treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

DAS TREIBHAUS HAT GESCHLOSSEN. DAMITS BALD WIEDER AUFSPERREN KANN

TROST & ERMUTiGUNG: LiEBE iN ZEITEN DER CHOLERA *** täglich gibts auf dieser seite ein neues trostpflaster aus der treibhaus-suppenküche * verbandwechsel ist jeden tag um 6nach6 * zum nachschauen gibts droben die coronathek (radio / tv) - da ist alles versammelt * HEUTE beschenkt uns JOSEF HADER : große freude.

MOH! KOUYATE

Er liebt Designerhemden, schick-schrille Klamotten und er liebt seine Hüte: Moh! Kouyaté - extravaganter Sänger mit guineischen Wurzeln, der mittlerweile zu einem Highlight der afro-pariser Szene avanciert. 
Nachdem er viele Jahre mit Tony Allen, Habib Koité oder Fatoumata Diawara unterwegs war, und er 2004 dem großen amerikanischen Bluesman Corey Harris begegnete, der ihn mit auf seine Touren durch Amerika und Europa nahm, wurde es Zeit, seine energetischen Bühnenpräsenz und Gitarren-Eleganz und auch seinen Style ins Rampenlicht zu befördern. 
Kouyaté mischt viele Sprachen und Stile. Funk, Rock, Jazz, Blues und Afrobeat kommen mit den Mandinke-Traditionen Guineas einher. Er singt in Susu, Maninke, Pular (Westafrika) und Französisch. Moh!s virtuoses Gitarrenspiel erinnert an die Techniken von Django Reinhardt, Santana, Ben Harper oder auch Jimi Hendrix. Gepackt hat ihn das Saiten-Fieber, nachdem ihm seine Großmutter auf dem Markt eine Ukulele kaufte und meinte, als junger Griot müsse man gefälligst spielen und auch singen. Merci grand-mère! 
Mit Hilfe seiner Musik, so das Magazin rfi musique, gelingt es dem Sänger die Länder in denen er Konzerte gibt, auf unbeschwerte Weise zu vereinigen. Sein aktuelles Album Loundo schlägt die Brücke zwischen Ländern, Kulturen, Genres und Generationen!

Schon seit seiner frühen Kindheit in Guinea wurde Moh! Kouyaté traditionell geschult von seinen Eltern und Onkeln, allesamt Griots – berufsmäßige Sänger, Dichter und Instrumentalisten sowie Bewahrer der Kultur ihrer Völker. Sobald er seine erste Gitarre in die Hände bekam, gab sich Moh! instinktiv den Meistern der guineischen Musik hin: Sekou »Diamond Fingers« Bembeya, Sory Kandia Kouyaté oder auch Ousmane Kouyaté. Seine Karriere begann in heißen Nächten und Klubs in Conakry, Guinea und machte einen großen Sprung nach vorn, als Moh! 2004 dem großen amerikanischen Bluesman Corey Harris begegnete, der ihn mit auf seine Touren durch Amerika und Europa nahm. Im Jahre 2007 folgte der Umzug nach Frankreich, wo Moh! mit seiner aufgeschlossenen und charmanten Art schnell Kontakte knüpfen konnte und es schon bald zu Kollaborationen mit Künstlern wie Habib Koité, Donso und Tony Allen kam.

Der virtuose Gitarrist und Sänger Moh! Kouyaté wuchs in Guinea auf und stammt aus einer Griot-Familie, in der seit Jahrhunderten die Tradition der singenden Geschichtenerzähler weitergegeben wird. Seine erste Gitarre bekam er in jungen Jahren von seiner Großmutter geschenkt. Seitdem gab er sich instinktiv den Meistern der guineischen Musik hin: Sekou »Diamond Fingers« Bembeya, Sory Kandia Kouyaté oder auch Ousmane Kouyaté. Seine Karriere begann in heißen Nächten und Klubs in Conakry (Guinea) und machte einen großen Sprung nach vorn, als Moh! 2004 dem großen amerikanischen Bluesman Corey Harris begegnete, der ihn mit auf seine Touren durch Amerika und Europa nahm. Im Jahre 2007 folgte der Umzug nach Frankreich, wo er mit seiner aufgeschlossenen und charmanten Art schnell Kontakte knüpfen konnte und es schon bald zu Kollaborationen mit Künstlern wie Habib Koité, Donso und Tony Allen kam.

Heute ist er ein fester Bestandteil der afrikanischen Musikszene Frankreichs und begleitete z.B. die malische Sänger Fatoumata Diawara sowie die Sierra-Leonische Singer-Songwriterin Mariama auf ihren aktuellen Alben. Gemeinsam mit Mariama tourte er 2015 durch Europa und spielte u.a. auf dem Afrikafestival Würzburg. Auf seinem erstes Solo-Album „Loundo“ (One day), das im März 2015 über Foli Son erschien, lud er neben Mariama & Piers Faccini auch den französischen Cellisten Vincent Segal ein. Ein Album, das eine Brücke schlägt zwischen Ländern, Kulturen, Genres und Generationen! Er kreierte seinen eigenen Musikstil und bewegt sich zwischen Afro-Pop, Funk, Blues, Afro-Beat und traditioneller Mandinka Musik. Mit seinem faszinierenden Gitarrenstil beeindruckt er nicht nur sein Publikum sondern auch viele Musikerkollegen. In seinen Texten geht es sowohl um Beziehungsprobleme, als auch um das Leben im Exil oder die politische und wirtschaftliche Instabilität in Afrika, und speziell in seiner Heimat Guinea. Er singt in Sousou, Mandingo Djahanké, Pular und Französisch. Durch seine energetische Bühnenpräsenz, seiner gefühlvollen Stimme und seiner Gitarren-Eleganz ist jedes seiner Konzerte ein Erlebnis.