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CAECILIE NORBY PROJECT

Caecilie Norby – vocal  / Lars Danielsson – bass  / Jacob Karlzon - piano

Caecilie Norby – vocal  / Lars Danielsson – bass  / Jacob Karlzon - piano
Die drei großen Improvisatoren der europäischen Jazzszene gehören zu den renomiertesten Künstlern in Skandinavien. Lars Danielsson steht im spannendem Dialog mit Caecilie Norby, die mit ausdruckstarker und facettenreicher Stimme beeindruckt. Im Brückenschlag zwischen Jazz und Pop blickt die Dänin auf eine über 20-jährige Karriere als Musikerin zurück. Als Bassist und Cellist pflegt Lars Danielsson einen nicht alltäglichen plastischen und dabei vollendet weichen Ton, der Fülle und Zartheit vereint. So rund, kraftvoll und zugleich von solchem Fingerspitzengefühl geprägt wie in seinen solistischen Einwürfen kennt man die Töne von Cello und Bass im Jazz so gut wie kaum.  Virtuosität und Musikalität gehen Hand in Hand. So entsteht schöne, zeitlose Musik abseits jeglicher Moden.
Mit dabei ist der herausragende schwedische Pianist Jacob Karlzon der zu den bedeutendsten aktuellen Jazzpianisten unserer Zeit zählt.

Als vor einigen Jahren eine erstaunliche Anzahl skandinavischer Stimmwunder die Jazzwelt bevölkerte, war Cæcilie Norby längst da, wo all die anderen Sängerinnen hinwollten: an der Spitze des Jazzgesangs europäischer Prägung. 1995 erschien ihr Debütalbum bei Blue Note, heute ist sie die wahre „Grande Dame“ ihrer Profession.
Die Welt der klassischen Musik, die sie im Elternhaus prägte, hat Cæcilie Norby zum Ausgangspunkt zahlreicher Grenzgänge genommen. Für ihr Album „Arabesque“ (2011) schrieb sie zu Vorlagen aus der Klassik eigene Texte und transponierte sie in den Jazz. Mit ihrer aktuellen Musik (Album „Silent Ways“) geht sie den umgekehrten Weg. Sie wählte einige ihrer Lieblings-Singer/Songwriter-Melodien aus, um sie gewissermaßen mit Klassik und Jazz aufzuladen.

Dabei begleiten die Sängerin zwei der besten, aus dem musikalischen Kosmos ihres Labels ACT nicht wegzudenkende schwedische Instrumentalisten: der großartige, vielseitige Bassist Lars Danielsson, mit dem sie verheiratet ist, und der auch mit seinem eigenen Trio gefeierte, virtuos alle Genregrenzen überwindende Pianist Jacob Karlzon. Gemeinsam erkunden sie ein musikalisches Terrain, für das die Sängerin einen eigenen Begriff erfunden hat: den „Sound des neuen intereuropäischen Jazz“.

„Eine grandios aufspielende Jazzbesetzung, die sich feinfühlig der Dänin und ihrer seelenvollen Stimme unterordnet.“ Jazz Thing

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CAECILIE NORBY

Dass seit einigen Jahren die Vocal-Jazz-Geschichte in Europas Norden geschrieben wird, ist neben Viktoria Tolstoy, Rebekka Bakken, Silje Nergaard ... auch Caecilie Norby zu verdanken. Nicht umsonst schwärmt Tim Jonathan Kleinecke über ihr Album "Queen Of Bad Excuses": "Teufel auch, kann die singen! Und Songs schreiben!"
Das war 2000 und auch drei Alben später hat sich daran nichts geändert. Zur deutschen Veröffentlichung von "Slow Fruit" (2007) blickt die inzwischen 43-Jährige auf eine über 20-jährige Karriere als Musikerin, auf eine Mitte der 90er bei Blue Note begonnene Solokarriere und auf beeindruckende Verkaufszahlen, nach denen sich so mancher Popstar die Finger leckt, zurück. Von den hochrangigen Kollaborationen (Michael und Randy Brecker, Chick Corea, Terri Lyne Carrington, Roberto Di Gioia, Nils Petter Molvaer, Dianne Reeves, Curtis Stigers, John Scofield, Mike Stern u.v.a.) mal ganz abgesehen.
Doch der Reihe nach. Aufgewachsen unter den Fittichen einer Opernsängerin und eines Komponisten, ist Caecilie Norby von Kindesbeinen an mit Musik umgeben. Bereits mit ihrer ersten Band, der Pop-Rock-Gruppe "One Two", landet sie Mitte der Achtziger einige Radiohits und verkauft über 250.000 Einheiten der beiden Alben "One Two" (1986) und "White Lies" (1989).
Von ihrem Jazz-Solo-Debüt "Caecilie Norby" (1995 das erste Blue Note-Album einer dänischen Künstlerin überhaupt) gingen über 50.000 weg und bereits auf dem Nachfolger "My Corner Of The Sky" (70.000 KäuferInnen) waren die Brecker Brothers mit von der Partie. Ihr drittes Album, "Queen Of Bad Excuses" (2000), erfreut sich ebenfalls großer Beliebtheit und wird außer in Europa auch in Australien, Japan und Südafrika veröffentlicht. In ähnlichen Kategorien bewegt sich "First Conversation" (2002) und das Live-Album "London/Paris" (2003).
Die von skandinavischen Medien hymnisch als "Queen of Jazz" Gefeierte gibt sich seit jeher nicht mit dem Interpretieren von Vorhandenem zufrieden und ihre Adult Contemporary-Kompositionen klingen, als seien sie bereits fest im Repertoire des Great American Songbook etabliert. Ihre ausdruckstarke und facettenreiche Stimme tut das übrige, um der Dänin zehn Grammy-Nominierungen einzubringen.
Mit "Slow Fruit" gelingt es ihr 2007 hervorragend, sich mit zwölf stilvollen Eigenkompositionen im Vocal-Jazz-Gespräch zu halten. "Things just take the time they take", erläutert Caecilie Norby den Titelsong und fügt schmunzelnd hinzu: "Slow Fruit darf gerne übersetzt werden mit Lazy Banana. Es ist die Geschichte eines Couch Potato, der lange, sehr lange braucht, um sein Leben auf die Reihe zu bekommen". Von dem Album, das in Dänemark und Norwegen bereits 2005 erschien, gingen bis zur deutschen Veröffentlichung stolze 12.000 Einheiten über die dortigen Ladentheken.
Dazu tragen auch Randy Brecker und der Saxophonist und Sänger Curtis Stigers bei. Ebenso mit von der Partie: Der etablierte Jazzbassist und Gatte von Frau Norby, Lars Danielsson, das Danish Radio Concert Orchestra und Ulf Wakenius (Gitarre), der sich der Jazzwelt spätestens seit seinem "Notes From The Heart"-Album (2005) wärmstens empfiehlt. Mit ihnen, ihrer Stimme und ihren gefühlvollen Singer/Songwriter-Jazz-Kompositionen bereichert Caecilie Norby das Genre, das auf der anderen Seite des Atlantiks Norah Jones und Diana Krall definieren, auf ihre ganz persönliche Weise: Adult Contemporary auf hohem Niveau, der viele Ansprüche an abwechslungsreichen, stil- und seelenvollen Singer/Songwriter-Jazz erfüllt.


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Caecilie Norby – vocal  / Lars Danielsson – bass  / Jacob Karlzon - piano


Die drei großen Improvisatoren der europäischen Jazzszene gehören zu den renomiertesten Künstlern in Skandinavien. Das Zusammentreffen dieser Musiker verspricht ein außergewöhnlich musikalisches Ereignis.

Lars Danielsson steht im spannendem Dialog mit Caecilie Norby, die mit ausdruckstarker und facettenreicher Stimme beeindruckt. Im Brückenschlag zwischen Jazz und Pop blickt die Dänin auf eine über 20-jährige Karriere als Musikerin zurück. Als Bassist und Cellist pflegt Lars Danielsson einen nicht alltäglichen plastischen und dabei vollendet weichen Ton, der Fülle und Zartheit vereint. So rund, kraftvoll und zugleich von solchem Fingerspitzengefühl geprägt wie in seinen solistischen Einwürfen kennt man die Töne von Cello und Bass im Jazz so gut wie kaum.  Virtuosität und Musikalität gehen Hand in Hand. So entsteht schöne, zeitlose Musik abseits jeglicher Moden.
Mit dabei ist der herausragende schwedische Pianist Jacob Karlzon der zu den bedeutendsten aktuellen Jazzpianisten unserer Zeit zählt.


Caecilie Norby

Musikalische Schubladen haben die dänische Sängerin Cæcilie Norby noch nie interessiert. Für sie ist die Melodie die Essenz von Musik und das entscheidende Kriterium, nachdem sie Musik bewertet und auswählt, frei von Genregrenzen. Eine Einstellung, die ein Abbild ihrer erstaunlichen Karriere und wohl auch ihr Erfolgsgeheimnis ist: Als Tochter klassischer Musiker brachte die Entdeckung des Jazz mit seinen bluesigen, swingenden und coolen Momenten die Entscheidung, doch in die Fußstapfen ihrer Eltern zu treten. Als Reisende zwischen all diesen musikalischen Welten machte sie sich schnell einen Namen, zunächst in ihrer Funk-Jazzband „Frontline“, die in den frühen achtziger Jahren alle verfügbaren dänischen Jazzpreise bekam. Zusammen mit Nina Forsberg bildete sie danach das Pop-Duo „One Two“, das alleine in Dänemark eine Viertelmillion Alben verkaufte. Hier wie in ihrer seit den frühen neunziger Jahren aufgenommenen Solokarriere war sie in Skandinavien zunächst die vielleicht wichtigste Figur des Brückenschlags zwischen Pop und Jazz, was sie international zur Wegbereiterin von Kolleginnen wie Rebekka Bakken, Silje Nergaard oder Viktoria Tolstoy machte. Als erste dänische Künstlerin wurde Norby vom legendären Blue Note Label unter Vertrag genommen, wo sie vier Alben aufnahm.
Sie arbeitete mit vielen internationalen Stars zusammen, von Bugge Wesseltoft bis zu Mike Stern, Chick Corea oder Kurt Elling. Der wichtigste unter ihnen ist der Bassist Lars Danielsson, der eben nicht nur ihr Ehemann, sondern auch der Produzent und Partner fast aller ihrer Projekte wurde.„Arabesque“ ist das ACT-Debüt von Norby: Erstmals schrieb sie Songtexte auf klassische Stücke, vor allem aus der Zeit des Impressionismus (u.a. Werke von Satie und Ravel). Doch Norby findet nicht nur in den Melodien der Klassik den jazzigen Ton, es geht auch umgekehrt. Mit zwei Songs veranschaulicht sie zum Beispiel eindrucksvoll, welcher „Klassiker“ Michel Legrand ist.
Eine kraftvoll, spannende, überzeugende Melange schafft die dänische Sängerin Caecilie Norby, die auf ihrem zweiten ACT-Album "Silent Ways" ihre Lieblingssongs mit Jazz und Klassik auflädt.
Cæcilie Norby schlägt mit ihrer Musik eindrucksvoll Brücken: Die Sängerin begeistert nicht nur Klassikfreunde, Jazzfreaks und Popfans – sondern einfach alle, die gute Melodien lieben.


Lars Danielsson

Der schwedische Bassist, Cellist, Komponist und Arrangeur Lars Danielsson ist in den vergangenen Jahren zu einer der wichtigsten Stimmen im europäischen Jazz gereift. An der Seite von internationalen Stars wie Michael Brecker und Randy Brecker, John Scofield oder Charles Lloyd, mit seinem eigenen Quartett, als Produzent von Cæcilie Norby, Viktoria Tolstoy oder dem Dänischen Rundfunkorchester, insbesondere aber unter eigenem Namen. Sie zeigen zugleich die unverwechselbare eigene Handschrift, die Danielsson gefunden hat, wie die erstaunliche Offenheit und Bandbreite seines Schaffens. Auf seinem „Libera Me“ erweist sich Danielsson als Meister eines orchestralen Jazz, auf „Mélange Bleu“ überrascht er mit einem modernen, behutsam eingesetzten elektronischen Rahmen für seine raumgreifenden, an Klangfarben so reichen Kompositionen. Bei „Pasodoble“ schuf er ein atemberaubendes, zwischen Klassik und Jazz vermittelndes Manifest des Wohlklangs. „Tarantella“ von 2009 überträgt den musikalischen Grundgedanken aber auf einen kammerjazzigen Ensemblerahmen. Danielssons lyrischer und warmer Basston ist unerreicht.
Als Komponist ist er ein Meister der Atmosphäre, der subtilen Spannung und der perfekten Balance zwischen einfachen Melodien und dem höchstmöglichen Grad an Improvisation. Davon zeugt auch „Liberetto“, sein aktuelles Album. Zusammen mit dem armenischen Pianisten Tigran, dem Schlagzeuger Magnus Öström, Gitarrist John Parricelli  spürt Danielsson neue musikalische Räume auf und betont einmal mehr die Freiheit der Musik zwischen Kammerjazz, Klassik und europäischer Volksmusik.


Jacob Karlzon

Mit dem schwedischen Pianisten Jacob Karlzon präsentiert  sich ein  Musiker, der eindrucksvoll zeigt, dass es trotz der uberwältigenden Menge aktueller Pianisten  zu technisch versiertesten unserer Zeit gehört.
Auf seinem ACT Debüt „More“ bricht er mit gängigen Genre-Konventionen. Pop- und Rockelemente verbinden sich hier mit typischen musikalischen Merkmalen des skandinavischen Jazz, wie Raum, Weite, Melancholie und klaren, eindringliche Melodien – in einem Dynamikspektrum von zarter Kammermusik bis Heavy Metal.  Dass Jacob Karlzon zu den technisch versiertesten und virtuosesten Jazzpianisten unserer Zeit zählt, tritt dabei fast in den Hintergrund. Viel mehr interessieren ihn der Song, dessen Atmosphäre und Energie und die Wege, über die es die Musik über die Bühnenkante in die Herzen des Publikums schafft.
Überhaupt ist Karlzon die landläufige Definition des Genres „Jazz“ längst zu eng geworden. Seine Kompositionen funktionieren wie gute Popsongs, zu hören sind auf „More“ neben akustischem und oft elektronisch verfremdetem Piano auch allerhand Synthesizer. Bekannt wurde Karlzon besonders als Begleiter der Sängerin Viktoria Tolstoy. Sein erstes Album unter eigenem Namen erschien bereits 1992. „More“ ist bereits seine sechste Einspielung als Leader. Darüber hinaus wirkte er auf über vierzig weiteren Alben mit. Neben seiner langjährigen, bis heute andauernden Zusammenarbeit mit Tolstoy spielte Jacob Karlzon mit Billy Cobham, Kenny Wheeler, Jeff Ballard, Cæcilie Norby, Nils Landgren u.v.m. Im Laufe seiner Karriere hat Karlzon zahlreiche bedeutende Auszeichnungen erhalten: Im Jahr 1997 gewann er den „Jazz in Sweden Award“ und wurde vom Schwedischen Radio zum Newcomer des Jahres und im Jahr 2010 zum Jazzmusiker des Jahres gewählt. Ebenfalls 2010 gewann er den renommierten französischen Jazzpreis „Django d’Or“.