treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

3. innsbrucker winterspiele: statt milch & honig - (heißes) wasser & brot.

das gesundheitsministerium konnten wir überzeugen. doch LH platter hat entgegen der bundesverordnung im landesgesetzbaltt für tirol kundgemacht, daß bei veranstaltungen das verabreichen von speisen & der ausschank von getränken untersagt ist. ohne begründung wurde uns durch eine botin das landesgesetzblatt für tirol zugestellt. sie hat immerhin mit der achsel gezuckt. bei der entscheidung entweder wirtshaus oder kulturzentrum haben wir uns für die kultur entschieden. so finden die 3. innsbrucker winterspiele statt, auch wenn unser größter subventionsgeber im verordnungsweg und ohne virologische erklärung von heute auf morgen verboten worden ist. wir dürfen zwar nicht aus-schenken: aber wir ver-schenken, bis man uns auch das verbietet. es wird nicht wie versprochen milch und honig fließen, aber schwarzbrot und heisses wasser wirds geben. sprich brot und tee. glühweingewürz gestiftet von der kurzarbeitenden weiberwirtschaft. dazu bio - äpfel aus aus mals/kortsch. an apple a day keeps the virus away. man muß es sich selber holen. weil verabreichen dürfen wir nix. •••• alles wird gut. keep distance - wash hands - stay human.

DIE WEIBERWIRTSCHAFT IST TOT•LANG LEBE DIE WEIBERWIRTSCHAFT•BITTE•DANKE

die weiberwirtschaft mußten wir schließen. die küche bleibt kalt. bleibt wenigstens ihr uns gewogen: stärkt eure immunkräfte bei den mutmachenden veranstaltungen der winterspiele an der frischen luft , impft das treibhaus mit eurer solidarität. spendenkonto 3. innsbrucker winterspiele - IBAN: AT75 20503 03352791960

SERGENT GARCIA

Jamaikanische und Kubanische Beats - Made in France: SALSAMUFFIN

In Frankreich als Bruno Garcia geboren, erfindet Sergent Garcia - nach einigen Exkursen in die Gitarrenmusik, unter anderem als Mitglied der Punk-Band "Ludwig von 88“ - seinen ganz eigenen Musikstil: Salsamuffin - eine innovative Mischung aus Salsa, Reggae und HipHop, afrikanischen, jamaikanischen und funkigen Klängen. Seine spanischen Wurzeln verleugnet Garcia weder in seiner Musik noch auf der Bühne, sondern wagt mit ihnen den musikalischen Brückenschlag von der Karibik über Europa nach Afrika und Südamerika. Seine Musik ist erdig, klangvoll, gediegen und lebendig, eine gelungene, erfrischende Mischung der besten jamaikanischen und kubanischen Beats. Nie zuvor hat man Reggae, Salsa, Son, Cha-Cha, Ska, Rumba und Ragga so harmonisch vereint erlebt.

Ende der 80er Jahre beginnt die Karriere des Frankospaniers in einer Punkband in Paris. »Ludwig von 88« hiess die Kapelle und Humor war die Devise. Dass Bruno Garcia davon jede Menge hat, zeigte er auch bei der Wahl seines Künstlernamens: Sergent Garcia, das ist der schläfrige Zorro-Jäger, der immer zu spät kommt und alles vermasselt. Als Kind wurde der kleine Bruno von seinen Spielkameraden mit diesem Spitznamen gehänselt.

Garcia, der einer spanischen Familie entstammt, hatte sich aber schon immer für die Latino-Rhythmen interessiert und wechselt zum Latin-Sound, wobei er 1997 seine Musik "Salsamuffin“ tauft, also Raggamuffin gekreuzt mit Salsa. Sein viertes Album "La Semilla Escondida“ spielte er in Paris, Kingston und Santiago de Cuba mit lokalen Musikern und der jamaikanischen Dance-Hall-Lady Tanya Stephens ein. Reaggae, Ragga, Ska, Salsa und andere Einflüsse wurden zu einer Sommerplatte gemischt, die auch den trüben Herbstagen etwas Sonne einflössen kann.





Mit seinen ersten drei Alben hat sich SERGENT GARCIA zu Frankreichs Botschafter der sonnendurchfluteten Beats gemausert. Seine Musik ist eine erfrischende Mischung der besten jamaikanischen und kubanischen Beats. Nie zuvor hat man Reggae, Salsa, Son, Cha-Cha, Ska, Rumba und Ragga so harmonisch auf einem und demselben Album vereint erlebt.



"Viva El Sargento" (1997, kürzlich wieder veröffentlicht), "Un Poquito Quema'o" (1999, sozusagen das Regelwerk des Salsamuffin) und "Sin Fronteras" (2001, ein nomadisches Manifest, das Amadous und Mariams Mali und Balbinos Zigeunerwelt erkundet) entstanden in Paris unter Verwendung diverser exotischer Zutaten.

Mit seinem vierten Longplayer "La Semilla Escondida" hat Sergent Garcia nun die entgegensetzte Richtung eingeschlagen und ist zu den Wurzeln dieser intensiven musikalischen Stilrichtungen zurückgekehrt. So wurde unter anderem in Studios auf Jamaika und in Santiago de Cuba aufgenommen. Mit Hilfe erlesener Zutaten ist ein sehr vergnügliches, ungemein abwechslungsreiches und obendrein tanzbares Werk entstanden, das ganz dem Credo des Sergenten entspricht: "Musik kann nur als Mischung verstanden werden. Alles, was wir heute hören, ist das Ergebnis des Zusammentreffens von Klängen."