treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

TOWER OF POWER

die letzte instanz in sachen funk soul & R&B

Zur Eröffnung des Turmes in der Angerzellgasse (1986) waren sie schon auf der Wunschliste - 20 Jahre danach gelingt uns das Miesterstück - Tower Of Power spielen - in den GRUNDFESTEN nahezu in Originalbesetzung.... und das nach 40 Jahren bandgeschichte.

EMILIO CASTILLO - Second Tenor Sax, background & lead vocals
STEPHEN ("DOC") KUPKA - Baritone saxophone
FRANCIS ROCCO PRESTIA - Bass Guitar
DAVID GARIBALDI - Drums
LARRY BRAGGS - Lead & background vocals
ROGER SMITH - Keyboards, background vocals
TOM E. POLITZER - First Tenor Sax, Alto Sax, Flute, Clarinet
ADOLFO ACOSTA - Second Trumpet, Flugelhorn
MICHAEL (IRON MIKE) BOGART - Trumpet, flugelhorn, background vocals
Mark Harper - Lead guitar, background vocals

Die zehn Mann starke Funkband aus Oakland gehört zu dem Besten, was dieses Genre zu bieten hat. Zwei Stilmittel prägen ihre Musik wesentlich: Zum einen superkomplizierte Grooves, bei denen der Einsatz von Synkopen auf die Spitze getrieben wird. Die Rhythmen bleiben aber immer noch tanzbar. Zum anderen die Dominanz des Bläsersatzes. Die aufwendigen Arrangements spielen sie dabei mit einer unglaublichen Präzision und Power. Aufgrund des recht anspruchsvollen Charakters der Musik ist ihnen wohl der große finanzielle Durchbruch immer verwehrt geblieben. Doch dafür genießen Emilio Castillo (Tenorsaxophon, Lead- und Background-Gesang), Stephen 'Doc' Kupka (Baritonsaxophon), Francis Rocco Prestia (Bass), Adolpho Acosta (Trompete, Flügelhorn), David Garibaldi (Schlagzeug), Roger Smith (Keyboards), Jeff Tamelier (Gitarre, Background-Gesang), Norbert Stachel (Tenorsaxophon, Flöte), Mike Bogart (Trompete, Flügelhorn, Background-Gesang), Larry Braggs (Lead-Gesang) in Musikerkreisen allerhöchste Anerkennung. Vor allem die Bläsersektion buchen immer wieder andere Musiker und Bands. Eine Auswahl der bekanntesten Arbeitgeber sind: Elton John , Huey Lewis And The News, Rolling Stones, Eurythmics, Rod Stewart und Phil Collins.
Bandleader Castillo, in Detroit geboren, zieht mit seinen Eltern bald nach Fremont in der San Franzisko Bay Area. Dort gründet er im Alter von 17 Jahren die Band The Motowns, die selbstverständlich bei so einem Namen Soul spielt. 1968 lernt er den Baritonsaxophonisten Stephen "The Funky Doctor" Kupka kennen. Die beiden ziehen nach Oakland, geben der Band den Namen Tower Of Power und beschließen, den in der Bay Area angesagten Psychedelic Rockbands Konkurrenz zu machen. Sie fangen an Songs zu schreiben und die Band kann sich schnell in der Gegend einen Namen machen. 1970 nehmen sie die erste Platte "East Bay Grease" bei Bill Grahams San Franzisko Records auf. Die beiden folgenden Alben spielen sie für Warner Brothers ein. "Bump City" und "Tower Of Power" sind relativ erfolgreich und "You're Still A Young Man" und "So Very Hard To Go" sind Hits. Weitere Erfolge scheitern aber am andauernden Sängerproblem. Rufus Miller wird von Rick Stevens ersetzt und danach folgt Lenny Williams. Obwohl auch andere Bandmitglieder wechseln, fällt die Gruppe nicht ganz auseinander und sie nehmen immer wieder Platten auf und gehen auf Tour. 1974 haben sie mit "Don't Change Horses (In The Middle Of A Stream) ihren letzten Song, der sich unter den Top 30 platzieren kann. Danach wechseln sie zu Columbia Records und bringen drei eher glanzlose Alben heraus.
In den 80er Jahren hat T.O.P. eine Durststrecke zu überwinden. Columbia hat keine Lust mehr und sie müssen ein paar Platten selber veröffentlichen. Die einzelnen Musiker sind aber versiert und haben einen so guten Namen, dass sie bei anderen Projekten dabei sind. Doch auch in dieser Zeit rauft sich die Combo zusammen und ist immer wieder auf der Bühne präsent.
1991 beginnen wieder bessere Zeiten für Tower Of Power. Bei Epic/Sony veröffentlichen sie die CD "Monster On A Leash". Es folgen 1993 "TOP" und 1995 "Sould Out". Die Band ist wieder auf der ganzen Welt auf Tournee, wobei sie sowohl in kleineren Klubs als auch auf größeren Festivals spielen. Erstaunlich ist, dass trotz der personellen Veränderungen, die es in den drei Dekaden immer gibt, Tower Of Power ihren Stil kaum ändern. Die Sounds sind natürlich an den aktuellen Hörgewohnheiten orientiert, damit sie nicht hausbacken klingen.