treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

JENSEITS VOM CHRISTKINDLMARKT // DER neue TREIBHAUS-PASS // & MORE.

Den Treibhaus-Konzert-Paß (gilt bis 30.6.'20) oder Eintrittskarten als erlesene Genschenks-Papiere: das Winter & Frühjahr bereits im Vorverkauf. Von Rebekka Bakken bis John Scofield bis Lola Marsh, von Mascheks Jahresrückblick bis Manuel Rubey. Den Paß gibts endlich online - mit dem Link d(r)oben im Menu!

STERZINGER EXPERIENCE

der blues aus dem donaudelta.  wien wär dann chicago.

Spricht man über Stefan Sterzinger, so spricht man über einen Freigeist, wie er im Buche steht, von einem Musiker, der seit Jahren seinen eigenen unverwechselbaren Weg geht und sich bislang höchst erfolgreich jeglichen Kategorisierungsversuche erfolgreich entzogen hat. „Rock'n Roll“ (Monkey), das Erstlingswerk seines Projekts Sterzinger Experience, macht da keine Ausnahme. Was der Wiener Liedermacher hier mit seinen MitmusikerInnen Lothar Laesser, Martina Winkler, Jörg Mikula, Franz Schaden und Alexander Gheorghiu zelebriert, ist Crossover der allerfeinsten Sorte. Wienerlied trifft auf Pop, Chanson, Country, Jazz und ein wenig Balkanfolklore. Eine hochexplosive musikalische Mischung, die einfach nur Spaß macht und so richtig abrockt.

„der blues is aus dem donaudelta. wien waer´dann chikago“  
....behaupten sterzinger experience und visionieren aus klassik,  chanson und diverser volksmusik  „authentische“ europaeische popularmusik mit jazz-appeal:
weltmusik aus wien.


„noch nie war wienerisches so international“ schreibt samir joeck

stefan sterzinger, akkordeon, vocals
featuring
lothar laesser, akkordeon, vocals
martina winkler, akkordeon, vocals
alexander gheorghiu, geige
franz schaden, bass, vocals
joerg mikula, schlagzeug



Der Wiener versteht es auf höchst eindrucksvolle Art und Weise, aus dem Sammelsurium an Stilen und Spielformen (Schrammelmusik, Pop, Country, Blues und Jazz) einen ungemein eigenständigen, vielschichtigen, gleichzeitig auch sehr gefälligen, fast schon leichtfüßigen, ja schwungvollen wirkenden Gesamtsound zu formen. Welches Etikett man den insgesamt zwölf Liedern nun umhängt,  ist im Grunde genommen sowieso nebensächlich. Was zählt ist, dass es schlicht und einfach großen Spaß macht, sich durch das „Rock'n Roll“, welches am 2. März im Wiener Theater Akzent im Rahmen des diesjährigen Akkordeon Festivals präsentiert wird,  zu hören. In seinen Texten gibt sich Stefan Sterzinger ganz in der Tradition eines Artmanns, Qualtingers und Nestroys von seiner spitzen und ironischen Seite.

Auf „Rock'n Roll“ spannt der Wiener Akkordeonist gekonnt einen Bogen zwischen der Tradition und der Gegenwart, zwischen dem Heurigenstammtisch und der Clubbühne, zwischen Anspruch und Ohrwurmmelodien, ohne dabei aber Gefahr zu laufen, sich in der Klischeehaftigkeit zu verlieren. Ein ganz starkes Stück Musik. (mt)

Stefan Sterzinger ist kein Unbekannter im österreichischen Musikleben. Mit seiner Band Franz Franz & The Melody Boys sorgte er bereits in den achtziger Jahren für Aufhorchen. Nun ist er mit der Sterzinger Experience unterwegs, einen neuen Sound zu entwickeln. Das Ergebnis ist das Album Rock´n´Roll, nach dessen Hören die Frage „Are you experienced?“ neu zu beantworten ist.
Normalerweise als Sextett auf den Bühnen dieser Welt anzutreffen, beehrt uns die Sterzinger Experience diesen Sommer in einer Light-Version: Mastermind Stefan Sterzinger wird mit Martina Winkler und Lothar Lässer von zwei weiteren Quetsch’n-Profis unterstützt. Dabei kommt zeitgenössische Qualitätsfolklore mit der Gewalt der Melodie und dem Zauber des Rock´n´Roll heraus. Das Ganze wird gewürzt mit leichtfüßiger Ironie, charmanter Hinterhältigkeit und einem mächtigen Schuss subtilen Witzes.
Die Sterzinger Experience macht dabei einen gewagten Spagat zwischen Klassik und Breakbeats, Improvisation und Country, Jazz und Heurigenlied. Das heißt: Sie hören verstörende Neu-Interpretationen, skurril vertonte Kurzgeschichten und hinterlistige Collagen. Virtuoses Jonglieren mit Material von Hans (Falco) Hölzel bis Hans (Muddy) Waters, Hans (Mick) Jagger bis Hans Albers. Auch Hans (Udo) Jürgens ist möglich. Und eigene Beiträge zur Weltliteratur.
Nur der Kaiser heißt Josef. Meint zumindest die Sterzinger Experience.