treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

EINLASS INS TREIBHAUS - ES GILT GILT WEITERHIN: GE-IMPFT # GE-TESTET # GE-NESEN

für den Besuch des Treibhauses, ob Konzert oder nur Cafe, gilt nach wie vor die 3G Regel geimpft getestet genesen. es muß kein PCR-Test sein. Wir kontrollieren - aber diskutieren die Regeln NICHT. Bewährt hat sich auch: ge-duscht, ge-föhnt & ge-kampelt zu erscheinen. 1Tip: vor dem Essen Hände waschen nicht vergessen...

FATIH CEVIKKOLLU

Ein Komiker,  für den Integration Kabarettistensache ist - Gestern noch Kümmeltürke, heute schon Top-Terrorist

Prix Pantheon 2006 - Jurypreis. In der Laudatio der Jury heißt es:
Mit Fatih Çevikkollu zeichnet die Jury einen jungen Komiker aus, für den Integration Kabarettistensache ist. Er schafft mit Liebe und Selbstironie einen urkomischen Brückenschlag zwischen seinen beiden Kulturen: der deutschen und der türkischen. Seine Sicht der Dinge bringt die Zuschauer nicht nur zum Lachen, sie wirkt auch in deren Köpfen weit über den Abend hinaus.
Ein Komiker,  für den Integration Kabarettistensache ist - oder: Gestern noch Kümmeltürke, heute schon Top-Terrorist

Nach seinem erfolgreichen und mehrfach preis-gekrönten Debüt-Programm "Fatihland" (Gewinner des "Prix Pantheon", "Sprungbrett") geht der Kabarettist Fatih Çevikkollu nun mit seinem brandneuen Solo-Programm auf Tournee: "Komm zu Fatih!". Seine Premiere erlebte das Programm im ausverkauften Gloria-Theater während des Köln-Comedy-Festivals vor 400 begeisterten Zuschauern. In "Komm zu Fatih!" geht er unter anderem zentrale Themen der Gesellschaft im 21. Jahrhundert an, beispielsweise die Angst, seinen Lebensstandard nicht mehr halten zu können („In der Zukunft gibt es nur noch zwei Bundesländer Aldi Nord und Aldi Süd.“), und er kümmert sich um die immer zunehmenden Anglizismen in der deutschen Sprache: „Wir haben hier den Krieg verloren, nicht die Sprache! Und wann wird wohl aus einem Hartz 4-Empfänger wohl ein Hartz Four Receiver?“. Fatih Çevikkollu erzählt Geschichten aus seinem persönlichen Alltag, in dem sich immer das große Ganze widerspiegelt. Er setzt sich mit Vorurteilen auseinander und fragt: „Was wissen wir Deutschen eigentlich über uns Türken?“ und resümiert, dass Menschen im Umgang miteinander zu 90% von Vorurteilen leben ("Wer von euch frei von Sünde ist, der werfe den ersten Stein - übrigens ein Satz, den man als Christ nicht unbedingt auf dem Marktplatz von Teheran sagen sollte."). Dabei fließen natürlich seine ganz persönlichen Erfahrungen als Wanderer zwischen den Kulturen mit ein, der mit dem Begriff Ethno nicht mehr täglich konfrontiert werden will. Und der es satt hat, jeden Tag den Islam anhand der aktuellen Nachrichtenlage zu erklären und dabei dem falschen, aber weit verbreiteten Motto "Gestern noch Kümmeltürke, heute schon Top-Terrorist" zu begegnen. Fatih Çevikkollu bringt es in "Komm zu Fatih!" wie immer geradewegs auf den Punkt - nie gehässig oder mit erhobenem Zeigefinger, sondern immer charmant und mit einem Augenzwinkern. Lassen sie sich auf einen unterhaltsamen Streifzug ein - "Komm zu Fatih!". Ein ungewöhnlicher Kabarettabend, der sowohl Überraschungen als auch Gedanken für den Heimweg bereithält


Fatih Çevikkollu wurde 1972 geboren und absolvierte seine Schauspielausbildung an der Hochschule Ernst Busch in Berlin. Von 2001 bis 2004 war er Ensemblemitglied im Schauspielhaus Düsseldorf. In dieser Zeit erhielten er und seine Kollegen beim NRW-Theatertreffen den besonderen Preis der Jury für die beste Ensembleleistung. Auch auf Tonträgern ist er bereits "verewigt". Seine Debüt-CD heißt "Domplatte" und erschien 1996. In "Alles Atze" spielte er seit 1999 als Murat neben Atze Schröder eine Hauptrolle. Mit seinem Witz trug er maßgeblich zum Gewinn des Deutschen Fernsehpreises für die beste Sitcom im Jahr 2003 sowie dem Deutschen Comedypreis für die beste Serie in den Jahren 2003 und 2005 bei. Seit April 2005 präsentiert Fatih Çevikkollu regelmäßig in Köln, Aachen, Essen und Dorsten den „No Maganda Club“ mit jeweils vier Newcomern aus der Comedy- Szene. Fatih Çevikkollu führt dabei jeweils durch den Abend. Parallel startete er Ende 2005 seine erste Solotournee mit „Fatihland“, für das er den Prix Pantheon 2006 - Jurypreis - gewann. In der Laudatio der Jury heißt es: „Mit Fatih Çevikkollu zeichnet die Jury einen jungen Komiker aus, für den Integration Kabarettistensache ist. Er schafft mit Liebe und Selbstironie einen urkomischen Brückenschlag zwischen seinen beiden Kulturen: der deutschen und der türkischen. Seine Sicht der Dinge bringt die Zuschauer nicht nur zum Lachen, sie wirkt auch in deren Köpfen weit über den Abend hinaus.“ Das Handelsblatt zeichnete Fatih Çevikkollu im April 2007 im Düsseldorfer Kom(m)ödchen mit dem Kabarettpreis „Sprungbrett 2007“ aus, und lobte, wie „er den Wanderer zwischen deutschen Vorurteilen und türkischen Vorbehalten gibt“. Seit Herbst 2008 ist er mit seinem neuen Programm „Komm zu Fatih!“ auf Tour. Auch im Fernsehen ist Fatih Çevikkollu regelmäßig zu sehen („tv total“, „Frei Schnauze“, „Mitternachtsspitzen“, „NDR Talkshow“, „Fritz & Hermann“, „Quatsch Comedy Club“, „Ottis Schlachthof“, „Stratmanns“, „Guinness World Records – Die größten Weltrekorde“, „Die Chartshow“ und „Mario Barth präsentiert die besten Comedians Deutschlands“, „Hart, aber fair“, „Johannes B. Kerner“, „Volle Kanne“, „Zimmer frei“ und „Kölner Treff“).