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Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet alltäglich von 16:00 bis Sperrstund ist.

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Terror-Emoji


Was für eine Freude so kurz vor Weihnachten! In Zeiten von Terrorangst und Flüchtlingschaos führt Facebook sechs neue Emojis ein.
Ein Icon für Steuervermeidung ist zwar noch nicht dabei, dafür ein Herz als Symbol für Liebe, wie schön. Bisher hat sich dieses Intelligenzforum ja geweigert den „Gefällt mir nicht“ Button einzuführen. Vielleicht um die User nicht zu verwirren. Doch jetzt wird endlich mehr Barrierefreiheit für alle Menschen mit besonderen Sprach- und Denkbedürfnissen geschaffen.
Lachen etwa wird ein Emoji-Symbol mit der Bezeichnung „Haha“ sein. Hoffentlich wird das in dieser positiven Welt nicht für ein verächtliches „Haha“ missbraucht. Zustimmung („Yay“),  und  Überraschung („Wow“) dürfen nicht fehlen. In Wien wären eher „Suuuper“-oder „Eeecht“- Buttons angebrachter, aber es geht schließlich ums globale Ganze. Ein Emoji für 
Traurigkeit zeigt ein Gesicht mit Träne. Spannend, wenn das vermehrt auf „Gefällt mir“ trifft. Letztlich gibts auch noch ein rotes Gesicht, das nicht „frisch aus dem Urlaub mit Sonnenbrand“ ausdrückt, sondern Wut. Apple-User haben wie immer die Nase vorne und können zwischen 150 neuen Emojis wählen. Darunter Tischtennisschläger, Champagnerflaschen oder ein Einhorn.
Da sich die neuen Medien als dienstlich für den Terrorismus zeigen, sollte man dieses wachsende Segment auch berücksichtigen. Lustige Dschihad-Buttons wie eine Kalaschnikow für bevorstehende Aktivitäten dürfen da nicht fehlen. Sympathisanten könnte dabei wieder den bewährten „Gefällt mir“-Button drücken. Und Facebook hätte sein Ziel erreicht. Die Welt trotz aller Gegensätze zu harmonisieren. 

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Nichts-Partei

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