treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

DOLCE ViTA. VOM SCHöNen LEBEN. GESCHICHTEN & MUSIK. EINTRiTT FREI*WiLLIG

für die konzerte & filme im zeughaus gibts platzkarten - die gibts aber nur online, hier auf www.treibhaus.at - die restln gibts am spieltag ab 16uhr im treibhaus. für konzerte im treibhaus gilt: der frühe vogel - il primo uccello...

DOCH: ES GIBT FÜR HEUT NOCH RESTKARTEN FÜRS SOMMERKINO - ab 16:00 TREIBHAUS

aber bitte nicht drängeln. und regenschirme zuhause lassen. wir regnen nicht. oder tragen tragen mäntel.

STIMMHORN

Am Anfang ist das Alphorn. Dann kommen die ersten Obertöne: Verquere Klänge aus der hehren Schweizer Bergwelt.

STIMMHORN Grenzgänger in der helvetischen Klangtopographie  Am Anfang ist das Alphorn. Dann kommen die ersten Obertöne: Verquere Klänge auf dem Hintergrund von Bildern der hehren Bergwelt. «stimmhorn» lässt alle Gattungen hinter sich und spielt an den Genres vorbei: Mit Bezügen zu verschiedenen Musikstilen und verbunden mit theatralen Elementen, erfindet das Duo mit Instrumenten und Gesang akustische Reisen zwischen traditionellen und experimentellen Klangwelten. Für ihre innovative Experimentierfreudigkeit wurden Zehnder / Streiff mehrfach mit Kompositionsaufträgen bedacht und mit Preisen ausgezeichnet.

Alphorn & Oberton
»Einfach Zweifach«
Grenzgänger in der helvetischen Klangtopographie

Christian Zehnder, Stimme, Obertongesang, Jodel, Wippkordeon, Bandoneon, Bandurria, Orgelpfeifen, Hang u.a. Hilfsmittel
Balthasar Streiff, Alphorn, Doppelalphorn, Alpophon, Büchel, Cornet, Barocktrompete, Tuba, Ziegenhorn, Stimme
Sie kommen aus der Schweiz, aber ihre Musik klingt völlig außerirdisch:

"Stimmhorn ist das Beste, was da seit langem über die Alpen zu uns auf die Bühne geklettert ist: […] ein bizarres Klang- und Bildszenario, intelligent und ironisch, affektgeladen wie eine Oper, traurig wie ein Piazzolla-Tango und geheimnisvoll wie die Löcher im Schweizer Käs’.« (Süddeutsche Zeitung)  
"Ausgesprochen ernsthaft, technisch brillant und total verrückt … Man muß sie einfach erleben! Näher bei der Kunst als bei der Musik anzusiedeln, sind sie lebende Skulpturen" (The Guardian)

Das Basler Duo bastelt sich (buchstäblich, indem es neue Instrumente erfindet wie das »Wippkordeon« – ein halbiertes Akkordeon) seit Jahren einen ganz eigenen musikalischen Kosmos. Der vokale Obertonvirtuose Christian Zehnder und der Alphornist Balthasar Streiff erkunden dabei, ausgehend von der Volksmusik ihrer Heimat, technisch brillant und mit feinem Humor selbst die entlegendsten Klangwelten.



Stimmhorn lässt alle Gattungen hinter sich und spielt an den Genres vorbei: Mit Bezügen zu verschiedenen Musikstilen und verbunden mit theatralen Elementen, erfindet das Duo mit Instrumenten und Gesang akustische Reisen zwischen traditionellen und experimentellen Klangwelten. stimmhorn ist Label geworden für fremd-vertraute Klänge aus dem Alpenraum. stimmhorn ist dem Publikum in den vergangenen Jahren insbesondere durch Produktionen und szenische Klangwerke wie melken, schnee und inland zum Begriff geworden.  
Stets auf der Suche nach dem wesentlichen, überbrücken Christian Zehnder und Balthasar Streiff beständig die Kluft zwischen Altem und Neuem und verbinden in ihrer Musik Archaik und Gegenwart. Neben seinen musik-theatralischen Performances realisiert stimmhorn immer wieder grenzüberschreitende Produktionen in den Bereichen Zeitgenössische Musik, Theater, Film und Literatur. Für ihre innovative Experimentierfreudigkeit wurden Zehnder und Streiff mehrfach mit Preisen ausgezeichnet und mit Kompositionsaufträgen bedacht.  
Die neue Produktion Igloo entstand aus Material, welches für Faust II am Theater Basel erarbeitet wurde. Der Iglu ist eine archetypische Schutzbehausung gegen Sturm und Kälte. Und ein Rückzugsort für verirrte Menschen. Mit Fernblick auf das Alpenpanorama, inmitten einer Industriezone, haben sich die drei Musiker ihr ureigenes Iglu gebaut, wo, ungeschützt gegen die Unberechenbarkeit musikalischer Grenzgänge, ihr neues Werk entstand.  
Das Instrumentarium wurde erweitert und der Einsatz von kolds electronics bietet ein weites Feld für Improvisation; dennoch bleiben die Konturen scharf und transparent. Das perfekte Ensemblespiel und der kompositorische Erfindungsreichtum des Trios erlauben Selbstironie und unausgesprochenen Hintersinn, die ausgesprochen leichtfüssig und lustvoll daherkommen.(RecRec)