treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

das treibhaus ist wieder offen - alltäglich ab 16:00 bis sperrstund ist (ca 1UHR)

der Garten öffnet alltäglich ab 16:00 - um 19:00 mutiert der Teil vor der Gartenbühne in einen KONZERTSAAL. Das ganze Sommerprogramm findet an der frischen Luft statt. Konzertbesucher können gern Platzkarten reservieren - procedere wie im Sommer & Herbst. (auf www.treibhaus.at/programm). Einlaß in den "Konzertsaal" ist um 18:00. Restkarten werden am Veranstaltungstag ab 18:30 ausgegeben // fürs Wirtshaus reservieren wir keine Tische - denn da ist Platz für fast alle: die Weiberwirtschaft hat sich auf den Treibhaus-Vorplatz ausgedehnt - unser Begleitservice hilft beim Tisch-suchen. Kommt, ihr habt alle Platz # alles wird gut.

ERIC BIBB

ERIC & YANA BIBB. Vater & Tochter. Family Affairs

Eric Bibb verliess das ehemals gelobte Land des politischen Songs, als dessen Ära Anfang der 1970er Jahre zuende ging. Er siedelte aus den USA, wo er in der Folkszene des New Yorker Greenwich Village aufwuchs, nach Schweden über, und hielt sich über viele Jahre nur mit Musiklehrerjobs über Wasser. Doch sein Festhalten am ursprünglichen, emotionalen Konzept des Blues verhalf ihm schließlich doch zum späten Durchbruch Mitte der 1990er Jahre. Seine Auftritte mit Corey Harris beim London Blues Festival 1996 waren umjubelt, und seine Kooperation mit Taj Mahal an Liedern für Kinder wurde 1997 mit einer Grammy-Nominierung belohnt. Es war die Geburtsstunde des gereiften Eric Bibb, des großartigen Livemusikers und Blues-Folk-Predigers, als der er bis heute um die Welt tourt. Nur ausgerüstet mit seiner Gitarre (meist derer zwei), seinem schwarzen Hut und einer unglaublich eindringlichen Stimme. Sein Blues ist kein erdiger, rauer wie der eines John Lee Hooker, es ist eher der warme, spirituelle, folk- und gospellastige Deltablues eines Blind Willie Johnson, Booker White oder Ray Charles. Bibb ist ein Poet und kluger Beobachter ganz im Sinne Bob Dylans, der mit seiner Stimme und seiner Botschaft ganze Stadien im Handstreich nehmen kann.

Eric Bibb: g, voc
Staffan Astner: g

Yana Bibb: voc
Alessandro Fadini: p


FAMILY AFFAIRS
ERIC & YANA BIBB

Familientreffen!
Yana Bibb ist die Tochter des bekannten Blues-Musikers Eric Bibb und die Enkelin von dessen Vater Leon Bibb, eines US-Folk-Musikers und Schauspielers der 50er- und 60er Jahre. Betrachtet man diese Abstammung, ist es nur natürlich, dass sie ihr Familien-Erbe als Jazz-Sängerin antritt. Unbeeindruckt von der großen Konkurrenz im Feld weiblicher Jazz-Interpreten und ungeachtet der Erwartungshaltung ob ihres Namens, veröffentlicht Yana Bibb nun ihr erstes Solo-Album "Not A Minute Too Late".
Das mag sich auch Eric Bibb gedacht haben, der schon in jungen Jahren mit bekannten Musikern der New Yorker Folk- und Blues-Szene in Kontakt kam und heute zu den größten Bluesinterpreten weltweit zählt. Er besitze eine Stimme, für die es sich zu sterben lohne! So urteilt die Times.

Mit zahllosen Auftritten, seiner sympathischen Art und seiner Musik hat sich Bibb in die erste Liga gespielt. Keiner versteht es wie er, Folk, Blues und Songwritertum auf so sensible, sehr eigenständige Art zusammenzubringen.
Yana Bib geht ihren eigenen Weg: ob mit Standards wie "Save Your Love For Me" und "You Don't Know What Love Is" oder ihren eigenen Kompositionen: Yana Bibbs sympathisches Wesen wird jederzeit von ihrer liebenswerten Stimme und ihrem einzigartigen musikalischen Gespür unterstrichen. Von der Affektiertheit und Launenhaftigkeit, die zuweilen mit Jazz-InterpretInnen assoziiert werden, ist sie weit entfernt. Das hier ist eine Frau, die mit sich selbst im Reinen ist und mit einem unverwechselbaren Stil, mit Präsenz und aufrichtiger Sensibilität begeistert – vom ersten Ton an.

Freuen wir uns auf einen Abend, bei dem Eric und Yana Bibb jeweils mit ihren Duopartnern ihr aktuelles Repertoire zu Gehör bringen, bevor sie gemeinsam zeigen, woher ihre Roots kommen und wohin sie uns noch führen werden.