gelegentlich zum mitreißenden Impuls.» 
— Rondo Magazin
 

X