treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

3. innsbrucker winterspiele :: der mensch lebt nicht vom brot allein

wenn das wasser bis zum hals steht: grad dann sollt man den kopf nicht hängen lassen • musiker spenden trost • noch • ohne kunst & kultur wirds still • noch nicht ab 19uhr im treibhausgarten - einlaß ab 18:00 • zur musik wirds viel feuer geben, wärmflaschen, decken und sitzpolster • die weiberwirtschaft samt pizzeria hat der LH geschlossen, aber es soll schwarzbrot und heißes wasser geben, das der herr in wein verwandelt, wenn man an ihn glaubt / keep distance • wash hands • stay human

DIE WEIBERWIRTSCHAFT IST TOT•LANG LEBE DIE WEIBERWIRTSCHAFT•BITTE•DANKE

die weiberwirtschaft wurde per verordnung geschlossen. bleibt wenigstens ihr uns gewogen: stärkt eure immunkräfte bei den mutmachenden veranstaltungen der winterspiele an der frischen luft und impft das treibhaus mit eurer solidarität. spendenkonto 3. innsbrucker winterspiele - IBAN: AT75 20503 03352791960

JAN LUNDGREN

Jan Lundgren spielt seelenruhig und locker fließend eine swingend pulsierende Musik, die hinter den skandinavischen Weiten die europäische Klassik und auch die amerikanische Steppe vermuten lässt.

Es ist für einen Jazzpianisten nicht leicht, aus der Unmenge begnadeter, extravaganter, kreativer und überbordend mitreißender Musiker herauszustechen. Jan Lundgren ist einer, der mutig und mit Understatement seinen ganz eigenen Weg gefunden hat. Der Schwede ist ein melodischer, sich der Schönheit des Klangs hingebender Pianist. Punkt. Und dabei ist er derart umtriebig, dass er zum Beispiel in Kürze mit Richard Galliano und Paolo Fresu schon das zweite "Mare Nostrum"-Album aufnimmt. Lundgren wird auch als "Botschafter des schwedischen Jazz" bezeichnet, ist seiner Zeichens Mitbegründer und künstlerischer Leiter des bekannten Ystad  Sweden Jazzfestival, reist für Interviews und Konzerte durch die Welt und war der Abräumer der diesjährigen Jazzahead.

Grégoire Maret - harp
Jan Lundgren - piano
Mattias Svensson - bass
Zoltan Csörsz jr. - drums

Zum Glück hat sich der schwedische Pianist Jan Lundgren nie in vorgegebene musikalische Kategorien einordnen lassen.
Seine mittlerweile mehr als 20 Jahre überspannende Diskographie stand stets im Zeichen der Kontinuität und des bewussten Herantastens an eine persönliche musikalische Sprache– unabhängig von jeweilig angesagten Modeströmungen.
Jan Lundgren wurde einmal in seiner Jugend als einer der größten Tennis-Talente seit Björn Bork, Mats Wilander und Stefan Edberg gehandelt. Doch er kehrte dem Tennis den Rücken und wollte stattdessen Musiker werden, denn dafür hatte er auch seit Kindertagen ein ausgeprägtes Faible. Mitte der 80er kam er eher durch Zufall zum Jazz und war sofort fasziniert von dessen Ausdrucksmöglichkeiten. Bald schon wurde aus Schwedens einstiger Tennis-Hoffnung, einer der besten und kreativsten Jazz-Pianisten.

Nach seinem vielbeachteten Debut "Conclusion" (1994) nahm er sieben weitere Trio Alben auf. Er verband schwedische Folkmusik mit Jazz-Improvisationen und wurde hiefür mehrfach ausgezeichnet. Jan Lundgren nahm in der Folge mit Johnny Griffin und Stacey Kent auf. 2008 ging er mit Paolo Fresu und Richard Galliano und Studio und präsentierte das famose Album "Mare Nostrum", welches höchste internationale Anerkennung bekam.