treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

DAS TREIBHAUS HAT OFFEN. AB 16UHR I ZU GAST - GINA DUENAS & Los del Barrio

DAS TREIBHAUS SPERRT AUF - ALS LUFTKURORT. TÄGL AB 16UHR . ehrenschutz: die treibhaus-weiberwirtschaft mit ihren musikern, schauspielern, technikern - mit unüblichem empfang und verstecktem theater, untersagter erbauung, verbotener belustigung & geistiger ertüchtigung. an der frischen luft (vormals: open air) - drum: warm anziehen, händewaschen & kämmen nicht vergessen. tischreservierung ist NICHT mehr vorgeschrieben, wir sind kein haubenlokal & wollns auch nicht werden // BITTE/DANKE -- SPENDE // IBAN: AT75 20503 03352791960 //

SKIP Mc DONALD l DABY TOURE

GroßstadtBlues meets Africa

"Blues Meets Africa"
Ist es Blues oder African Music, Singer/Songwriter-Sound mit Electroaffinität, oder sicherheitshalber doch Weltmusik? Skip McDonald und Daby Toure haben sich jedenfalls viel zu sagen. Von wegen 'Kampf der Kulturen': Cultural crossing formiert sich -  Real World Label-Chef Peter Gabriel nahm das Multikulti-Duo unter Vertrag: Daby Touré und Skip McDonald, der eine gebürtig in Mauretanien, der andere in Ohio.
Skip McDonald war in der Sugarhill Gang und Grandmaster Flash live dabei, als Rap und HipHop aus der Taufe gehoben wurden. Er spielte mit James Brown und Tackhead, mit seiner Nu-Blues Formation Little Axe auf zahllosen Festivals und auf der Robert-Plant-World-Tour. McDonald ist ein unverwechselbarer Gitarrist, die bluesgefärbte Stimme vergisst man ohnehin nicht mehr.
Daby Toure, zwei Generationen jünger, ist einer der großen Stars der afrikanischen Musik. Virtuos an der Gitarre und Percussion, mit charakteristisch leichter Stimme und echter Bühnenpräsenz. Er spielte mit Pat Metheny und Joe Zawinul, als "Toure Toure" feierte er mit seinem Bruder internationale Erfolge.
"Call my Name" (Real World) transportiert die Magie zwischen Skip McDonald und Daby Toure. Virtuos und lässig, schwere

Skip McDonald war in der Sugarhill Gang und Grandmaster Flash live dabei, als Rap und HipHop aus der Taufe gehoben wurden. Er spielte mit James Brown und Tackhead, mit seiner Nu-Blues Formation Little Axe auf zahllosen Festivals und auf der Robert-Plant-World-Tour. McDonald ist ein unverwechselbarer Gitarrist, die bluesgefärbte Stimme vergisst man ohnehin nicht mehr.
Daby Toure, zwei Generationen jünger, ist einer der großen Stars der afrikanischen Musik. Virtuos an der Gitarre und Percussion, mit charakteristisch leichter Stimme und echter Bühnenpräsenz. Er spielte mit Pat Metheny und Joe Zawinul, als "Toure Toure" feierte er mit seinem Bruder internationale Erfolge.
"Call my Name" (Real World) transportiert die Magie zwischen Skip McDonald und Daby Toure. Virtuos und lässig, schwerelos.


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Daby Touré & Little Axe-Gitarrist Skip McDonald im musikalischen Dialog.

Mit Skip McDonald und Daby Toure existiert ohne Zweifel ein Weltklasseduo. Das haben die beiden gerade vor kurzem beim Lent Festival vor 1500 begeisterten und berührten Zuschauern unter Beweis gestellt.
SKIP McDONALD ist der legendäre Gitarrist aus Dayton/Ohio, der schon bei der Enstehung des Rap und HipHop mit dabei war in der Band der Shugarhill Gang und bei Grandmaster Flash. Nach einer Weile als Sessiongitarist bei James Brown arbeitete er bei der bahnbrechenden Band Tackhead zusammen mit Bernard Fowler(Rolling Stones), Doug Wimbish(Madonna, Living Colour)und Keith LeBlanc(Peter Gabriel, Tina Turner) an der Entwicklung der Sounds+Samples-orientierten electronic-groovigen Rockmusik mit. Seine tolle Nu-Blues Band Little Axe spielte auf zahllosen Festivals im In-und Ausland und auf der Robert Plant-World Tour. McDonald ist ein ungemein authentischer Musiker mit einer herzzerreißenden, bluesigen Stimme, die keinen unberührt läßt.
DABY TOURE ist einer der größten Stars der afrikanischen Musik, ein virtuoser Gitarrist und Percussionist mit einer fantastischen, eindringlichen hellen Stimme und einer charismatischen Bühnenpräsenz. Er spielte mit Pat Metheny oder Joe Zawinul und hatte mit Toure Toure, die Band mit seinem Bruder, großen internationalen Erfolg in allen Ländern der Welt. Auf ihrer neuen CD „Call my Name“ (Real World) zeigen Skip McDonald und Daby Toure eine beeindruckende Zusammenarbeit mit tollen Songs und einer viruosen, aber lässigen Mischung aus African Music, Blues und electronic-orientiertem Singer/Songwriting auf einem selten gehörten Niveau. TOPACT!


Von wegen 'Kampf der Kulturen': Cultural crossing formiert sich - jedenfalls in der Kunst - zur Bewegung. Nach Justin Adams und Juldeh Camara (aktuelles Album: "Tell no lies"), die dafür sogar den BBC World Music Award erhielten, nahm Real World Label-Chef Peter Gabriel jüngst ein zweites Multikulti-Duo unter Vertrag: Daby Touré und Skip McDonald, der eine gebürtig in Mauretanien, der andere in Ohio.

Die Zusammenarbeit der beiden wird im Begleittext zu ihrem Album "Call my name" als "instinktiv" beschrieben, womit gemeint sein dürfte, dass die beiden nicht lange diskutieren, sondern ihre Musik während des Spielens entwickeln. So harmonierten die beiden offenbar vom ersten Treffen an.
Besonders bezeichnend für das Format ihrer Musik ist der gegenseitige Respekt, der darin zum Ausdruck kommt. Denn während etwa das erwähnte Duo Adams&Camara immer der afrikanischen Musik verpflichtet bleibt, wechseln Daby Touré und Skip McDonald immer wieder die Seiten: hier afrikanische Rhyhtmen und Vokalharmonien, dort wieder zurückhaltender Blues im Grenzbereich zwischen Pop und Rock - erstaunlich eingängig für ein Album zweier Musiker mit ausgeprägtem Spezialisten-Profil.
McDonald gilt als Forscher der Bluesgeschichte, die ihn schließlich zwangsläufig mit der afrikanischen Musik in Verbindung brachte. Daby Touré seinerseits lebt schon länger in Paris, wo er Kontakt zur französischen und europäischen Musikszene aufnahm. So waren die Voraussetzungen für ein ergebnisoffenes Projekt wohl besonders günstig, und "Call my name" bestätigt die intuitive Harmonie zwischen den beiden Musikern, die jeweils sowohl als Komponisten, Sänger, Gitarristen und Bassisten in Erscheinung treten.

"Call my name" ist hoffentlich nicht Ende, sondern nur der Anfang einer fruchtbaren Zusammenarbeit, zeigen die beiden doch, dass man, ausgehend von verschiedenen Traditionen etwas Neues schaffen kann, von dem schließlich alle, Musiker wie Publikum - und in der Folge auch Gesellschaften - profitieren.


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Skip „Little Axe“ Mc Donald (USA/UK)
Der Kopf hinter Little Axe, einem der einfallsreichsten Popprojekte seit langem, heißt Skip McDonald. Der Mann ist – man kann es nicht anders sagen – ein Genie. Der Amerikaner, heute in London lebend, zelebriert eine einmalig atmosphärische Melange aus düsterem Ur-Blues à la Son House oder Howlin’ Wolf.  Seine Stimme ist tiefstes Delta und sein Blues-Feeling entspringt seiner Lebensweise - authentisch bis ins Mark.
Skip Mc Donald war in den 70/80igern der Gitarrist von James Brown und George Clinton, African Bambaata, Grandmaster Flash, Force M.D. ´s u.v.a.m. Gemeinsam mit Doug Wimbish und Keith Le Blanc gründete er die Hausband des Rap-Pionier Labels „Sugar Hill“. Er war Mitbegründer der berühmten On-U Soundbewegung unter dem Kult-Producer Andrian Sherwood und ist an fast allen On-U Projekten (u.a. Andrian Sherwood, Bim Sherman, Tackhead) beteiligt.

Wegweiser des Blues in das 21. Jahrhunderts.





Daby Touré
Touré, den Namen kennt man doch? Stimmt! Der berühmteste Namensvetter Daby Tourés, Ali Farka Touré stammt zwar auch aus Afrika (Mali), damit sind die Parallelen jedoch hinlänglich beleuchtet und es besteht kein darüber hinaus gehendes Verwandtschaftsverhältnis. Daby Touré, von dem hier die Rede ist, kommt aus Mauretanien, lebt seit seinem 18. Lebensjahr jedoch in Frankreich.  
Seine Kindheit und Jugend verbringt er in einer Familie, die "schon seit Generationen erfolgreiche Musiker hervorbringt." Umgeben von Tönen bringt er sich in jungen Jahren das Gitarrespielen bei und hört fleißig Michael Jackson und Bob Marley, neben Dire Straits seine damaligen Helden. Auch die Musik von Touré Kunda beschallt seinerzeit das Haus.
Touré Kunda, die Band, die senegalesische Volksmusik mit Reggae und Rock vermengt, wird Anfang der 80er in Paris u.a. von zwei seiner Onkels gegründet und von der New York Times als "überschwänglich panafrikanisch" geadelt. Ihrem guten Ruf folgt Daby Tourés Vater und geht, als sein Sohn 18 Jahre alt ist, nach Paris, um bei Touré Kunda mitzuspielen (Kunda = Familie).
Wie der Herr so's G'scherr (Wie der Vater so der Sohn), tritt Daby in die Fußstapfen seines Vaters und gründet mit seinem Vetter das Duo Touré-Touré. Gemeinsam bereisen sie mit einem Worldmusic-Mix aus westlicher und westafrikanischer Musik Europa, die USA und Südamerika. Zehn Jahre geht das so, dann konzentriert sich Daby auf seine Solokarriere, besinnt sich der afrikanischen Griots (Geschichtenerzähler) und überführt ihre Tradition in das moderne Europa.
2004 ist es soweit. Mit "Diam" debütiert er unter eigenem Namen und findet für seine Musik einen angesehen Partner: Peter Gabriel holt ihn in das Real World-Boot und nimmt ihn als Support-Act mit auf seine 2004er Tour. Als Solokünstler glänzt Touré als begnadeter Singer/Songwriter, der er versteht, die verbale und musikalische Sprache seiner Heimat mit westlichem Jazz, etwas Pop und viel Folk zu verbinden.
2007 folgt mit "Stereo Spirit" das zweite Album des Gitarristen und Sängers. Zwei Jahre später überrascht Touré mit einer fruchtbaren Kooperation seine immer zahlreicher werdenden Fans. An seiner Seite: der Bluesmann und Little Axe-Gitarrist Skip McDonald. Gemeinsam loten sie gekonnt und gefühlvoll die Berührungspunkte ihrer Stile aus und streuen afrikanisch inspirierten Qualitäts-Blues-Rock unters Volk