treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

JENSEITS VOM CHRISTKINDLMARKT // DER neue TREIBHAUS-PASS // & MORE.

Den Treibhaus-Konzert-Paß (gilt bis 30.6.'20) oder Eintrittskarten als erlesene Genschenks-Papiere: das Winter & Frühjahr bereits im Vorverkauf. Von Rebekka Bakken bis John Scofield bis Lola Marsh, von Mascheks Jahresrückblick bis Manuel Rubey. Den Paß gibts endlich online - mit dem Link d(r)oben im Menu!

BARCLAY JAMES HARVEST

BARCLAY JAMES HARVEST feat LES HOLROYD - jener Mann mit wuschelkopf an der spitze , dessen stimme  BJH unverwechselbar gemacht hat

Seit den 70er Jahren ist ihr Erfolg ungebrochen und nun kommen sie endlich einmal  nach Innsbruck. Barclay James Harvest, mit dem Mann an der Spitze, dessen Stimme für den unverwechselbaren Band-Sound verantwortlich ist: Les Holroyd
Sie fanden einander 1967 in Manchester. Schwermütige Rock-Etüden, ornamentiert von esoterischen Sphärenklängen begeisterten die selben Fans, die auch Moody Blues und Pink Floyd liebten. Die Band wusste schon früh, wie man die Effekt-Apparatur des Mellotrons virtuos einsetzt. Die reizvollen Soundmuster wurden zum Markenzeichen von Barclay James Harvest, die ihr Plattendebüt 1970 feierten.
erste Liebe, Hymn und a bissi Ribislwein.... der soundtrack einer generation

feat
LES HOLROYD
Der Bassist und Sänger von Barclay James Harvest Les Holroyd ist mit seinem Wuschelkopf sicherlich in jeder Hinsicht der Kopf der legendären Band. ...

BARCLAY JAMES HARVEST

sind die wohl subtilsten Vertreter des Genres Klassik-Rock fanden einander 1967 in Manchester. Schwermütige Rock-Etüden, ornamentiert von esoterischen Sphärenklängen begeisterten die selben Fans, die auch Moody Blues und Pink Floyd liebten. Die Band wusste schon früh, wie man die Effekt-Apparatur des Mellotrons virtuos einsetzt. Die reizvollen Soundmuster wurden zum Markenzeichen von Barclay James Harvest, die ihr Plattendebüt 1970 feierten. Von Anfang an experimentierten BJH mit neuen Formen jenseits der traditionellen Formation aus Gitarre, Bass und Drums und benutzten Holzbläser, Streicher und Blechbläser. Es war daher ein logischer Schritt, ihr erstes Album Barclay James Harvest mit ihrem eigenen Orchester aufzunehmen.

Schnell machten sich Barclay einen Namen – zunächst auf der britischen Insel, dann in Europa, dann weltweit. Die Band wurde zu einer Supergroup, zum Garanten für beste Live-Unterhaltung und zum  festen Lieferanten für die Charts. Heute sind ihre Hits längst Klassiker „Hymn“, „Mockingbird“, „Berlin“ und viele andere, sind der Stoff, aus dem die romantischen und nostalgischen Rockträume beim Livekonzert sind. Mit verklärtem Blick denken die Fans auch zurück an jenes legendäre Konzert auf den Treppen des Reichstages von Berlin, zu dem 1980 rund einige hunderttausend Zuhörer pilgerten.

Ihre musikalischen Markenzeichen haben sich Barclay James Harvest bis heute erhalten. Und zum Glück steht der Band noch immer Sänger und Bassist Les Holroyd vor, der mit seiner unverwechselbaren Stimme den Sound der Gruppe geprägt hat und noch immer prägt. Der Vollblutmusiker Holroyd ist aber nicht im gestern stehen geblieben, sondern hat Barclay James Harvest weiter entwickelt.  Und zeigt sich offen für neue Projekte. Das erfolgreichste in der vergangenen Zeit: „Symphonic Barclay – Classic meets Rock“, Konzerte mit großem philharmonischem Orchester, also die konsequente Umsetzung des ursprünglichen Bandkonzeptes.


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Die Story von Barclay James Harvest beginnt in den frühen Sechzigern in der Oldham-Gegend von Nordwest-England. John Lees und Stuart "Woolly" Wolstenholme trafen sich an der Oldham Art School und gründeten eine Band namens „The Sorcerers“, die sich zu „The Keepers“ entwickelte.
Inzwischen spielten Les Holroyd und Mel Pritchard in einer anderen lokalen Gruppe mit dem Namen „Heart And Soul And The Wickeds“. Im Jahr 1966 wurde durch Fusion der zwei eine neue Band gegründet, die als „The Blues Keepers“ auf halb professioneller Basis Liveshows aufführte.
Das resultierende Sextett verringerte sich nach und nach zu einem stabilen Quartett, nämlich Holroyd, Pritchard, Lees und Wolstenholme. Im Sommer 1967 wurden sie professionell unter einem neuen Namen, den sie aussuchten, indem sie Namen aus einem Hut zogen, und Barclay James Harvest war geboren. Unter den Fittichen von John Crowther, einem lokalen Geschäftsmann und ihrem ersten Manager, zogen sie zum Schreiben und Üben in ein Farmhaus aus dem 18. Jahrhundert namens Preston House.

Ein Deal für eine einzige Single wurde mit dem EMI-Parlophone Label ausgehandelt, und "Early Morning" erschien im April 1968, was ihnen Anerkennung und die Möglichkeit brachte, Radiosessions für John Peel aufzunehmen. Dies wiederum führte zu einem Vertrag mit EMI, wo die Band eine der ersten Gruppen auf dem nach ihnen benannten Harvest Label war. Sie veröffentlichten "Brother Thrush" als ihre zweite Single im Juni 1969.

Von Anfang an experimentierten BJH mit neuen Formen jenseits der traditionellen Formation aus Gitarre, Bass und Drums und benutzten Holzbläser, Streicher und Blechbläser, dann erwarben sie ein Mellotron, um den Sound eines Orchesters nachzuahmen.

Es war ein logischer Schritt, ihr erstes Album „Barclay James Harvest“ mit ihrem eigenen Orchester aufzunehmen, das vom "residenten musikalischen Direktor" Robert Godfrey, der später in The Enid war, geleitet wurde. Das Erscheinen des Albums im Juni 1970 wurde natürlich mit einer kurzen orchestralen Tour promotet.

1971 perfektionierten sie ihre Fusion von Rock und klassischer Musik mit den Alben „Once Again“ und „Barclay James Harvest And Other Short Stories“ und ambitiösen Liveauftritten, die, obwohl sie das Publikum erstaunten, nicht gerade die Buchhalter der Plattenfirma beeindruckten! Steigende Schulden und ein verschlechtertes Verhältnis zu EMI führten zu ein paar bald aufgegebenen Versuchen mit kommerziellen Singles und einem etwas unter Qualität erscheinenden 1972er Album „Baby James Harvest“, worauf sie sich 1973 vom Harvest Label trennten.

Zum Glück wurde die Krise, die die Band zu zerstören drohte, abgewendet, als sie von Polydor einen Deal bekamen und größeren kommerziellen Erfolg genossen. Dem 1974er Studio-Set „Everyone Is Everybody Else“ folgte später im Jahr „Barclay James Harvest Live“, eine Doppel-LP, die zu ihrem ersten Chart Album wurde.

Mit „Time Honoured Ghosts“ (1975) und „Octoberon“ (1976) bauten sie auf ihren Errungenschaften auf und verkauften die inzwischen traditionellen Herbsttourneen in GB aus, während sie im Ausland mit kurzen Tourneen in Westdeutschland und den USA neue Territorien ausprobierten.

1977 eröffneten sie sich mit „Gone To Earth“ einen neuen Markt in Deutschland, wo sich die LP in den Charts etablierte. 1978 bereitete ein zweites Livealbum Tapes“, den Weg für ein neues Studioalbum, „XII“. 1079 erklärte Woolly , gerade als man für ein neues Album zu üben begann, dass er mit der musikalischen Richtung der Band unzufrieden sei und dass er aussteigen wolle, um eine Solokarriere zu verfolgen.

Das übrig bleibende Trio beschloss, allein weiterzumachen und erweiterte seinen Sound durch Sessionmusiker, wo nötig. „Eyes Of The Universe“, welches im Januar 1980 erschien, präsentierte eine weniger komplexe, kommerziellere Seite von BJH und resultierte in spektakulären Verkäufen in Europa, vor allem in Deutschland, wo es schnell mit über einer halben Million Verkäufen zu Platin wurde.

Die ersten vier Monate des Jahres wurden von einer ausgiebigen Europatour in Anspruch genommen, und am 30. August kamen 175,000 Leute, um ein kostenloses Konzert auf den Stufen des historischen Reichstags im Herzen des noch geteilten Berlins zu erleben. "Life Is For Living", in jener historischen Show zum ersten Mal gespielt, wurde in großen Teilen Europas zur Hitsingle und diente als Vorgeschmack für das 1981er Album „Turn Of The Tide“ und die Tour dazu.

Einen Großteil von 1982 verbrachte die Band auf Tour, und ein Livealbum von „Berlin - A Concert For The People“ stieg in Deutschland geradewegs auf Nummer 1. Zwei schnell aufeinander folgende Alben, „Ring Of Changes“ und „Victims Of Circumstance“, brachten wieder telefonnummerähnliche Verkaufszahlen und brachten eine neue Generation von Fans zur 1984er Tour.

Es folgte eine lange Pause, während sie ihre zukünftige Richtung überdachten, und es kamen Gerüchte auf, sie hätten Schluss gemacht. Sehr zur Freude der Treuen wurde das Schweigen Ende 1986 mit der Single "He Said Love" gebrochen, gefolgt von einem Album Anfang 1987. „Face To Face“ brachte die Rückkehr zum traditionellen BJH-Sound, und dies wurde auf einer weiteren großen Tour durch Großbritannien und Europa einschließlich mehrerer Festivals bestätigt.

BJH zogen sich dann in ihre Heimat Saddleworth zurück, um neues Material zu schreiben und sich darauf vorzubereiten, ihre Musik in die neunziger Jahre hinüberzubringen. Das Resultat war „Welcome To The Show“, erschienen im März 1990. Produziert von Jon Astley und Andy MacPherson, verwendete das Album die klassischen BJH-Markenzeichen mit eingängigen Songs und schönen Harmonien im Rahmen von melodischem Rock, aber brachte sie mit State-of-the-art Digitaltechnik und intelligenter Produktion auf den neuesten Stand.

1992 unternahm die Band eine 25. Jubiläumstour in GB und Europa, die mit dem Erscheinen der „The Best Of Barclay James Harvest“ in GB zusammentraf, von der eine etwas andere Version schon in Deutschland vergoldet worden war. Die nächste Studioaufnahme, das 1993er „Caught In The Light“, war ein eher stilles Unterfangen, das bei der Plattenfirma nicht so gut ankam, obwohl viele Fans es mochten, und mit nur wenig Promotion verkaufte sich das Album eher schlecht, woraufhin Polydor UK die Band einfach fallen ließ.

Die Sache wurde 1994 noch schlimmer, als ein lang anhaltender gerichtlicher Disput, den der frühere Arrangeur Robert Godfrey gegen die Band hervorgebracht hatte, sie ganz zu zerstören drohte. Die Klagen wurden jedoch im März 1995 abgewiesen, worauf die Band wieder neue Songs zu schreiben begann, und im April 1996 wurde mit Polydor GmbH in Deutschland ein neuer Vertrag unterschrieben.

Das Resultat war ein brandneues Studioalbum, „River Of Dreams“, welches im Mai 1997 nur in Deutschland und der Schweiz erschien und dem eine Tour nur in diesen Ländern folgte. Im März 1998 wurde bekannt gegeben, dass die Band eine Pause einlegt und die Mitglieder Soloprojekte verfolgen.

2001 kam das Album „Revolution Days“ von BJH FEATURING LES HOLROYD raus und im August 2004 ist das neue Album „Evolution Years“ erschienen.