treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

EINLASS INS TREIBHAUS - ES GILT GILT WEITERHIN: GE-IMPFT # GE-TESTET # GE-NESEN

für den Besuch des Treibhauses, ob Konzert oder nur Cafe, gilt nach wie vor die 3G Regel geimpft getestet genesen. es muß kein PCR-Test sein. Wir kontrollieren - aber diskutieren die Regeln NICHT. Bewährt hat sich auch: ge-duscht, ge-föhnt & ge-kampelt zu erscheinen. 1Tip: vor dem Essen Hände waschen nicht vergessen...

FEDERSPIEL

kein wein und schon gar nix zu tumn mit einem innsbrucker politiker. ganz im gegenteil: FEDERSPIEL

In ihrem neuen Programm “so wie ihr uns wollt” geht Federspiel einen Schritt in Richtung zeitgenössische, improvisierte Musik.  Inspiriert von Ernst Jandls Gedicht “my own song” wird im herbeigeführten Rauschzustand gar eine Zither auf der Bühne zerstört – als symbolisches Loslassen von Altem und Konventionellem. Die Versöhnung lässt jedoch nicht lange auf sich warten.
Die Koryphäe der heimischen freien Improvisations-Szene nähert sich auf seine Art und Weise der österreichischen traditionellen Musik. Allerdings: Der ur-österreichische Spielboden bildet nach wie vor den größten Schwerpunkt, aus dem Neues erklingt als wär’s immer schon da gewesen und Altes, als wär’s gerade erst erfunden worden. Spiellust und Ekstase eines mexikanischen Festes, genauso wie leichte Melancholie eines niederösterreichischen Jodelliedes sind zu erwarten – gelebt, gespielt, zelebriert.
so wie ihr uns wollt?

Frederic Alvarado-Dupuy: klar, voc
Simon Zöchbauer: trp, flgh, voc, zit
Philip Haas: trp, flgh, voc
Ayac Jimenez-Salvador: trp, flgh, voc
Thomas Winalek: pos, btrp, voc
Matthias Werner: pos, voc
Robert Puhr: tb, git, voc

Ein siebenköpfiges Ensemble, das Blasmusik neu definiert: Schier unheimliches Können trifft auf die nötige jugendliche, charmante “Frechheit” in Spiel, Arrangements und im Auftreten.

“Kreativität, Spontanität und Spielwitz werden von den Mitgliedern des Bläserensembles Federspiel großgeschrieben. 2004 haben sich sieben junge Musiker, alle Studenten der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bzw. Konservatorium Wien zum Ensemble Federspiel zusammengeschlossen. Volksmusik aus Österreich, seinen Nachbarländern und auch darüber hinaus ist der Ausgangspunkt ihrer Konzerte. Die Musiker bearbeiten die Melodien, improvisieren darüber und lassen sie in ihrem ganz spezifischen Sound neu erklingen – immer mit einem Schuss Humor und Selbstironie.” (A. Wolowiec)

Die Gruppe Federspiel wurde 2004 in Krems an der Donau gegründet. Entscheidende Impulse kamen von Rudi Pietsch, der von Beginn an speziell für diese Besetzung arrangierte originale Volksmusik einstudierte. Geprägt ist die musikalische Signatur von Federspiel vor allem durch die Herkunft und den Hintergrund jedes einzelnen Musikers – all diese (musik-) biografischen Elemente fließen unweigerlich in die Gruppe ein. Zur Musik Federspiels gehören daher Eigenkompositionen mit Pop-Elementen genauso wie Arrangements traditioneller mexikanischer Musik oder die Zither als Soloinstrument.
Einen Gattungs- oder Genrebegriff gibt es dafür nicht, terminologische Festlegungen à la „Volksmusik“, „Weltmusik“, „traditionelle“ Musik verfehlen ihr Ziel. So ist der Stil des Ensembles denn auch mit seinem eigenen Namen am besten beschrieben: Federspiel.



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PRESSE JUBEL

“Im Spannungfeld von Frankreich, Balkan, und Lateinamerika, bei Mariachi, Kolo und den nicht zu “verortenden” Stücken, in diesem fast schon globalen Zusammenhang ist die heimische (Anm. österreichische), “heimatliche” Musik gut aufgehoben, wird im Vergleich gefordert und gefördert.
Das alles geht. Geht sich aus. Und mehr. Nämlich: Sprudelt nur so vor Vielfalt. Da scheint gerade der monochrome Klang der Blasmusik dem Ganzen erst den würdigen Rahmen zu geben.”
(Albert Hosp, Radiomacher bei Ö1, Festivalkurator für Glatt & Verkehrt)

„(…) Mit einer unglaublichen Spielfreude werden hier auf innovative Weise alte traditionelle Muster genutzt, um stilistische Grenzen komplett links liegen zu lassen. Bei „Federspiel” gibt es keine dogmatischen Engpässe und keine kreativen Hemmungen. Mariachi, Mazurka, Militärmarsch, Csárdás, Volksweise und Volkstanz verbinden sich zu einem faszinierenden Blechblasgemisch, das in zwanzig, dreißig Jahren immer noch so zünden wird wie heute. (…) Selten kam Blasmusik so elegant, lässig und tolerant rüber wie auf dieser CD. Meisterklasse!”
(Klaus Halama, sound & image, CD Kritik zum Album “unerhört BUMM!”)


“Das neue Album von Federspiel ist für Liebhaber von Blasmusik ein Muss, die hervorragenden Musiker haben Traditionelles mit Modernem und Klassischem zu einem bemerkenswerten Klang vereint.” (Adolf “gorhand” Gropius, CD Kritik zum Album “unerhört BUMM!”)
„Freude, Offenbarung, Erkenntnis, Herzerweiterung, Musiktherapie, musikalische Frischzellenkur, … musikantisch auf hohem, differenziertem Niveau, frech, eigenständig, einfallsreich, unbefangen und gelöst.“ (Publikumsreaktionen)