treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

FERNWEH: DIE WELTREISE iM TREIBHAUSGARTEN & DER EINTRiTT IST FREI & WILLIG.

der Eintritt zu den wunderbaren Konzerten an der frischen Luft im TreibhausGarten - Jeder/r entscheidet selbst, wieviel er/sie/es beitragen kann. Wir vertrauen da auf die Solidarität unseres Publikums mit den Künstlern, dem Treibhaus und denen, die es finanziell nicht so leicht haben. Daneben gibts - welch Freude - wieder den Treibhaus-Pass - der gilt für (fast) alle Konzerte im TreibhausGarten. Für Feinspitze reservieren wir für eine MindestSpende einen Platz im Gelände mit Sicht auf die Bühne - mit Handtuch wie am Strand von Jesolo....

SVAENG

Vier Gestalten sitzen auf einer Bank, stieren ins Leere und blasen recht ausgefallene Mundharmonikas. Das Quartett Sväng – bestehend aus Eero Turkka, Eero Grundström, Jouko Kyhälä und Pasi Leini – hat es auf diesen für Finnland zwar typischen, nicht jedoch häufig genutzten Instrumenten zu solcher Meisterschaft gebracht, dass man ihren Polkas und Tangos nur ebenso gebannt wie verzückt lauschen kann. Obwohl die meist traditionellen Motive tief in der finnischen Kultur verwurzelt liegen, drängeln sich doch auch beständig slawischer Frohsinn, schwedischer Hambo, Ragtime und – freilich auch das – amerikanischer Blues nach vorne.
Dieses Debüt macht Lust auf mehr und lässt vermuten, dass live bei Sväng die Post abgeht. Denn der vierkehlige Chor aus tiefer Bass-, Akkord- und zwei Sopran-Mundharmonikas (diatonische ebenso wie chromatische Modelle) swingt zauberhaft und spieltechnisch höchst kompetent: ein Hör-Erlebnis der besonderen Art
 

Stilistisch geht es quer durch den Gemüsegarten, von der »Tajukankaan Polkka« über den »Tango De La Abuelita«, der zwar melodisch an »La Paloma« erinnert, dann aber doch in andere Gefilde abweicht, bis zum Gypsy-Swing »Phennela Menge Phurane Kaale«, in dem die Harmonika-Virtuosen das Akkorde-Schrubben der Zigeunerjazz-Gitarristen imitieren. Umwerfend



In ihrer Heimat Finnland gelten sie als Shooting-Stars. Hierzulande werden die vier Musiker von Sväng noch als Geheimtipp gehandelt, ihre Auftritte reißen das Publikum jedoch so mit, dass die Fangemeinde stetig wächst. Wen wundert's, denn der vierkehlige Chor aus tiefer Bass-, Akkord- und zwei Sopran- Mundharmonikas (diatonische ebenso wie chromatische Modelle) swingt zauberhaft und spieltechnisch höchst kompetent. Das Mundharmonika-Quartett hat es auf diesen für Finnland zwar typischen, jedoch nicht häufig genutzten Instrumenten zu solcher Meisterschaft gebracht, dass man seinen Polkas und Tangos nur genauso gebannt wie verzückt lauschen kann. Nordische Tanzgrooves, slawische Melancholie, Ragtime, Blues und Balkanrhythmen, schwedische Polskas und samische Joiken – als das fließt in das „atemberaubende“ Musikerlebnis ein, das die vier Herren bieten. Drei von ihnen entstammen der renommierten Sibelius Akademie und verkörpern dennoch das hundert- prozentige Gegenteil von Akademismus. Und mit Pasi Leino haben Sväng einen wirklichen Veteranen der berühmten finnischen Mundharmonika-Orchester-Tradition in ihren Reihen.

Sväng wurden vom Folk Music Festival Kaustinen zur Band des Jahres 2005 nominiert, hatten im Oktober 2007 einen grandiosen showcase auf der World Music Expo (Womex) in Sevilla und touren seitdem neben zahlreichen Konzerten in Finnland bereits durch die Welt - bis nach Japan.

“Wenn Eero Turkka, Jouko Kyhälä, Eero Grundström und Pasi Leino auf der Bühne stehen geht jedenfalls die Post ab. Ihre Mission ist die Harmonika, genau genommen die Harmonetta, eine Kreuzung aus Akkordeon und Mundharmonika. Der Sound der dadurch entsteht, ist ein außergewöhnlicher Mix aus traditionellen Folk-Motiven, Swing, Tango und Blues. Einzigartig.“ (Die Presse, Juli 2007)
“Sväng sind im wahrsten Sinne des Wortes Mundharmonika-Artisten und spielen mit einer Virtuosität, die sprachlos macht. Sväng bieten eine fesselnde Bühnenperformance und einen außergewöhnlichen musikalischen Abend. Sväng liefern einen Hörgenuss der Sonderklasse.“