treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

das treibhaus ist wieder offen - alltäglich ab 16:00 bis sperrstund ist (ca 1UHR)

der Garten öffnet alltäglich ab 16:00 - um 19:00 mutiert der Teil vor der Gartenbühne in einen KONZERTSAAL. Das ganze Sommerprogramm findet an der frischen Luft statt. Konzertbesucher können gern Platzkarten reservieren - procedere wie im Sommer & Herbst. (auf www.treibhaus.at/programm). Einlaß in den "Konzertsaal" ist um 18:00. Restkarten werden am Veranstaltungstag ab 18:30 ausgegeben // fürs Wirtshaus reservieren wir keine Tische - denn da ist Platz für fast alle: die Weiberwirtschaft hat sich auf den Treibhaus-Vorplatz ausgedehnt - unser Begleitservice hilft beim Tisch-suchen. Kommt, ihr habt alle Platz # alles wird gut.

HILDEGARD LERNT FLIEGEN

unerhört und aus der schweiz: eine zappende Mischung aus Jazzrock, Tarantella, Zirkus-Blues, Swing und Oper

«Hildegard lernt Fliegen» ist keine Band, sondern ein Sturm. Man kauft ein Ticket und erwartet ein Konzert, doch was man bekommt ist ein theatralischer Anschlag auf das Musikverständnis, eine Dada-Party, eine einzige Aufregung. «So was habe ich noch nie gehört» ist ein oft gehörter Satz nach «Hildegard»-Konzerten. Bandkopf Andreas Schaerer lässt seine sprudelnde Fantasie mit Vollgas aufs Publikum los, und das feiert das Schweizer Sextett wie die Rettung der Kunst vor sich selbst. Das namenlose Debütalbum schlug ein, der Nachfolger ebenso, und die Band tourte mit ihrer Mischung aus Jazzrock, Tarantella, Zirkus-Blues, Swing und Oper durch halb Europa und Russland. Wer sich fürs Konzert rüsten will: eine ewig zappende Gruppe - ein famoses Chaos!

ANDREAS SCHAERER: VOC
ANDREAS TSCHOPP: TB
BENEDIKT REISING: BS / AS / BCL
MATTHIAS WENGER: AS / SS
MARCO MÜLLER: B
CHRISTOPH STEINER: DR

Längst hat das Sextett Hildegard Lernt Fliegen das Vorschulalter hinter sich. Im Sommer 2005 gründete der Sänger und Komponist Andreas Schaerer eine Band, die seitdem nicht mehr locker lässt. Die Musik aus der Feder Schaerers entwindet sich jeder Beschreibung, wie die Regenbogenforelle der Hand des Anglers. 2007 wurde sie dann aber doch erstmals an Land gezogen und auf CD gebannt, erschienen bei dem Schweizer Label Unit Records. Die Presse überschlug sich in Lobeshymnen, die dazugehörigen Partituren können hier studiert werden. Das Album ging über den Ladentisch wie sprechende Telefone und musste nach wenigen Monaten nachgepresst werden.

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Selten wurde in den letzten Jahren so viel Witz und Fantasie in den Schweizer Jazz eingebaut wie bei der Berner Band HILDEGARD LERNT FLIEGEN. Das Sextett um den Sänger Andreas Schaerer bietet eine großartige Ästhetik: mit satten Bläser-Linien und einem höchst virtuosen Vokalisten Schaerer wird hier lustvoll fabuliert. Der Musik haftet eine theatralische Note an, die irgendwo zwischen Frank Zappa und Kurt Weill schwirrt. Die Arrangements sind mal vertrackt, mal fein gewoben, mal üppig ausgestattet. Seit ihrer Debüt- CD im Herbst 2007 hat sich die Band in kürzester Zeit vom Geheimtipp zu einer weit über die Landesgrenzen Helvetiens hinaus bekannten Truppe gemausert. In unzähligen Clubs und Festivals sorgte die Band bereits für Furore, tourte im Rahmen von Suisse Diagonales Jazz durch die Schweiz, gewann 2008 den begehrten ZKB Jazzpreis und machte sich fortan auf, Europa mit ihrem sagenhaften Feuerwerk an Originalität und Innovation zu faszinieren. Ihre Tourneen führten die Berner inzwischen von der Schweiz bis nach Moskau. Mit ihren schrägen Kompositionen und einem höchst eigenwilligen Bandkonzept begeistern die sechs Herren ihre Zuhörer und ernten regelmäßig geradezu enthusiastische Kritiken in der Presse. "Eine theatralisch-musikalische Glanzleistung" nennt es der Zürcher Tages Anzeiger, "Balsam für Mainstream-verstopfte Ohren" die Basler Zeitung. "Was Schaerer mit seiner Band an skurrilen Toncollagen produziert ist einfach grandios", meinen die Dresdner Neuesten Nachrichten und die Sächsische Zeitung hält die Musik von Schaerer und seinen Mannen für ein "Gebräu, das purer Genuss ist. Genial." Andreas Schaerer vollbringt veritable stimmliche Kunststücke bis Höchstleistungen, die ihn zum "Erforscher der menschlichen Stimme" werden lassen. Ob das im Verein mit der begnadeten Musik seiner Band dann Jazz ist oder Theatralik, Human Beat Box oder Noise-Art, eine morbide Polka, schräge Ballade, Instrumentalakrobatik oder einfach "nur" ein Feuerwerk an Originalität und Innovation, spielt dabei irgendwann keine Rolle mehr:
Hildegard lernt fliegen ist eine musikalische Sensation!

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Der rote Platz war mit russischen Brautpaaren weiss überzuckert, als Hildegard Lernt Fliegen bei Eiseskälte die Hemden wechselte. Posieren vor einer in die Jahre gekommenen Polaroidkamera. Eine Reise im November führte die Schweizer Band an Tische Thüringer Wirtsfrauen, in verwaiste Prager Bahnhofsgewölbe, auf Theaterbühnen Wiener Altachtundsechziger, und in eine ehemalige Sauna des Sowjets. Mit Zug und Bus, wenig Schlaf und viel Gepäck, mit Flugzeug und so gut es ging zu Fuss, war Hildegard Lernt Fliegen unterwegs. Und mit der Filmemacherin Michelle Brun und dem Tonmeister Martin Ruch, die jeden Schritt auf Leinwand bannten, jeden Ton in Wachs ritzten. Im Anschluss an diese russische Odysseee entstand eine vom Illustratoren Peter Baeder gestaltete wahre Wunderkiste. Hildegard Lernt Fliegen überflügelt sich auf ihrer ersten Liveplatte „Live In Moscow“ selbst, was auch das russische Publikum lautstark goutierte - in Moskau klatschte sich ein kometenhaft aufstrebendes Gitarrentalent vor Begeisterung gar die Hände blutig. Der Hörer findet sich inmitten eines Moskauer Livekonzerts wieder, inklusive russischer Bargespräche. Mit ihrem Film „Tales Wander“ zaubern Michelle Brun und Hildegard Lernt Fliegen aus einer Hand voll rostiger Instrumente und ein paar Filmrollen ein russisches Wintermärchen. Väterchen Frost tanzt mit dem Sennentuntschi um den fernen Kern der Sache. Das Cinéma Hildegard ist eine Pappschachtel, die selbst Aladins Wunderlampe erblassen lässt. Dieses Kino ist so gross wie die sibirische Taiga und wärmt wie sieben Flaschen Vodka. Cinéma Hildegard ist ein mit russischen Brautpaaren überzuckerter Opernball, auf dem die Dead Kennedys den Eröffnungswalzer spielen.








PRESSESCHNIPSEL:

verrückte Sextett aus der Schweiz mit Charme, Witz und einer schier unglaublichen Spielfreude und Musikalität den Jazz kräftig anstupst und in ganz neue Bahnen lenkt."
Neue Ruhr Zeitung DE - Nov 2012

"Die Truppe ist als Gesamtkunstwerk zu betrachten."
Rheinische Post DE - Nov 2012

"Entertaining but seriously musical and ambitious, they are unclassifiable but totally worthwhile."
Jazzwisemagazine UK - Nov 2012

"A review in pictures - London Jazz Festival 2012."
LondonJazz UK - Nov 2012

"Dem eidgenössichen Sextett um Ausnahme-Vokalist Andreas Schaerer gelang eine phänomenal witzige, vitale und überraschungsträchtige Synthese aus Weltmusik und Jazz."
Saarbrücker Zeitung DE - Sep 2012

"Riss das Publikum zum Finale von den Stühlen."
Neue Luzerner Zeitung CH - Aug 2012

"Bei Hildegard Lernt Fliegen ist Witz kein Alibi, sondern grosse Passion."
Neue Zürcher Zeitung CH - Aug 2012

"Hildegard Lernt Fliegen, c'est une balle à effets. Elle tombe ici et rebondit déjà dans la direction opposée, exactement là où on ne l'attendait pas."
Le Courrier de l'Ouest FR - Aug 2012

"...da un'esatta percezione della componente squisitamente spettacolare."
All About Jazz Italia IT - May 2012 (website)

"Die russische Szene feiert die Musik von Hildegard Lernt Fliegen."
Spiegel DE - Apr 2012

"Film impeccable oû l'on voit, dans la maîtrise et le débordement, que cette bande d'Helvètes connaît parfaitement ses classiques."
Jazzman FR - Apr 2012

"Hildegard Lernt Fliegen räumt wohltuend auf. Vor allem mit der Langeweile auf Musikbühnen."
Dresdner Neueste Nachrichten DE - Apr 2012

"Faszinierend, wie kompromisslos und lustvoll die Band seit sieben Jahren durch sämtliche Register musikalischer Schubladen driftet."
Jazzthing DE - Mar 2012

"Un univers bigarré, créé et habité par lui et qui ne ressemble à aucun autre."
Citizen Jazz FR - Mar 2012

"Wobei sich das Anti-Nettsein nicht auf charakterliche Eigenschaften der Musiker bezieht, sondern auf den erklärten Willen, der Durchschnittlichkeit und einer um sich greifenden Einlullerei den Garaus zu machen."
Jazzthetik 1, Jazzthetik 2 DE - Mar 2012

"Der besondere Reiz der Musik von Hildegard Lernt Fliegen liegt im Zusammenspiel der Truppe und der sympathischen Reibung an ihrem kreativen Zukunftsentwurf. Ist nicht genau das grosse Kunst?"
Jazz'n'more CH - Mar 2012

"In irrwitzigem Cinemascope funkelt Agit-Pop neben freien Klängen in bester dada-Tradition - unglaublich orginiell und dynamisch wie ein Düsenjäger auf Überschall."
Hifi&Records DE - Feb 2012

"Delirium musical"
Le Phare CH - Feb 2012

"Hildegard Lernt Fliegen bieten das komplette Chaos - in ihrer Musik und einem Tourfilm."
Tages-Anzeiger CH - Jan 2012

"Das durchgeknallte Jazz-, Groove-, und Lärmsextett Hildegard Lernt Fliegen des Hypervokalisten Andreas Schaerer (...) ist für ein aussergewöhnliches Konzerterlebnis gut."
Berner Kulturagenda CH - Jan 2012

"Hildegard Lernt Fliegen gehört zum Originellsten, Witzigsten und Artistischsten, was sich zurzeit in den Schweizer Musikszenen findet."
Kulturtipp CH - Jan 2012

"Die Band hat sich zum multimedialen Gesamtkunstwerk entwickelt."
Züri Tipp CH - Jan 2012

"Eine Unmenge musikalischen Aberwitzes, der in seiner Anarchie mit wenig zu vergleichen ist."
Heidenheimer Zeitung DE - Jan 2011

"Endlich ein Mann abseits der vorherrschenden Linie des Neo-Biedermeier im Vokal-Jazz."
Der Standard AT - Nov 2010

"Vocalist Andreas Schaerer has produced one of the cleverest and most interesting recordings I've heard in a while."
Cadence New York USA - Apr 2010

"Frei, frech und forsch, erfrischend anders."
Sticks DE - Apr 2010

"Extraklasse, man muss diese Truppe tatsächlich einmal erlebt haben."
Heidenheimer Zeitung DE - Mar 2010

"Tatsache ist, dass die Jungs eine Jazzpunk-Akrobatik mit Klezmerlementen, Zirkusatmosphäre und explosiven Scat-Rhythmen aus dem Hut zaubern, wie man sie vorher noch nicht gehört bzw. gesehen hat."
IN Music DE - Mar 2010

"'Vom fernen Kern der Sache' präsentiert eine rundum vergnügliche, mit feinem Humor durchsetzte Musik aus einem koboldähnlichen Universum."
Jazzthetik DE - Mar 2010

"In solch durchgeknalltem Niemandsland fühlen sich auch seine Mitspieler wohl, die ihre Instrumente zum Singen und Klingen bringen."
Schwaebische Zeitung DE - Mar 2010

"Fängt „Hildegard“ dann an zu fliegen, dialogisieren die Musiker, stehen sich Rede und Antwort, steigern sich ins Furiose, werden dabei aber nie schrill."
Gmuendener Tagespost DE - Mar 2010

"Ein interessantes Stück Musik mit viel Abwechslung in Text und Musik."
Hoerspiegel DE - Mar 2010

"…vom fernen Kern der Sache gehört schon jetzt zu den herausragenden Veröffentlichungen des noch jungen Jahres und man darf sich schon jetzt auf die nächste Flugstunde freuen."
Musik an sich DE - Feb 2010

"Das zweite Album des Sextetts Hildegard Lernt Fliegen hat theatralische Momente ebenso wie eine Prise Balkan im Gepäck."
AUDIO DE - Feb 2010

"Schräg und humorvoll – ein Feuerwerk an Improvisationskunst."
Monsters and critics DE - Feb 2010

"Kollektive Improvisation gegen ausgefeilte Komposition. Kabarettistischer Humor gegen ernsthafte Profi-Musiker."
Sound and image DE - Feb 2010

"Was Schaerer an skurrilen Toncollagen produziert, ist einfach grandios."
Dresdner Neuste Nachrichten DE - Feb 2010

"Komplizierte Songstrukturen bekommen regelmässig witzige Details gegenübergestellt. Genial."
Saechsische Zeitung DE - Feb 2010

"Groovende Schreibmaschine"
Jazzthing DE - Jan 2010

"Die Auftritte von Hildegard Lernt Fliegen sind mehr als Jazzkonzerte: Sie sind Variété und Märchenstunde."
Berner Zeitung CH - Dec 2009

"Alles für eines eben, alles für gute, zeitgemässe, aufregende, anregende, spielerische, gelungene Musik."
Concerto AT - Dec 2009

"'Vom fernen Kern der Sache' entführt einen auf eine emotionale Achterbahnfahrt, die so lange währt, bis ein versöhnlich anzuhörender Ausklang ein allmähliches Erwachen einleitet."
Der Bund CH - Dec 2009

"Der Meister der Flugkunst ist und bleibt aber Schaerer selbst. Ihn als Sänger zu bezeichnen, ist, als würde man vom Finsteraarhorn sprechen, aber die Alpen meinen."
Berner Kulturagenda CH - Dec 2009

"And if you like your jazz subversive and wacky, twisted by a retro-anarchist prism, look no further."
Monsieur Délire - Dec 2009

"Hildegard Lernt Fliegen hebt mit furioser Spielfreude, Können, einer brisanten Mischung und viel Humor in ungewöhnliche Klangwelten ab."
Basler Zeitung CH - Nov 2009

"Das Universum der Hildegard Lernt Fliegen kreiert sich neu, in seiner Vielfältigkeit und seinem Surrealismus wirkt es einheitlich und stimmig. Faszination, die weiter geht, als das Ohr hören kann."
Jazz'n'more CH - Nov 2009

"Swingend-stampfende Kunstmusik von höchster Qualität."
Radiomag CH - Nov 2009

"VERY convincing. Powerful singing, strong arrangements, creative solos."
Monsieur Délire - Nov 2009

"Oui, Hildegard Lernt Fliegen et ses six aventuriers sonores nous désensablèrent magistralement les portugaises & nous rincèrent généreusement et en délicatesse fervente jusqu'à l'âme les esgourdes."
Viva CH - Mar 2009

"Die Musik weist dabei fast mit jedem Ton über sich hinaus, erzählt stets eine Geschichte - auch wenn man nicht immer genau weiss, welche."
Tagesanzeiger CH - Jan 2009