treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

das treibhaus ist wieder offen - alltäglich ab 16:00 bis sperrstund ist (ca 1UHR)

der Garten öffnet alltäglich ab 16:00 - um 19:00 mutiert der Teil vor der Gartenbühne in einen KONZERTSAAL. Das ganze Sommerprogramm findet an der frischen Luft statt. Konzertbesucher können gern Platzkarten reservieren - procedere wie im Sommer & Herbst. (auf www.treibhaus.at/programm). Einlaß in den "Konzertsaal" ist um 18:00. Restkarten werden am Veranstaltungstag ab 18:30 ausgegeben // fürs Wirtshaus reservieren wir keine Tische - denn da ist Platz für fast alle: die Weiberwirtschaft hat sich auf den Treibhaus-Vorplatz ausgedehnt - unser Begleitservice hilft beim Tisch-suchen. Kommt, ihr habt alle Platz # alles wird gut.

VINCE WEBER

wenn einer den blues hat: vince hat ihn

Vince Weber ist Boogie-Urgestein - seit Mitte der 70-er Jahre ist er ein bluesiger Anker in der Szene der fingerfertigen Pianisten Aber einer, der mit seinem klassischen Boogie-Piano und mit seiner so unheimlich "schwarz" klingenden Stimme die Fans immer wieder zu Begeisterungsstürmen veranlaßt. Vince spielt nicht nur den Blues, Vince hat ihn.

Vince Webers Lebenslauf:, 1963 - mit 10 Jahren - der erste Klavierunterricht. Habe leider wenig begriffen, hatte aber zwei Ohren.Dank meiner toleranten und liebevollen Eltern konnte ich Tag und Nacht improvisieren. Drei Jahre später habe ich den Blues erfunden. Meine Schwester zeigte mir Akkorde auf dem Klavier und brachte mir Aufnahmen von Ligtin'Hopkins, Champion Jack Dupree, Taj Mahal und vielen anderen Blues- und Boogie-Größen mit. Die Bluenotes trafen mich mit voller Wucht. Mit 16 strolchte ich durch die Kneipen am Hafen (Zwiebel, Tante Hermine, River-Kassematten, u.s.w.). Zu der Zeit traf ich Hans-Georg Möller, der mir nun gänzlich die Ohren für Piano-Blues und Boogie öffnete. Die Musik wurde mein Leben. Ich machte alle Clubs unsicher, in denen ein Klavier rumstand. In einem dieser Läden traf ich eines Tages Otto Waalkes, der mich als sein Vorprogramm mit in die große weite Welt nahm. Nicht ganz einfach, aber lehrreich!1976 dann die ersten offiziellen Lorbeeren: Ich wurde staatlich anerkannter Boogiefreak, d.h. ich bekam den deutschen Schallplattenpreis für mein erstes Album "The Boogie Man" - auf Otto's Label Rüssel-Räckords. Teilweise wurde das Album in Hamburg's legendärer "Fabrik" aufgenommen, wo ich von nun an 14 Jahre lang (!) jeden letzten Freitag im Monat spielte.1978 dann das zweite Album "Blues'n Boogie". Im gleichen Jahr mit Inga Rumpf meine erste "Back to the Roots"-Reise in die USA. Viele gute Leute getroffen und viele Pianos ausprobiert.1979 dasselbe nochmal, Blues'n Boogie pur!1980 dann Album Nr. 3: "Vince The Prince", auf dem ich die vielen Eindrücke dieser Reisen aufgearbeitet habe. Zwischendurch immer viele Clubgigs und Festivals gemeinsam mit so guten Leuten wie Big Joe Williams, Abi Wallenstein, Henry Heggen, Axel Zwingenberger, Jay Mc Shann, James Booker, Chuck Berry und Champion Jack Dupree. Nebenbei viel Spaß gehabt als Redakteur und Moderator beim NDR mit meiner eigenen Sendung "Blues am Dienstag".1987 das 4. Album "Boogie On A Blue Song". Ja sonst immer wieder Blues-Reisen nach Chicago, L.A. und San Francisco.1991 das Album Nr. 5: "Octoroon" und1995 von allen meinen Alben die besten Stücke auf 2 CD's "The Best Yet".Ich hoffe Ihr habt viel Spaß mit meiner Musik.Vielleicht sehn wir uns ja mal - bis denn.Euer VINCE.

Vince Weber auf Tonträgern:

"The Best Yet",
erschienen bei Polydor
"The Boogie Man",
erschienen bei Rüssl Räckords 1975
"Into It": Vince Weber und Michael Maass
"The Boogiemeisters": Axel Zwingenberger und Vince Weber