treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

JENSEITS VOM CHRISTKINDLMARKT // DER neue TREIBHAUS-PASS // & MORE.

Den Treibhaus-Konzert-Paß (gilt bis 30.6.'20) oder Eintrittskarten als erlesene Genschenks-Papiere: das Winter & Frühjahr bereits im Vorverkauf. Von Rebekka Bakken bis John Scofield bis Lola Marsh, von Mascheks Jahresrückblick bis Manuel Rubey. Den Paß gibts endlich online - mit dem Link d(r)oben im Menu!

RIGMOR GUSTAFSSON

Signature Edition 6: Ihre persönlichen Lieblinge aus vier Jahren.

Fein ausgebildet, vielseitig, bestechend präzise und kraftvoll
- all diese Attribute treffen auf Rigmor Gustafssons Stimme zu. Besonders bemerkenswert ist ihre Kunst, lautmalerische Gesangslinien wie Gitarrensoli klingen zu lassen – war die Gitarre doch ihr erstes erlerntes Instrument. Doch der Schlüssel ihres Erfolges liegt jenseits des Handwerks und dessen, was man erlernen kann: in ihrer Natürlichkeit. Selbst in den schwierigsten Vokalparts singt hier keine Diva, sondern ein Mensch, der dem Publikum ganz nah ist: „Ihre Seele spricht zu anderen Seelen“, beschreibt es einmal der Kritiker Werner Burkhardt. Und die Bandbreite ihrer musikalischen Ausdrucksfähigkeiten ist dabei so groß wie die der menschlichen Gefühle selbst: Gustafsson singt den Blues, eigene Songs aus ihrem Songwriter-Album Alone With You und einverleibt sich den Soul des genialen Gespanns Burt Bacharach und Dianne Warwick. Sie bringt die fein gesponnenen Chansons von Michel Legrand zum Leuchten, sie flirtet mit Pop wie mit der Klassik und sie improvisiert mit überschäumender Freude.

Rigmor Gustafsson-vocals,
Daniel Karlsson-piano,
Christian Spering-bass,
Jonas Holgersson-drums


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"Sie hat ihre Seele in ihrer Stimme"
(Nils Landgren über Rigmor Gustafsson)

Geboren und aufgewachsen ist Rigmor Gustafsson auf einem kleinen Bauernhof im Värmland, im Herzen Schwedens. Mit neun Jahren begann sie, Gitarre zu spielen und entdeckte schon früh den Jazz für sich. Bald wurde ihr klar, dass sie diese Leidenschaft zu ihrem Beruf machen wollte. Doch wer lässt schon ein Mädchen an der Gitarre in seiner Band mitspielen? Sie hatte eine wundervolle Stimme und so hängte sie die Gitarre an den Nagel und wechselte ins Gesangsfach.

Nach ihrer Ausbildung an der Royal Academy of Music in Stockholm machte sie sich sehr rasch in der schwedischen Szene als ausgezeichnete Vokalistin einen Namen. Sie arbeitete mit verschiedenen Big-Bands, leitete kleinere Jazzformationen, trat im schwedischen Fernsehen auf und machte zahlreiche Radioeinspielungen.

1993 zog es sie nach New York, um an der New School und am Mannes College of Music bei Sheila Jordan, Clark Terry, Richie Beirach, Phil Markovitz, Reggie Workman und Joe Chambers zu studieren. Sie trat mit Fred Hersch und Ted Rosenthal in den einschlägigen New Yorker Clubs auf, machte Aufnahmen mit Randy Brecker, Bob Mintzer und Dick Oatts und unterrichte bald selbst am Mannes College of Music. Sie gründete ihr erstes Quintett und tourte mit ihm quer durch Europa.

1996 kehrte Rigmor nach Stockholm zurück, erhielt einen Lehrauftrag als Gesangsdozentin an der Royal Academy of Music und galt seither als Star der jungen, vitalen Jazzszene.

In Deutschland zog ihr gefeierter Auftritt beim JazzFest Berlin 2001 eine Einladung zum JazzBaltica Festival 2002 nach sich, auf dem sie sich einem größeren deutschen Publikum als „ein neuer Stern am Gesangshimmel“ (Jazzthetik) vorstellen konnte. Im selben Jahr war sie als Gast auf Nils Landgrens Erfolgsalbum Sentimental Journey (ACT 9409-2) zu hören und 2003 stellte sie dann mit ihrem ACT-Debüt I WILL WAIT FOR YOUI WILL WAIT FOR YOU schnellte sofort auf #2 der deutschen und #1 der schwedischen Jazz-Charts und verdrängte in Schweden immerhin Norah Jones von dieser Position, die die Amerikanerin 74 Wochen lang gehalten hatte. Der German Jazz Award manifestierte den Erfolg dieses von Nils Landgren produzierten Albums.

Im folgenden Jahr veröffentlichte Gustafsson gemeinsam mit dem frankoamerikanischen Pianisten Jacky Terrasson eine hinreißend sinnliche Hommage an eine der größten Sängerinnen der Popkultur, Dionne Warwick: CLOSE TO YOU (ACT 9703-2). Selten stand Pop-Songs ein Jazzgewand so gut. Wie angegossen passen die neuen Sound-Kleider den souligen Klassikern, die dabei ihre Identität als Pop-Songs wahren und dennoch zu spannendem, aktuellem Jazz geworden sind. Gustafsson wurde dafür nicht nur mit einem schwedischen Jazz Award belohnt, sondern von Werner Burkhardt in der Jahresbilanz der Süddeutschen Zeitung auch zur „Besten Interpretin des Jahres“ gekürt.

Auf ihrem nächsten Album ON MY WAY TO YOU (ACT 9710-2) (erschienen im Februar 2006) interpretierte Gustafsson mit großem Jazzfeeling die weltweit erfolgreichen Filmmelodien des 1932 in Paris geborenen Komponisten Michel Legrand. Manche seiner Melodien ("Windmills of Your Mind", "Once upon a Summertime", "You Must Believe in Spring" ...) gehören zum populären musikalischen Welterbe und Gustafsson erwies sich unter der Regie von Nils Landgren als eine Ideal-Interpretin für diese Songs – auch in den Augen von Michel Legrand selbst: "Ich fühle mich sehr geehrt, dass Rigmor einige meiner Songs interpretiert. Sie ist einfach umwerfend". Mit ON MY WAY TO YOU erreichte Gustafsson sogar #12 der schwedischen POP Charts und das Album wurde in ihrer Heimat mit Gold ausgezeichnet.

Ihre aktuelle, vierte Einspielung für ACT ALONE WITH YOU (ACT 9717-2), Veröffentlichung im September 2007) ist eine Art Premiere. Denn obwohl Gutafsson seit Jahren komponiert und auch die meisten Texte dazu selbst verfasst, kennt man sie bislang vor allem als hervorragende und einfühlsame Interpretin der Songs anderer Komponisten. Nun aber ist sie einen Schritt weiter gegangen und hat ein sehr persönliches Album zusammengestellt, das ausschließlich Stücke aus ihrer eigenen Feder enthält.

„Ihre Seele spricht zu anderen Seelen“, schrieb Werner Burkhardt vor ein paar Jahren in der Süddeuschen Zeitung über ihren Auftritt bei der JazzBaltica – und besser kann man ihren Gesang und ihre Persönlichkeit kaum charakterisieren.


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Studierte an den besten Musikakademien Schwedens und New Yorks. Gehört zur top-Riege der europäischen Scatterinnen. Kann singen, wie eine Gitarre klingt, zum Beispiel.
Rigmor Gustafsson - mit Blues (Charles Mingus), Soul (Bacharach und Dianne Warwick), Klassik und eigenen Kompositionen.






Nach der JazzNight-Tournee mit Nils Landgren und einigen Konzerten mit Jacky Terrasson mit ihrem eigenen Trio   mit zwei ACT - CDS im Gepäck:  „I Will Wait For You“  und  „Close To You“, Chartsstürmer nicht nur im Norden. In Schweden hat sie sogar Norah Jones von der Spitze verdrängt....
Bei uns wurde Rigmor Gustafsson auf dem Berliner JazzFest 2001 entdeckt. Siegehört seitdem zu den neuen Sternen am Gesangshimmel. Ihre makellose Intonation, ihre federleichte Phrasierung und  ihre ungemein biegsame Stimme wurden zu ihrem Markenzeichen.
Das Programm:  „Close To You“ ist eine Hommage an Dionne Warwick und zeigt, dass Rigmor Gustafsson diesen Perlen der Popmusik völlig neue rhythmische, klangliche und lyrische Reize entlocken kann.  Selten stand Popsongs ein Jazzgewand so gut. Wie angegossen passen die neuen Soundkleider den souligen Klassikern, die dabei ihre Identität als Popsongs wahren und
dennoch zu spannendem, aktuellem Jazz werden. Sie leuchten und strahlen in neuem Glanz.


Seit ihrem Auftritt beim JazzFest Berlin 2001 wird die schwedische Jazz-Interpretin Rigmor Gustafsson bei uns als „neuer Stern am Gesangshimmel“ (Jazzthetik) gefeiert. Und das zu Recht, denn auch mit ihrem aktuellen Album „Close to you“ landete sie erneut einen Nummer-1-Hit in den schwedischen Jazzcharts und auch hierzulande erklomm das Album höchste Ränge. Und jetzt ist sie mit ihrem Trio, brandneuem Programm und einigen der schönsten Popnummern aller Zeiten auf Tournee.

Rigmor Gustafsson selbst nennt ihr neues Werk, auf dem sie ihre Lieblingssongs der Popikone Dionne Warwick interpretiert, eine „bescheidene Hommage an eine der größten Sängerinnen in der Geschichte der Popmusik.“ Aber sie braucht sich nicht zu verstecken! Die Kritik lobt sie in den höchsten Tönen. „Rigmor ist die größte Jazzsängerin, die wir in Schweden seit langer Zeit hervorgebracht haben“ schreibt z.B. die schwedische Zeitung Aftonbladet.

Im Jahr 2002 war Rigmor Gustafson noch Gast auf Nils Landgrens Erfolgsalbum „Sentimental Journey“. Ihr eigenes Debut auf dem renommierten ACT-Label gab sie 2003 mit „I will wait for you“. Die CD schnellte bereits eine Woche nach ihrer Veröffentlichung auf Platz 1 der schwedischen Jazzcharts, wurde für einen Grammy nominiert und erhielt einen Jazz Award in Deutschland.

Mit ihrem zweiten Album knüpft sie nahtlos an diese Erfolge an: ebenfalls Platz 1 in den Jazzcharts, eine Grammynominierung und eine goldene Schallplatte in Schweden.


Rigmor Gustafsson entschied sich wegen ihrer wundervollen Stimme schon früh für eine Gesangskarriere. Nach ihrer Ausbildung an der Royal Academy of Music in Stockholm machte sie sich rasch einen Namen als ausgezeichnete Vokalistin, arbeitete mit verschiedenen Big-Bands, leitete kleinere Jazzformationen und trat im schwedischen Fernsehen auf. In der Folgezeit ging sie in die USA und studierte dort z.B. am Mannes College of Music in New York, trat in den einschlägigen New Yorker Clubs auf und gründete ihr eigenes Quintett mit dem sie auch durch Europa tourte.

1995 führte sie ihr Weg wieder nach Stockholm, wo sie einen Lehrauftrag als Gesangsdozentin an der Royal Academy of Music annahm.

Mit ihrer ungemein biegsamen und schlanken Stimme lässt Rigmor Gustafsson die Popklassiker von Dionne Warwick von „I´ll never fall in love again“ über „Walk on by“ bis „Raindrops keep falling on my head“ in ganz neuem Glanz erstrahlen, haucht ihnen mit ihrer federleichten Phrasierung und makellosen Intonation neues Leben ein.

Werner Burkhardt schrieb nach einem ihrer Auftritte in der Süddeutschen Zeitung: „Ihre Seele spricht zu anderen Seelen.“ Dabei schafft sie es, einen ganz eigenen, transparenten Ton zu finden, bei dem jedoch nicht die ursprüngliche Stimmung der Originale verloren geht: Wie eine musikalische Erinnerung schwingen Dionne Warwicks fließende Leichtigkeit und geschmeidige Melancholie im Hintergrund mit.