treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

das treibhaus ist wieder offen - alltäglich ab 16:00 bis sperrstund ist (ca 1UHR)

der Garten öffnet alltäglich ab 16:00 - um 19:00 mutiert der Teil vor der Gartenbühne in einen KONZERTSAAL. Das ganze Sommerprogramm findet an der frischen Luft statt. Konzertbesucher können gern Platzkarten reservieren - procedere wie im Sommer & Herbst. (auf www.treibhaus.at/programm). Einlaß in den "Konzertsaal" ist um 18:00. Restkarten werden am Veranstaltungstag ab 18:30 ausgegeben // fürs Wirtshaus reservieren wir keine Tische - denn da ist Platz für fast alle: die Weiberwirtschaft hat sich auf den Treibhaus-Vorplatz ausgedehnt - unser Begleitservice hilft beim Tisch-suchen. Kommt, ihr habt alle Platz # alles wird gut.

GET THE BLESSING

The Independent: Die Schwergewichte der zeitgenössischen Jazzszene  

Der Bandname bedeutet so viel wie „Hol dir den Segen“. Ob er Programm ist, weiß Keiner so genau. Sicher ist allerdings, dass Get The Blessing die Jazzszene wie kaum eine andere Formation im Nacken gepackt und durchgeschüttelt, vielleicht sogar wachgerüttelt hat. Die Gewinner des BBC Jazz Awards 2008 (für ihr umjubeltes Debüt „All Is Yes“ beim Label Cake/Candid), gelten außerdem als eine der faszinierendsten Livebands Großbritanniens.

Die Band um die ehemaligen PORTISHEAD-Rhythmusgeber Jim Barr am Bass und Clive Deamer am Schlagzeug, ergänzt um die elektronisch versierten Bläser Jake McMurchie am Saxophon und Pete Judge an der Trompete, hat sich ihren eigenen und originellen Sound erarbeitet, der zwar jenseits stilistischer Schubladen liegt, aber deshalb noch lange nicht auf kopfnickende Songs, monströs-ansteckende Beats oder freudestrahlende kollektive Spontaneität verzichtet.

Die Tatsache, dass sich Get The Blessing dem Jazz eher mit einer Punk-Attitüde widmen, und das natürlich vor allem bei ihren ekstatischen Live-Auftritten, begeistert das Publikum – von Glastonbury bis zu Jazz de Vitoria-Gasteiz und von The Big Chill bis zum Cheltenham Jazz Festival. Eines ihrer Stücke erschien sogar auf einer Compilation, die ausschließlich Acts präsentierte, die in der Geschichte von The Big Chill für besonderes Aufsehen gesorgt haben.

Das zweite, ebenfalls allseits begeistert aufgenommenes Album von Get The Blessing trägt den Titel „Bugs In Amber“, also: Insekten in Bernstein, und lässt sich vielleicht am besten so beschreiben: Ein Post-Jazz-Soundtrack zu einem imaginären Low-Budget-Agentenfilm im Remake von Andrei Tarkowski mit Buster Keaton in der Hauptrolle.

Diese Beschreibung überrascht nicht, wenn man die Einflüsse von Get The Blessing kennt. Sie reichen von  Ornette Coleman und Tortoise über Blondie zu Samuel Beckett – eine mixtura solvens, die wie dafür gemacht zu sein scheint, die täuschenden Erwartungen zu entlarven. Man darf sich darauf einstellen von GTB, wie sich die Band gerne abkürzt, gereizt und gefordert, entspannt und entgeistert, aufgeschreckt und aufgeweckt und schließlich vor allem begeistert zu werden.    

Presse-Zitate:

„Diese Band wird die Jazzwelt garantiert neu aufladen.“ (BBC Music)

„Cool … stylisch … unwiderstehlich.“ (The Telegraph)

„Sie sind wahrscheinlich die originellste und aufregendste Band der momentanen Jazzszene.“ (Jazzwise)

„GTB machen sich Rock und Jazz mit kompromissloser Power zu Nutze.“ (Time Out)