treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

im garten ist ab 3.oktober das musizieren behördlich verboten. lachen auch.

"das Treibhaus ist ein Luftkurort. Alle Veranstaltungen finden an der frischen Luft im TreibhausGarten statt. Der Turm bleibt geschlossen, bis alle Freiheiten wieder da sind! " ist/war teil unseres hygienekonzeptes. ab 3. oktober hat uns die Stadt Innsbruck das Musizieren im Garten untersagt. weil vermeidbarer Lärm. "gemäß tiroler veranstaltungsgesetz sind öffentliche veranstaltungen so durchzuführen, daß menschen weder durch lärm, geruch, rauch. erschütterungen, wärme, lichteinwirkungen oder schwingungen noch auf andere weise u n z u m u t b a r belästigt werden. (§ 3 TVG) auf grund der vorliegenden beschwerden kann davon ausgegangen werden, daß eine unzumutbare belästigung durch lärm vorliegt." es ist was es ist. es waren 6 beschwerdeführerInnen ... ! // das treibhaus feiert: 45 jahre kulturarbeit im gebirge / 40 jahre treibhaus / 35 jahre theater im turm // das absagen geht nicht. man muß die feste feiern wie sie .... weil all unsere lärm-erregenden komplizen aus nah und fern kommen - wir ziehen uns in den turm zurück. ins herz des treibhauses, in jenen turm, der seit 12.3. 2020! versperrt & einsam war, eifersüchtig auf den garten wurde. der turm freut sich auf euch. macht sich luftig & schmückt sich. spielt garten & paßt auf uns auf // sehr geehrter herr bürgermeister: danke für nichts. und wehe du sagst noch einmal, wie unverzichtbar das treibhaus ist. * when the music is over, turn off the lights *

SPENDENKONTO * IBAN: AT 752050303352791960 * ZUM GEBURTSTAG ALLES GUTE

die konzerte im herbst finden bei freiem eintritt statt - jede/r entscheidet selber, wieviel er/sie/es beitragen kann & will. das treibhaus verläßt sich auf eure großzügigkeit. ihr bekommt eure spende note für note in musik zurück. SPENDENKONTO * IBAN: AT 752050303352791960 * impft das treibhaus mit eurer solidarität. bitte.

Weg ihr Zäune: Vision Volksgarten. (M)EIN KULTUR-POLITISCHES WATERLOO

Seit 1996 geht das Treibhaus mit dieser städteplanerischen und kultupolitische Idee für Innsbruck spazieren,
hat mit drei Volksgartenfestivals mit Zigtausend Besuchern dafür demonstriert
die Idee wurde in den Wahlprogrammen fast aller  Parteien zu Wahlkampfzeiten aufgenommen
und sogar in Stadtplänen als Wahlzuckerl eingetragen - 
um nach der Wahl gleich wieder vergessen zu werden.
Selbst im Arbeitsübereinkommen der gelb-rot-grünen Koalitionsregierung in der Stadt d´steht das Kulturquartier festgeschrieben.
Die Zäune sind massiver denn eh und je

ZUM VERGESSEN: DIE URSPRÜNGLICHEN KONZEPTZEILEN

Im Herzen der Stadt - der Innbrucker Bevölkerung verborgen - ist ein Park, nicht viel kleiner als der Hofgarten. Mit entzückenden Innenhöfen, umgeben von bedeutenden Kulturträgern: Landesmuseum, Volkskunstmuseum, Jesuitenkirche, Landestheater, Theologische Fakultät, MK, Konservatorium, Cinematograph, Synagoge, Franziskaner, Treibhaus ...
Der gesamte Platz ist nicht im Eigentum eines Privaten, er gehört der Republik Österreich. Während Monarchen ihre Gärten dem Volk zugänglich machten, sperrt die Republik ihre Bevölkerung aus. Zäune verhindern, dass hier ein Park für die Öffentlichkeit besteht, dass hier ein Museums- und Kulturpark existiert, für den woanders Milliarden ausgegeben werden, um ihn zu errichten. In Innsbruck ist ein städtebauliches Kleinod durch Zäune zerstört. Akademisches Gymnasium und Theologische Fakultät geben sich als Eigentümer aus und kämpfen um Privilegien, die sie mit Ausnahme der Gratis-Parkplätze und 10 Turnstunden im Jahr kaum nutzen. Niemand will den Schülern etwas wegnehmen - höchstens etwas geben: denn, was kann einer Schule und der Universität Besseres geschehen, als im Spannungsfeld zwischen so vielen verschiedenen Kulturträgern, inmitten eines öffentlichen Parkes zu sein, der die Innsbrucker Innenstadt verändert und ihr ein bisschen von dem einhauchen könnte, was ihr abhanden gekommen ist: Leben.

Die Idee Volksgarten verändert die Innsbrucker Innenstadt, denn die bekommt endlich das zurück, was ihr seit Jahren fehlt:
ein pulsierendes Herz aus Altstadt , Hofgarten, Volksgarten - miteinander verbunden, der Bevölkerung gewidmet und deren Gästen.
Weg mit den Zäunen, auch mit denen in den Köpfen. 
Es kostet nix, außer einen 17er Schraubenschlüssel.