treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

das treibhaus ist wieder offen - alltäglich ab 16:00 bis sperrstund ist (ca 1UHR)

der Garten öffnet alltäglich ab 16:00 - um 19:00 mutiert der Teil vor der Gartenbühne in einen KONZERTSAAL. Das ganze Sommerprogramm findet an der frischen Luft statt. Konzertbesucher können gern Platzkarten reservieren - procedere wie im Sommer & Herbst. (auf www.treibhaus.at/programm). Einlaß in den "Konzertsaal" ist um 18:00. Restkarten werden am Veranstaltungstag ab 18:30 ausgegeben // fürs Wirtshaus reservieren wir keine Tische - denn da ist Platz für fast alle: die Weiberwirtschaft hat sich auf den Treibhaus-Vorplatz ausgedehnt - unser Begleitservice hilft beim Tisch-suchen. Kommt, ihr habt alle Platz # alles wird gut.

COGNAC und BISKOTTEN

KOMMISSAR PROHASKA. der 2.Fall: DELIRIUM DEMENZ

Kommissar Prohaska: Eine schrägwitzige, szenische Kabarett-Krimi-Lesung mit DER KOSCHUH, THOMAS SCHAFFERER, DANIEL SUCKERT + Gästen: Günther „JANGO“ Jungmann, Christine Schafferer
Politisch garantiert UN-korrekt!
Drei mysteriöse Morde innerhalb von einer Woche. Ein Serienmörder geht in der Innsbrucker Nobel-Seniorenresidenz Etepetete um. Und dies ausgerechnet, als Kommissar Prohaska auf dem Jakobsweg versucht sich selbst zu finden. Und ausgerechnet, als sich sein Kompagnon Inspektor Maier auf sein erstes Konzert mit seiner Rockzither vorbereitet. Gott sei Dank wird Maier da der allwissende Kriminalpsychologe Dr. Thomas Wühler zur Seite gestellt. Doch die unheimliche Prominenz aus Wien gibt mehr Rätsel auf, als dass sie Antworten liefert. Und dann ist da noch die Sache mit dem Alkohol...

Der ungewöhnliche Literaturverein Cognac & Biskotten

Das Tiroler Literaturmagazin Cognac & Biskotten (herausgegeben vom gleichnamigen Verein) entstand 1998 in Innsbruck und erscheint seither zweimal pro Jahr. Die wichtigsten Merkmale dieses jungen, in der literarischen Off-Szene entstandenen und arbeitenden Magazins sind Thema, Format und Präsentation, die Hand in Hand gehen.

Der Hauptunterschied zu konventionellen Literaturmagazinen ist sicherlich das sich von Ausgabe zu Ausgabe verändernde Format bzw. Trägermedium (u.a. Tragtasche, Cd-Rom, Semmel von Schriftrolle durchbohrt, bedruckte Straßenbahn, Medikamentenschachtel mit Beipackzettel). Das Format jeder Ausgabe hängt vom Überthema (u.a. Fußball, Musik, Chaos, Ordnung, Trägheit, Aberglaube…) ab, das im Mittelpunkt der Ausgabe steht.

Außerdem soll der Ort der Präsentation (u.a. Fußballstadion, Postamt, Schule, Umspannwerk...) und die Präsentation selbst, zielgenau das Überthema vermitteln und den Inhalt unterstreichen (Beispiel: Ausgabe Nr. 18 zum Thema „Dekadenz & Askese“ als MPREIS-Einkaufstasche erschienen und im Supermarkt präsentiert).

Gerade durch die unkonventionelle Gestaltung des Magazins und dessen Präsentationen konnte daher seit der Gründung Ende der 90er Jahre sehr viel (positives) Aufsehen im In- und sogar Ausland erregt werden: „Die kreativste Zeitschrift, die jemals in Tirol erschienen ist. Unvergleichbar im ganzen deutschsprachigen Sprachraum“ Dozent Mag. Fritz Gaigg, Universität Innsbruck/Germanistik.

Bis zum Jahr 2003 verstand sich Co & Bi als reine Nachwuchsförderungsinstitution und Erstveröffentlichungsplattform für Tiroler und Südtiroler AutorInnen. Durch zahlreiche Publikations- und Auftrittsmöglichkeiten im Rahmen dieses Projektes konnten sich mittlerweile viele AutorInnen künstlerisch positiv weiterentwickeln und einige davon konnten sich bereits einen Namen machen.

Mit der Ausgabe Nr. 17 zum Thema "FUSSBALL versus LITERATUR" anlässlich des fünfjährigen Bestehens des Magazins erfolgte jedoch eine Überarbeitung der bisherigen Konzeption und Ausrichtung des Magazins. Im Vordergrund steht seither die Vernetzung und Kooperation mit den kompetentesten Literaturfachfrauen und -männern sowie -institutionen des Landes und die Etablierung bzw. qualitative Verbesserung des Magazins.

Die Nachwuchsförderung geschieht indirekt über gemeinsame Auftritte und Veröffentlichungen von unbekannten mit bereits etablierten AutorInnen, aber auch durch spezielle Veranstaltungsreihen (z.B. Co & Bi Soli, Co & Bi Kooperationen, Co & Bi Poetry Parties) und Nebenprojekte.

Gastauftritte (u.a. Hermes Phettberg, Martin Blumenau, Michael Köhlmeier, Martin Amanshauser, Ulrike Draesner, Guy Helminger) und Gastbeiträge (u.a. Robert Schindel, Kurt Lanthaler, Franzobel, C.W. Bauer, Barbara Hundegger, Büne Huber, Felix Mitterer, Birgit Vanderbeke, Sybille Berg, Kathrin Röggla, Heinz D. Heisl) von Seiten namhafter Persönlichkeiten sollen dabei auch den unbekannteren AutorInnen zu gute kommen.

Cognac & Biskotten unterscheidet sich also grundlegend durch seinen spielerischen Zugang vom ansonsten oft zu ernsthaften Literaturbetrieb und von gegenwärtigen oder vergangenen Magazinen und stellt somit ein weit über die Grenzen einzigartiges und innovatives Projekt dar.

Als spektakulärste Ausgabe wurde im September 2007 zum 10-Jahres-Jubiläum „Die literarische Straßenbahn“ (=Ausgabe Nr. 25, Auflage 1 Stück) realisiert. Eine im regulären Schiennetz der Innsbrucker Verkehrsbetriebe fahrende, aber mit 33 Textzitaten artifizierte Tramgarnitur, welche im Rahmen einer zweiteiligen Präsentationsveranstaltung (Tram-Fahrt/Remisen-Fest) der Öffentlichkeit vorgestellt wurde und für 4 Monate in und von Innsbruck nach Fulpmes (=Stubaitalbahn) bzw. retour fährt.

Neben den zweimal pro Jahr erscheinenden Ausgaben tritt Co & Bi aber auch als Veranstalter von un- und regelmäßigen Veranstaltungsreihen (z.B. Co & Bi Raritäten oder Co & Bi Lesestationen), Literaturwettbewerben (z.B. „Schlag-Worte“ gemeinsam mit der KIJA Tirol), Literaturstipendien für junge Autorinnen (Female Lyrics 2006), Europa- und Tirol-Lesetourneen (z.B. mit Hermes Phettberg oder Die Schreibmaschinen), Festivals (z.B. 1. Int. Upper-Ground-Festival gemeinsam mit dem Franz. Kulturinstitut Innsbruck 2003) auf. Ab August 2008 startete das schrägwitzige Kabarett-Krimi-Lese-Stück „Kommissar Prohaska“ (von Daniel Suckert) als eigene Co & Bi - Reihe. Seit Oktober 2008 betreibt Cognac & Biskotten auch einen monatlichen Lesezirkel namens „Mein LieblingsBuch“.

Außerdem verfügte Co & Bi bis 2004 über eine eigene Radiosendung (Cognac & Biskotten Reh Deo jeden 4. Dienstag im Monat auf Radio Freirad 105,9 MHz von 13.00-14.00 Uhr) bzw. von 2002-2007 über eine Literaturkolumne (monatlich im Tiroler Veranstaltungsmagazin Innsider).

Als Kleinstverlag agiert Cognac & Biskotten seit 2001 und verlegt (vor allem AutorInnen aus dem Umfeld) im vereinsinternen, nichtkommerziellen Kleinverlag “pyjamaguerilleros*”. Bisherige Buchpublikationen: 2008: Über das Fallen. A. Brugger (Paperback); 2008: Kaiserschmarrn. T. Schafferer (Paperback); 2007: lyrik rocks. T. Schafferer (Paperback); 2006: Female Lyrics, Texte über Galtür, Hopfgarten i. Br. und Galtür. B. Aschenwald / P. Kraxner / E. Strauß (Hardcover); 2006: digitally remastered. 227 Gedichte aus den Jahren 1992-2006. T. Schafferer (Paperback); 2003: 1. Int. Upper-Ground-Festival. Anthologie (Broschur); 2003: Gott vs. Satan. D. Furxer / T. Schafferer (Broschur); 2001: splitternackt. Gedichte. T. Schafferer (Spezial Hardcover).

Übrigens hat Cognac & Biskotten rund 100 eigene Veranstaltungen und genauso viele Veranstaltungsbeteiligungen bzw. -kooperationen vorzuweisen. Bisher traten rund 150 AutorInnen im Rahmen unserer Veranstaltungen auf bzw. publizierten 250 SchriftstellerInnen bisher im Magazin „Cognac & Biskotten“.



KOMMISSAR PROHASKA. der 2.Fall: DELIRIUM DEMENZ

Grundidee, Autor, Regie: Daniel Suckert
Kreativdirektor, Co-Autor, Produzent: Thomas Schafferer

PROTAGONIST(INN)EN:
Kommissar Prohaska (=Der Koschuh: Kabarettist/Autor)
Inspektor Maier (=Thomas Schafferer: Autor, Maler, Konzeptkünstler)
Dr. Thomas Wühler (=Daniel Suckert: Kabarettist/Autor // Ersatz: Thomas Schafferer)
Erzähler (=Daniel Suckert // Ersatz: Christian Kössler: Autor),
Jango/Miriam Weixelbaum (=Günther „Jango“ Jungmann: Kabarettist)
Reporterinnen/Transe/Benjamin Jangolin (=Georg Peneff: Musiker)
und Frau Kowatschki (=Christine Schafferer: Multitalent).