treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

das treibhaus ist wieder offen - alltäglich ab 16:00 bis mitternacht

der Garten öffnet alltäglich ab 16:00 - um 19:00 mutiert der Teil vor der Gartenbühne in einen KONZERTSAAL. Das ganze Sommerprogramm findet an der frischen Luft statt. Konzertbesucher können gern Platzkarten reservieren - procedere wie im Sommer & Herbst. (auf www.treibhaus.at/programm). Einlaß in die Konzerte ist um 18:00. Restkarten werden am Veranstaltungstag ab 18:30 ausgegeben. // fürs Wirtshaus reservieren wir keine Tische - denn da ist Platz für fast alle: die Weiberwirtschaft hat sich auch wieder auf den Treibhaus-Vorplatz & den Platz zwischen Fumoir & Schlössl ausgedehnt - unser Begleitservice hilft beim Tisch-suchen. Kommt, ihr habt alle Platz. aber kommt ge-duscht. ge-föhnt. ge-kampelt. ge-küßt & ge-liebt. Hauptsach: ge-sund. Alles wird gut.

TREIBHAUS SPENDENKONTO * IBAN: AT 752050303352791960 * SOMMERSPIELE '21

das sommerprogramm findet bei freiem eintritt statt - jede/r entscheidet selber, wieviel er/sie/es beitragen kann & will. das treibhaus verläßt sich auf eure großzügigkeit. ihr bekommt eure spende note für note in musik zurück. SPENDENKONTO * IBAN: AT 752050303352791960. impft das treibhaus mit eurer solidarität. bitte.

Weg ihr Zäune: Vision Volksgarten. (M)EIN KULTUR-POLITISCHES WATERLOO

Seit 1996 geht das Treibhaus mit dieser städteplanerischen und kultupolitische Idee für Innsbruck spazieren,
hat mit drei Volksgartenfestivals mit Zigtausend Besuchern dafür demonstriert
die Idee wurde in den Wahlprogrammen fast aller  Parteien zu Wahlkampfzeiten aufgenommen
und sogar in Stadtplänen als Wahlzuckerl eingetragen - 
um nach der Wahl gleich wieder vergessen zu werden.
Selbst im Arbeitsübereinkommen der gelb-rot-grünen Koalitionsregierung in der Stadt d´steht das Kulturquartier festgeschrieben.
Die Zäune sind massiver denn eh und je

ZUM VERGESSEN: DIE URSPRÜNGLICHEN KONZEPTZEILEN

Im Herzen der Stadt - der Innbrucker Bevölkerung verborgen - ist ein Park, nicht viel kleiner als der Hofgarten. Mit entzückenden Innenhöfen, umgeben von bedeutenden Kulturträgern: Landesmuseum, Volkskunstmuseum, Jesuitenkirche, Landestheater, Theologische Fakultät, MK, Konservatorium, Cinematograph, Synagoge, Franziskaner, Treibhaus ...
Der gesamte Platz ist nicht im Eigentum eines Privaten, er gehört der Republik Österreich. Während Monarchen ihre Gärten dem Volk zugänglich machten, sperrt die Republik ihre Bevölkerung aus. Zäune verhindern, dass hier ein Park für die Öffentlichkeit besteht, dass hier ein Museums- und Kulturpark existiert, für den woanders Milliarden ausgegeben werden, um ihn zu errichten. In Innsbruck ist ein städtebauliches Kleinod durch Zäune zerstört. Akademisches Gymnasium und Theologische Fakultät geben sich als Eigentümer aus und kämpfen um Privilegien, die sie mit Ausnahme der Gratis-Parkplätze und 10 Turnstunden im Jahr kaum nutzen. Niemand will den Schülern etwas wegnehmen - höchstens etwas geben: denn, was kann einer Schule und der Universität Besseres geschehen, als im Spannungsfeld zwischen so vielen verschiedenen Kulturträgern, inmitten eines öffentlichen Parkes zu sein, der die Innsbrucker Innenstadt verändert und ihr ein bisschen von dem einhauchen könnte, was ihr abhanden gekommen ist: Leben.

Die Idee Volksgarten verändert die Innsbrucker Innenstadt, denn die bekommt endlich das zurück, was ihr seit Jahren fehlt:
ein pulsierendes Herz aus Altstadt , Hofgarten, Volksgarten - miteinander verbunden, der Bevölkerung gewidmet und deren Gästen.
Weg mit den Zäunen, auch mit denen in den Köpfen. 
Es kostet nix, außer einen 17er Schraubenschlüssel.