treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

das treibhaus ist wieder offen - alltäglich ab 16:00 bis sperrstund ist (ca 1UHR)

der Garten öffnet alltäglich ab 16:00 - um 19:00 mutiert der Teil vor der Gartenbühne in einen KONZERTSAAL. Das ganze Sommerprogramm findet an der frischen Luft statt. Konzertbesucher können gern Platzkarten reservieren - procedere wie im Sommer & Herbst. (auf www.treibhaus.at/programm). Einlaß in den "Konzertsaal" ist um 18:00. Restkarten werden am Veranstaltungstag ab 18:30 ausgegeben // fürs Wirtshaus reservieren wir keine Tische - denn da ist Platz für fast alle: die Weiberwirtschaft hat sich auf den Treibhaus-Vorplatz ausgedehnt - unser Begleitservice hilft beim Tisch-suchen. Kommt, ihr habt alle Platz # alles wird gut.

OTIS TAYLOR. blues

Otis Taylor klingt so authentisch daß man meinen müßte,  der Mann wär  schon seit  40 jahren tot (US magazine)

Attribute wie “gespenstisch“, „trance-ig“, „knallhart“, „kompromisslos“, „hypnotisch“ werden häufig benutzt, wenn die Musik von Otis Taylor beschrieben wird.
Otis Taylor, 1948 in Chicago geboren, wurde mit dem Blues-Virus infiziert, als er Etta James’ „All I Wanna Do Is Make Love To You“ hörte. Inspiriert von Muddy Waters, John Lee Hooker und Jimi Hendrix lernte er Gitarre zu spielen, spezialisierte sich aber recht schnell auf im Blues-Kontext unübliche Saiteninstrumente wie Banjo und Mandoline. Als ein Plattenvertrag aus dem Alten Kontinent winkte, zog er 1969 nach London. Doch daraus wurde nichts. Ein Jahr später kehrte er zurück in die Vereinigten Staaten und bald darauf dem Musikbusiness den Rücken. Erst Mitte der neunziger Jahre schaffte es sein ehemaliger Bassist Kenny Passarelli ihn zu veranlassen, die Sache noch einmal zu überdenken. Zu unser aller Glück packte der inzwischen erfolgreiche Antiquitätenhändler seine Instrumente wieder aus ...

Der Musikwelt hatte Otis Taylor Mitte der 70er enttäuscht den Rücken gekehrt. Zum Glück nicht für immer: der Bassist Kenny Passarelli schaffte es Mitte der 90er, Taylor umzustimmen und wieder auf die Bretter zurückzuholen,          die die Welt bedeuten. Und seitdem ist der Weg des singenden, Gitarre, Banjo und Mundharmonika spielenden Bluesmannes wieder einer, der steil nach oben verläuft.

Die eingeschlagene musikalische Route des Vorgängeralbums "Truth Is Not Fiction", das seinen internationalen Durchbruchs darstellte, setzt er mit "Double V" fort: Taylor interpretiert den Blues für sich auf ganz individuelle Weise neu, singt eigene, ergreifende Texte von der Härte des Lebens. Dabei kratzt er nicht an der Oberfläche, sondern dringt in die Tiefen der menschlichen Hölle vor.

Schon allein sein Gesang ohne weitere Instrumentierung, ist in der Lage, einen ganzen Song zu tragen ("Hurry Home"); noch intensiver jedoch wird es, wenn Taylor zu Gitarre oder Mundharmonika greift. Doch dies ist nicht nur eine Soloplatte: Gelegentlich wird es üppiger und eine Trio- bzw. Quartettbesetzung, mit Gitarre/Banjo, Bass und ein oder zwei Celli, gibt der Musik entsprechenden Drive. – Ein Meisterwerk des zeitgenössischen Blues!


Drei Alben hat er seitdem veröffentlicht – eines besser als das andere. Und mit seinem kraftvollen Telarc-Debüt Truth Is Not Fiction setzt Otis Taylor dem berühmten Fass die Krone auf! Zwölf Songs lang, mit Ausnahme seiner Version des Klassikers „Baby Please Don’t Go“ alles Eigenkompositionen, präsentiert der Sänger, Gitarrist, Mundharmonika-, Banjo- und Mandolinenspieler eine ganz und gar eigenwillige, sehr kraftvolle Mischung aus Country-Blues, Folk und fast schon psychedelischen Rock-Elementen. Mit mal hingehauchten, dann wieder in bester Shouter-Manier vorgetragenen Songs (die sich allesamt durch auf den Punkt formulierte, oft persönlich-politische, Texte auszeichnen) zieht Otis Taylor den Zuhörer in seinen Bann.

Wer „Truth Is Not Fiction“ gehört hat, wird feststellen, dass der unorthodoxe musikalische Ansatz von Otis Taylor dem eines Captain Beefheart nicht unähnlich ist. Und selbst die Biographie von Taylor weist einige Parallelen zu Mr van Vliet auf.

“Taylor verlässt die konventionellen Pfade heutiger Rock- und Blues-Musik zugunsten eines Spagats zwischen Tradition und Innovation.” (Washington Post)

„Otis Taylor ist ein Fels in der Blues-Brandung. Seine Musik klingt auf Platte so hervorragend und authentisch, dass man meinen müsste, der Mann wäre schon seit 40 Jahren tot.“ (San Jose Mercury News)

“Truth Is Not Fiction sprengt die Grenzen des Blues, der akustischen Musik generell und präsentiert den bisher reifsten Otis Taylor.” (Blues Revue)

„Das bislang beste Blues-Album des Jahres.“ (The State)