treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

3. innsbrucker winterspiele :: der mensch lebt nicht vom brot allein

wenn das wasser bis zum hals steht: grad dann sollt man den kopf nicht hängen lassen • musiker spenden trost • noch • ohne kunst & kultur wirds still • noch nicht ab 19uhr im treibhausgarten - einlaß ab 18:00 • zur musik wirds viel feuer geben, wärmflaschen, decken und sitzpolster • die weiberwirtschaft samt pizzeria hat der LH geschlossen, aber es soll schwarzbrot und heißes wasser geben, das der herr in wein verwandelt, wenn man an ihn glaubt / keep distance • wash hands • stay human

DIE WEIBERWIRTSCHAFT IST TOT•LANG LEBE DIE WEIBERWIRTSCHAFT•BITTE•DANKE

die weiberwirtschaft wurde per verordnung geschlossen. bleibt wenigstens ihr uns gewogen: stärkt eure immunkräfte bei den mutmachenden veranstaltungen der winterspiele an der frischen luft und impft das treibhaus mit eurer solidarität. spendenkonto 3. innsbrucker winterspiele - IBAN: AT75 20503 03352791960

SILVIA IRIONDO

ein bild argentiniens - in liedern. ECM

Silvia Iriondo, Gesang
Mario Gusso, Perkussion
Sebastian Macchi, Piano
Horacio Hurtado, Kontrabaß

Seit 30 Jahren gilt Silvia Iriondo als DIE Erneuerin der argentinischen Volksmusik. Sie arbeitete mit Egberto Gismonti, Mercedes Sosa und Dino Saluzzi, kreierte eine Mul-timedia-Show über das Leben und Wirken des großen Atahualpa Yupanqui und sang für Amnesty International. Dabei preisen nicht nur Publikum und Presse, sondern auch ihre Kollegen ihre Vision, ihre Stimme, ihr musikalisches Konzept. Populäre Volkslieder, Lieder der indigenen Indianerbevölkerung, Lieder vom Land und aus der Stadt – Silvia Iriondo malt ein musikalisches Bild Argentiniens, der Männer und Frauen, der Melodien und der Rhythmen von der brasilianischen Grenze bis zur Spitze Feuerlands:

Seit 30 Jahren gilt Silvia Iriondo als DIE Erneuerin der argentinischen Volksmusik. Sie arbeitete mit Egberto Gismonti, Mercedes Sosa und Dino Saluzzi, kreierte eine Mul-timedia-Show über das Leben und Wirken des großen Atahualpa Yupanqui und sang für Amnesty International. Dabei preisen nicht nur Publikum und Presse, sondern auch ihre Kollegen ihre Vision, ihre Stimme, ihr musikalisches Konzept. Populäre Volkslieder, Lieder der indigenen Indianerbevölkerung, Lieder vom Land und aus der Stadt – Silvia Iriondo malt ein musikalisches Bild Argentiniens, der Männer und Frauen, der Melodien und der Rhythmen von der brasilianischen Grenze bis zur Spitze Feuerlands: Der Mensch in Beziehung zu seiner Heimat, zu seinen Traditionen, My-then und Überzeugungen. Die Stimmen der Vögel. Das Ächzen der Erde. Der betäubende der Lärm der Großstadt (sie selbst ist in Buenos Aires geboren). Die Einsam-keit. Vorgetragen mit einer Stimme, die mal flüstert und mal laut ruft, mal schweigt und mal spricht. Und immer getragen von einer großen Sensibilität

Koexistenz, ohne Unterscheidung zwischen Gestern und Morgen, scheint mir das Hauptziel von Silvia Iriondos Musik zu sein. Ich habe damals ihre Platten mit einem immensen Gefühl von Freude entdeckt, und diese Freude hat all die Jahre angehal-ten, genau wie die Überraschung über ihre Stimme, die so sehr Vergangenes wie Zukünftiges enthüllt. Wie bedankt man sich beim Überbringer einer guten Nachricht? Ein Kuss, Silvia!
Egberto Gismonti

Entgegen allen Regeln ist Silvia Iriondo eine detailverliebte Anhängerin subtiler Kunst, von nicht-traditioneller Perkussion, von vergessenen Liedern. Wir könnten sie in die Ecke der Folksänger stellen, aber ihre Art, dieser Musik zu begegnen, ist anders als die aller anderen Sänger – und diesen überlegen.
Diario Ambito Financiero

Der Weg, den Silvia Iriondo beschreitet, ist der der Suche nach Identität und der Wiederbelebung eines vergessenen Repertoires.
Diario Popular