treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

JENSEITS VOM CHRISTKINDLMARKT // DER neue TREIBHAUS-PASS // & MORE.

Den Treibhaus-Konzert-Paß (gilt bis 30.6.'20) oder Eintrittskarten als erlesene Genschenks-Papiere: das Winter & Frühjahr bereits im Vorverkauf. Von Rebekka Bakken bis John Scofield bis Lola Marsh, von Mascheks Jahresrückblick bis Manuel Rubey. Den Paß gibts endlich online - mit dem Link d(r)oben im Menu!

CARLOS DE NICARAGUA

LATINO REGGAE des Mano Negra Frontman & Maun Chao Bandmitgliedes

Der Ur-Vater des Latino Reggae in Europa nahm mit Manu Chao das letzte Album der französischen Kultband Mano Negra auf!
Geboren in Bluefield, eine der großen Städte an der atlantischen Küste von Nicaragua, zog es Carlos de Nicaragua, auf der Flucht vor dem Bürgerkrieg in seiner Heimat, schon früh nach Frankreich, wo er schon bald darauf auch gleich eines der ersten Pariser Soundsystems gründete. 1994 traf er schließlich auf niemand geringeren als Antiglobalisierungs-Ikone Manu Chao und nahm mit ihm das letzte Album der französischen Kultband Mano Negra „Casa Babylon“ auf, das mehr als 1,3 Millionen Mal in aller Welt verkauft wurde. Nach einer fast zweijährigen Tour mit Manu Chao, als Teil vom legendären „Radio Bemba Sound System“, begann Carlos de Nicaragua dann auch wieder seine eigenen Sound zu weiterzuentwickeln und gründete dafür seine Combo „La Familia“. Inzwischen gilt Carlos de Nicaragua als der Ur-Vater des Latino Reggae in Europa. Seine Arbeit hat neben Manu Chao unter anderem auch den Ausnahmekünstler Sergent Garcia beeinflusst und maßgeblich zum Erfolg seiner Arbeit beigetragen. Mit seiner Band, verbindet er beispiellos den karibischen Hispanosound von Salsa und Merengue mit dem leichten Reggaebeat der englischsprachigen Insel Jamaica und lässt das ganze dann auf spanische Texte treffen. Rasta Reggae inna original Latino Style - YES I !“

CARLSO DE NICARAGUA Y  FAMILIA
Eine Latino-Regae-Ska-Party der besonderen Art wird uns vom Ex-Mano Negra-Member Carlos und seiner Backing-Band geboten. Wer schon immer mal zu Rhythmen südamerikanischer Tänze die Hüfte schwingen wollte, dürfte beim Ur-Vater des europäschen Latinoreggae nicht verkehrt sein – und  ein bösartiger Multikultiverdacht bestätigt sich hier nicht. Die Verbindung von Salsa-, Merengue- und Cumbiarhythmen mit dem Offbeat Jamaikas und spanischen Texten sollten hierzulande auf alle Fälle sofort ein gewisses Urlaubsflair herstellen.
Carlos beinflusste mit seiner Arbeit auch massgeblich den Sound der Antiglobalisierungs-Ikone Manu Chao – und somit die Hörgewohnheiten abertausender gutmeinender Gymnasiasten. Weltmusik im besten Sinne, wenn man dieses über die Multinationalität der Band definiert. Leider wird soetwas hierzulande nur mit einem gewissen Exotismus goutiert, dessen, ich würd’s mal als eine Art positiven Rassismus nennen, merkwürdigste Ausförmung darin besteht, dass Mittelstufenlehrerinnen es so schön finden, wieviel Rhythmus Südamerikaner so im Blut haben. Doch genug der negativen Seiten, neben Dancehall und HipHop führt diese Art von Musik hier immer noch ein bedauerliches Schattendasein und Mittelschullehrerinnen können bleiben, wo der Pfeffer wächst – wir tanzen die Salsa, als wären wir in Rio...