treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

EINLASS INS TREIBHAUS - ES GILT GILT WEITERHIN: GE-IMPFT # GE-TESTET # GE-NESEN

für den Besuch des Treibhauses, ob Konzert oder nur Cafe, gilt nach wie vor die 3G Regel geimpft getestet genesen. es muß kein PCR-Test sein. Wir kontrollieren - aber diskutieren die Regeln NICHT. Bewährt hat sich auch: ge-duscht, ge-föhnt & ge-kampelt zu erscheinen. 1Tip: vor dem Essen Hände waschen nicht vergessen...

TIGER LILLIES

Bad Blood & Blasphemie: einzigartiger Mix aus Kabarett, Varieté, Punk & Gypsymusik

Ihr schräger, komödiantisch-tragischer Stil, originelle Kostüme, der Falsettgesang, eine Instrumentierung aus Akkordeon, Drums, singender Säge und Piano machen sie zu einer einzigartigen Band. Schlagworte wie „schräg, dunkel, skurril, exzentrisch und viel schwarzer Humor“ kommen einem bei den TIGER LILLIES sofort in den Sinn. Als Hauptinspirationsquelle geben sie die Weill’schen Brecht-Interpretationen an. Ihre Musik ist eine Mischung aus Varieté, Kabarett, Punk und Gypsymusik. Ihre Texte behandeln in makabrer Überhöhung u.a. Drogenabhängigkeit, gesellschaftliches Außenseitertum, Blasphemie und Prostitution – wo auch immer es Anrüchiges gibt, setzen sie provokant noch eins drauf.

Songs of Shockheaded Peter and Other Gory Verses
Tiger Lillies' Woyzeck & more

Mit Moritaten kennen wir uns aus in Österreich! Das Genre der Bänkelsänger ist ja schon früh im letzten Jahrhundert mehr oder weniger verschwunden. Der Geist von Liedern über Mord und Totschlag zur allgemeinen Erbauung schwingt aber nach wie vor in vielen historischen Gassen und Spelunken. Qualtinger, Sowinetz oder Texte von Rühm und Artmann haben das Genre in individueller Form lange hochgehalten. Mit den Tiger Lillies erinnert uns ein britisches Trio an diese düstere wie schräg-humorige Tradition. Nicht umsonst dürften sie hierzulande gar so erfolgreich sein.

Ihr komödiantisch-tragischer Stil, originelle Kostüme/Masken, der Falsettgesang, eine Instrumentierung aus Akkordeon, Drums, singender Säge und Piano machen sie zu einer ganz einzigartigen Band. Schlagworte wie dunkel, skurril, exzentrisch und viel schwarzer Humor kommen einem bei den Tiger Lillies sofort in den Sinn. Als Hauptinspirationsquelle geben sie die Weil'schen Brecht-Interpretationen an. So wird ihre Musik auch zumeist "Brechtian Punk Cabaret" genannt. Es ist eine Mischung aus Varieté, Kabarett, Punk und Gypsymusik.

Die Texte sind nichts für Wertkonservative. In makabrer Überhöhung behandeln sie Themen wie Drogenabhängigkeit, gesellschaftliches Außenseitertum, Blasphemie, Prostitution, Abtreibung, Mord, perverse sexuelle Fantasien wie Sodomie, Vergewaltigung oder Inzest - wo auch immer es Anrüchiges gibt, setzten sie provokant noch eines drauf. Wie die Faust aufs kreative Auge passen da die großen Tiger Lillies-Fans Matt Groening, Vater der Simpsons und "Monty Python's" Terri Gilliam.

Die dreiköpfige Gruppe wurde 1989 in London gegründet und hat in dieser Zeitspanne über 30 Alben veröffentlicht. Ihren internationalen Durchbruch erzielten die Tiger Lillies Ende der 1990er Jahre mit dem Theaterwelthit "Shockheaded Peter" (Der Struwelpeter), der bei den Wiener Festwochen 2001 für Publikumsansturm und Kritikerlobeshymnen sorgte.

2010/11 geriet die spektakulär-poetische "Tiger Lillies Freakshow" in Salzburg und Wien zum Riesenerfolg. Ende des Jahres war die Truppe dann an der Seite von Ben Becker und Christian Kolonovits in Büchners "Woyzeck & The Tiger Lillies" in einer Produktion der Vereinigten Bühnen Wiens zu sehen, das Stück erhielt den Nestroy-Preis.




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IN DER HÖLLE TANZEN SIE POLKA

Mit dem Opener „Living Hell“ lassen die Tiger Lillies keinen Zweifel darüber aufkommen, wohin die Reise geht: schnurstracks hinein ins Reich der Finsternis, an Orte der Verdammnis, in die Gemüter von Säufern, Selbstmördern und anderweitig Gestrauchelten – dorthin aber mit dem heiteren Grundton derer, die eh nichts mehr zu verlieren haben. Und es sich also im Verderben gemütlich einrichten. Stirb langsam und lächle.

Morbides und Makabres in schaurig-schönen Balladen oder zu trotzig stampfenden Polkas sind die Spezialität des 1989 gegründeten Londoner Trios, dessen Frontmann Martyn Jacques mit Falsettstimme und grotesk geschminktem Gesicht den Hauptteil zur exzentrischen Allüre beiträgt. Kult geworden sind die Tiger Lillies durch Musiktheaterproduktionen wie „Shockheaded Peter“, „Die Weberischen“ (nach dem Libretto von Felix Mitterer) oder „Woyzeck“ – inzwischen haben sie unglaubliche 27 Tonträger produziert und verfügen auch bei ihren Konzerten über eine satte Fangemeinde. Mittwochabend im proppenvollen Treibhaus-Turm, wo die Tiger Lillies gleich viermal hintereinander gastieren. Das Ambiente habe beim letzten Besuch besonders gut gefallen, heißt es.




Ihr schräger, komödiantisch-tragischer Stil, originelle Kostüme/Masken, der Falsettgesang, eine Instrumentierung aus Akkordeon, Drums, singender Säge und Piano machen sie zu einer ganz einzigartigen Band. Schlagworte wie «schräg, dunkel, skurril, exzentrisch und viel schwarzer Humor» kommen einem bei den Tiger Lillies sofort in den Sinn. Als Hauptinspirationsquelle geben sie die Weilschen Brecht-Interpretationen an. So wird ihre Musik auch zumeist „Brechtian Punk Cabaret“ genannt. Es ist eine Mischung aus Varieté, Kabarett, Punk und Gypsymusik. Die Texte sind nichts für Wertkonservative. In makabrer Überhöhung behandeln sie Themen wie Drogenabhängigkeit, gesellschaftliches Außenseitertum, Blasphemie, Prostitution, Abtreibung, Mord, perverse sexuelle Fantasien wie Sodomie, Vergewaltigung oder Inzest – wo auch immer es Anrüchiges gibt, setzten sie provokant noch eines drauf. Wie die Faust aufs kreative Auge passen da die großen Tiger Lillies-Fans Matt Groening, Vater der Simpsons und „Monty Python’s“ Terri Gilliam.

Die dreiköpfige Gruppe wurde 1989 in London gegründet und hat bisher an die 20 Alben veröffentlicht. Ihren internationalen Durchbruch erzielten sie Ende der 1990er Jahre mit dem Theaterwelthit «Shockheaded Peter» (Der Struwelpeter), bei den Wiener Festwochen 2001 sorgte es für Publikumsansturm und Kritikerlobeshymnen und gipfelte schließlich mit einer Auszeichung für Sänger/Texter Martyn Jacque mit dem Laurence Olivier Award, dem hoch angesehenen Theaterpreis der Gesellschaft der Londoner Theater. 2003 wurden sie für ihr Projekt "The Gorey End" sogar mit einer Grammy-Nominierung belohnt. Ihr Mozart-Musical „Die Weberischen“ von Autor Felix Mitterer führte im Mozartjahr 2006 im Museumsquartier Wien zu wahren Jubelstürmen. Im gleichen Jahr machten sie mit dem ebenso extravaganten Projekt "Mountains of Madness" gemeinsam mit dem Bassisten der Einstürzenden Neubauten Alexander Hacke und der Berliner Künstlerin Danielle de Picciotto in Hamburger und Wien von sich reden, indem sie die makabren Geschichten von H. P. Lovecraft düster und bildgewaltig inszenierten.