treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

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BLOWZABELLA

stilbildend - seit 1978! im Dienste der Tanzmusik

Folkmusik mit unnachahmlichem, treibenden Sound und Gefühl für Melodie und rhythmische Finessen. Charakteristisch für die Musik der britischen Kultband sind die überraschenden Arrangements und die groovigen Bläsersätze mit Saxophon- und Dudelsackkombinationen.
Blowzabella spielen einen einzigartigen Stil. Eben: ihr  fabelhafter Sinn für Melodie und Rhythmus prägt ihre von traditioneller britischer und europäischer Tanzmusik beeinflussten Kompositionen. Blowzabella steht für Folk und Weltmusik. Auf den großen Bühnen Europas, aber auch in Brasilien und Westafrika waren sie schon zu Gast - eine Band mit unverwechselbarem Sound.

Die Frühzeit der Band beginnt 1978, als der klassische Flötist und Saxofonist Jon Swayne am London College of Furniture den Australier Bill O’Toole kennenlernt, der den Bau alter Holzblasinstrumente studiert und Swayne mit traditioneller Musik bekannt macht. Gemeinsam suchen und finden sie ein Tanzmusikrepertoire und entdecken das dazu passende Instrument – theoretisch, denn der englische Dudelsack ist zu dieser Zeit im Gegensatz zu seinen irischen und schottischen Verwandten ausgestorben. Swayne und O’Toole rekonstruieren das Instrument nach alten Gemälden und sonstigen Quellen und plündern für ein erstes Repertoire das Archiv der English Folk Dance and Song Society. Sie finden unter anderem den namensgebenden Jig „Blowzabella, Me Bouncing Doxie“ aus dem siebzehnten Jahrhundert.




In Frankreich lernen die beiden Musiker die dortige Fülle verschiedenster Tanzarten wie Bourrée, Polka, Mazurka, Walzer, Congo, Chapelloise, Branle und viel andere kennen und können es kaum abwarten, diese Art von Tänzen in England zu etablieren, wo man zu dieser Zeit im Prinzip nur Morristänze und irische Tanzmusik kennt. Die erste Blowzabella-Formation ist eine lose Gemeinschaft von Musikern, darunter Sam Palmer, der Drehleier spielt, Christ Gunstone an der Bouzouki und Dave Armitage mit Bombarde und Akkordeon. Die junge Truppe bricht beinahe auseinander, nachdem Swayne und O’Toole die Collegezeit hinter sich haben und der Australier zurück in seine Heimat geht. Doch Armitage sorgt dafür, dass die Band weitermacht. Der Akkordeonist Dave Roberts, Cliff Stapleton an der Drehleier und schließlich der Saxofonexperte und Dudelsackspieler Paul James machen sich in dieser frühen Besetzung daran, mit ihrer anarchischen Spielweise und „Rock ’n’ Roll im Folk“ (O’Toole) die englische Volkstanzszene aufzumischen und die der Alten Musik zu verschrecken. „Wir waren jung“, sagt James, „und wir sind auch schon mal aus dem einen oder anderen Folkclub rausgeflogen.“


Andy Cutting - Diatonisches Knopfakkordeon
Jo Freya - Klarinette, Saxophon
Paul James - Dudelsack, Saxophon
Gregory Jolivet - Drehleier
David Shepherd - Violine
Barn Stradling - Bass
Jon Swayne - Dudelsack, Saxophon


Die Gruppe wurde 1978 von Instrumentenbaustudenten des Londoner College of Furniture gegründet und kreierte mit Drehleier und Dudelsack, Fiedel und Saxophon, rhythmisch unterstützt von Bass und Schlagzeug, ihren speziellen Wall of Sound, Bordun-basierte kraftvolleTanzmusik, die im Laufe der Jahre immer mehr in Richtung Jazz und Rock driftete. Verzichtet wird weitestgehend auf rhythmusgebende Instrumente wie Perkussion, Trommeln etc. Die Einflüsse stammen eher aus der kontinentaleuropäischen Tradition, als der eigenen englischen, dazu kommt ein signifikantes Repertoire selbstkomponierter Melodien. Bourrées, Gavotte, Schottische - Kunstmusik gespielt von einer Tanzband!


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Die legendäre britisch Folk-Gruppe BLOWZABELLA waren und sind stilbildend für den europäischen Folk. Ihre Kompositionen sind von traditioneller britischer und europäischer Tanzmusik beeinflusst. Selbst waren und sind BLOWZABELLA stilbildend für den europäischen Folk und seit ihrer Gründung im Jahr 1978 wurden viele ihrer Tunes zu „Standards“ im Folkrepertoire. Ihr einzigartiger Stil zeichnet sich durch einen fabelhaften Sinn für Melodie, Rhythmus und Bordun-basierte Klänge aus.
Mannigfaltige internationale Einladungen führten BLOWZABELLA in den 35 Jahren ihres Bestehens von der Hauptbühne des Glastonbury Festival bis hin zu Festivals in Brasilien und Westafrika.
Ach ja, wichtig! BLOWZABELLA spielen Tanzmusik, aber auch reines Zuhören lässt einen innerlich tanzen... versprochen ...
Im neuen Album "Strange News" (2013) werden vier englische Folk Songs neu interpretiert. Zum Teil eine Rückkehr der Band zu ihren Wurzeln in der Tanzmusik, tendieren die neuen Songs aber gleichzeitig zu einem moderneren Zugang in der Interpretation traditioneller Musik.

REVIEWS
of the album Dance ...
“If ever a band were overdue a lifetime achievement award it is Blowzabella. Not only have they written a stack of what have become standard tunes in sessions on both sides of the channel, but they have also been largely responsible for reviving English Bagpipes and hurdy-gurdy, instruments that played a foundational role in traditional music.” (Andrew Letcher **** review. SONGLINES/UK)
“Blowzabella deliver that rare beast – a live album that somehow manages to capture the rampaging spirit of musical freedom that first marked them apart from all other bands and has never been replicated since.” (Colin Irwin.  fROOTS/UK).
BESETZUNG
Andy Cutting: diatonic accordion 

Jo Freya: clarinet, saxophones 

Paul James: bagpipes, saxophones 

Gregory Jolivet: hurdy-gurdy 

Dave Shepherd: violin 

Barn Stradling: bass guitar 

Jon Swayne: bagpipes, saxophones