treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

3. innsbrucker winterspiele :: der mensch lebt nicht vom brot allein

wenn das wasser bis zum hals steht: grad dann sollt man den kopf nicht hängen lassen • musiker spenden trost • noch • ohne kunst & kultur wirds still • noch nicht ab 19uhr im treibhausgarten - einlaß ab 18:00 • zur musik wirds viel feuer geben, wärmflaschen, decken und sitzpolster • die weiberwirtschaft samt pizzeria hat der LH geschlossen, aber es soll schwarzbrot und heißes wasser geben, das der herr in wein verwandelt, wenn man an ihn glaubt / keep distance • wash hands • stay human

DIE WEIBERWIRTSCHAFT IST TOT•LANG LEBE DIE WEIBERWIRTSCHAFT•BITTE•DANKE

die weiberwirtschaft wurde per verordnung geschlossen. bleibt wenigstens ihr uns gewogen: stärkt eure immunkräfte bei den mutmachenden veranstaltungen der winterspiele an der frischen luft und impft das treibhaus mit eurer solidarität. spendenkonto 3. innsbrucker winterspiele - IBAN: AT75 20503 03352791960

MUSIC ENSEMBLE OF BENARES

INDIA MEETS SPAIN: KATHAK FLAMENCO

Antonio Andrade Flamenco Gitarre
Rebeca Carmona Flamenco Tanz, spanischer Gesang
Juanaire Flamenco Tanz
Jyotika Dayal Kathak Tanz, indischer Gesang
Sharat Chandra Srivatava Violine
Fateh Ali Sitar
Dheeraj Bansuri (indische Bambusflöte)  
Gyan Singh Tabla
Herr Günther Paust

Die Idee, den nordindischen Kathak-Tanz mit Flamenco zu verbinden, hatte Günther Paust, der das "Music Ensemble of Benares" im Jahre 1982 gründete, schon vor geraumer Zeit.
Der gemeinsame Bezugspunkt dieses Projekts, das indische Musiker/Tänzer mit spanischen Musikern/Tänzern in einem Experiment zusammenführt, ist vor allem die Mentalität der Zigeuner, die im 11.Jahrhundert aus Rajasthan (Nordindien) auswanderten und letztendlich den Flamenco nach Andalusien brachten.
So ist es kaum verwunderlich, dass zwei auf den ersten Blick so unterschiedliche Tanzstile sowohl Rhythmen als auch Melodien gemeinsam haben, entstammen sie doch bei genauerem Hinsehen einer Wurzel. Beide Tanzstile, Kathak und Flamenco werden nämlich sehr rhythmisch und temperamentvoll zum Boden hin getanzt.

Für das Experiment erschien der Kathak am geeignetsten, ist doch dieser Indiens einziger Tanz, der -wie der Flamenco- von der Improvisation lebt. Dazu benötigt die Kathaktänzerin die selbe rhythmische Ausbildung wie der Tablaspieler. Sämtliche Rhythmen, die der Tablaspieler mit seinen Fingern und Handballen erzeugt, werden von der Kathaktänzerin mit ihren bloßen Füßen und ihren glockenbehangenen Beinen synchron wieder gegeben. In ähnlicher Weise versuchen auch der Flamencotänzer und der Tablaspieler zu harmonieren.

In diesem Projekt werden aber nicht nur indischer und spanischer Tanz gegenüber- und zusammengestellt, sondern auch die Instrumental- und Vokalmusik, deren gemeinsame Wurzeln im arabischen Raum zu finden sind. Keine gemeinsame Tradition weisen Flamencogitarre und Sitar auf, was deren Zusammenspiel jedoch nicht minder spannend macht.

Bereits in den vergangenen Jahren hatte Günther Paust zusammen mit Musikern und Tänzern ein abwechslungsreiches, farbiges Programm präsentiert, wobei vor allem die choreographische Feinarbeit dominierte. Für die bevorstehende Europatournee haben die Künstler erneut ein faszinierendes und exotisches Musik- und Tanzprogramm erarbeitet.


Die Besetzung des neuen "Kathak-Flamenco" Projekts ist wie folgt:

Jyotika Dayal Kathak Tanz, indischer Gesang
Rebeca Carmona Flamenco Tanz, spanischer Gesang
Juanaire Flamenco Tanz
Sharat Chandra Srivatava Violine
Antonio Andrade Flamenco Gitarre
Fateh Ali Sitar
Dheeraj Bansuri (indische Bambusflöte)  
Gyan Singh Tabla
Herr Günther Paust künstlerische Leitung, Moderation