treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

DAS TREIBHAUS HAT OFFEN. AB 16UHR I ZU GAST - GINA DUENAS & Los del Barrio

DAS TREIBHAUS SPERRT AUF - ALS LUFTKURORT. TÄGL AB 16UHR . ehrenschutz: die treibhaus-weiberwirtschaft mit ihren musikern, schauspielern, technikern - mit unüblichem empfang und verstecktem theater, untersagter erbauung, verbotener belustigung & geistiger ertüchtigung. an der frischen luft (vormals: open air) - drum: warm anziehen, händewaschen & kämmen nicht vergessen. tischreservierung ist NICHT mehr vorgeschrieben, wir sind kein haubenlokal & wollns auch nicht werden // BITTE/DANKE -- SPENDE // IBAN: AT75 20503 03352791960 //

MANU DELAGO

MANU DELAGO: SILVER KOBALT

Bei Musikgrößen wie Björk, Anoushka Shankar und Cinematic Orchestra ist Manu Delago essentieller Bestandteil der Band. Jetzt präsentiert der Tiroler Musiker und Komponist sein neues Album Silver Kobalt, auf dem seine unbändige Schaffenskraft das nächste Level erreicht. Der „Master Hang Drummer“ bietet auf der bevorstehenden Europa-Tour ein famoses Wechselspiel von experimentellem Pop, detailverliebter Elektronik und verrockter Kammermusik. 

LINE UP:

Manu Delago - Hang & Electronics

Isa Kurz - Gesang, Klavier & Geige

Christof Dienz - Fagott & Synths

Chris Norz - Beats & Percussion

Internationale Bekanntheit erlangte Manu Delago durch seine Pionierarbeit und Virtuosität am Schweizer Instrument Hang. Das 2007 veröffentlichteVideo zum Track Mono Desire avancierte mit über 5 Millionen Klicks zum Youtube-Hit, wodurch auch Weltstar Björk auf ihn aufmerksam wurde. Mit den Worten, dass „sie selbst für sämtliche Klicks verantwortlich“ sei, engagierte sie ihn kurzerhand als Hang-Spieler und Schlagzeuger für ihre zweijährige Welttournee.

Trotz dieser und weiterer musikalischer Kollaborationen hat Manu Delago seine eigenen Projekte nie aus dem Blick verloren. Der Wahl-Londoner veröffentlichte Alben mit seiner Band Manu Delago Handmade, dem Bassklarinette-Hang-Duo Living Room sowie als Solist des London Symphony Orchestra. Das Handwerkzeug zur Entfaltung seines enormen Kreativpotenzials erlangte er durch die Studien von Schlagwerk am Mozarteum Innsbruck, Jazz-Drums an der Guildhall School of Music und Komposition am Trinity College of Music in London.

Nach dem Erfolg seines 2013 erschienenen Albums Bigger Than Home (internationales Radio-Airplay für die Single A Long Way), bringt Manu Delago seinen unverkennbaren Stil auf Silver Kobalt noch intensiver zum Ausdruck. Sein innerer Kobold kombiniert handgemachte technoide Beats mit indischen Rhythmen, lässt Magnete im Takt surren und bietet akustischen Raritäten wie Fagott und Hang einen Platz auf der Ehrentribüne. Wie auch auf dem Vorgängeralbum pflegt Manu Delago die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Produzenten Matt Robertson (Björk, The Prodigy, The Streets) und erlesenen Gastsängern.

Das auf dem renommierten englischen Label Tru Thoughts Records erscheinende Album Silver Kobalt wird live vom Quartett Manu Delago Handmade in beeindruckender Manier umgesetzt. Jeder Musiker erfüllt gleich mehrere Rollen, wodurch erfrischend viel Bewegung auf der Bühne entsteht. Mit Klavier, Geige, Fagott, Hang, Schlagzeug, Xylosynth und vielen weiteren Instrumenten groovt die Band in ihrem eigenen Musikkosmos – losgelöst von jeglichen Genregrenzen. Kürzlich begeisterte Manu Delago Handmade auf Festivals in ganz Europa, wie dem Haldern Pop und Reeperbahn Festival in Deutschland, Shambala Festival in England, Green Man Festival in Wales, Eurosonic Festival in Holland und dem Popfest Wien. Und auch in diesem Jahr wird die Band Hörerschaften von intimen Clubs bis zu freiluftigen Festivalbühnen in ihren Bann ziehen. 

EINE GESCHICHTE:


Musik ist eine grenzenlose Sprache. Mich fasziniert es, die Emotionen und Reaktionen des Publikums während eines Konzertes zu beobachten. Ob das Publikum tanzt, mitsingt oder einfach nur zuhört, es besteht immer ein Geben und Nehmen.

Man gerät ins Schweben, wenn tausende Menschen vor einer Bühne springen, und mit ihrem Gesang einfache Melodien zu Hymnen machen. Es herrscht jedoch auch eine äußerst interessante Spannung, wenn das gesamte Auditorium während eines Konzertes so leise ist, dass man sich beim Spielen selbst atmen hört. Vor allem mit der Entdeckung des Hangs lernte ich diese Stille zu schätzen.

Ich hatte das Glück, bereits im Alter von 2 Jahren ein Schlagzeug geschenkt zu bekommen. Bedingt durch meine Eltern war ich häufig von Musikern umgeben und begann 1990 als 6-jähriges Kind Akkordeon zu spielen. Dieses Instrument hat mir geholfen, die wichtigsten harmonischen Verbindungen zu begreifen. Mehr improvisierend als Noten lernend wechselte ich bald zum Klavier, auf dem man wesentlich mehr Platz hat, sich auszutoben.

In der Welt der Rockmusik zu Hause kehrte ich mit 13 wieder zum Schlagzeug zurück und besuchte das Musikgymnasium in Innsbruck. In dieser Zeit spielte ich hauptsächlich in Coverbands, hatte aber auch eigene Projekte und durfte mich als 15-jähriger zum ersten Mal im Radio hören. Ein wichtiger Teil meiner Entwicklung als Schlagzeuger war die Crossover-Band HotchPotch, mit der ich ca. 150 Gigs in Österreich, Italien, Spanien und Deutschland gespielt habe.

Nach dem Musikgymnasium wurde es musikalisch immer bunter: neben ersten TV-Auftritten und vermehrten Studio-Aufnahmen, die meine Genauigkeit als Musiker förderten, beschäftigte ich mich vermehrt mit neuen Stilrichtungen wie Jazz oder Drum’n’Bass. Privat-Stunden bei Jojo Mayer oder Paul Elliott halfen mir, einen besseren und offeneren Sound auf dem Schlagzeug zu finden.

Zur selben Zeit studierte ich am Konservatorium Innsbruck bei Norbert Rabanser und Mag. Gunnar Fras Schlagwerk und widmete mich vermehrt dem Marimbaphon. Neben Solo-Auftritten mit der Stadtmusikkapelle Landeck/Perjen spielte ich auch einige Konzerte mit der Amadeus-Gewinnerin Zabine. Das von ihr gesprochene Hörbuch „Tiroler Sagen“ umrahmte ich musikalisch mit Marimba und Hang.

Das sagenumwobene Hang gilt als Geschenk des Himmels. 2001 in der Schweiz erfunden, verbreitete sich dieses melodische Perkussions-Instrument sehr schnell auf dem Planeten und eroberte die Herzen vieler Musiker und Zuhörer. Auch mich berührte dieses Instrument, welches eine perfekte Mischung aus Rhythmus und Melodie darstellt. Das Hang bedeutet für mich eine Fusion aus meinen bisherigen Instrumenten Schlagzeug, Marimba und Klavier. Auch das Studium der indischen Tabla half mir, dem Hang verschiedenste Sounds zu entlocken. Der Klang des Instruments inspirierte mich zu etlichen Kompositionen, welche u.a. bei den „Klangspuren“ in Schwaz aufgeführt wurden, aber vor allem in meinen aktuellen Projekten zu hören sind.

2006 produzierte ich mein erstes Hang-Solo-Album made in silence, auf dem vorwiegend schwebende und beruhigende Klänge zu hören sind. Im November gibt’s das erste Konzert meines Live-Projektes Manu Delago Handmade.

Oktober 2006


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history

2005
• über 100 Auftritte mit verschiedenen Bands und als Solokünstler;
• Studioaufnahmen mit Michael Tschuggnall, Zabine, HotchPotch, Damensattel, usw.;
• Auftritte mit HotchPotch in Spanien, Italien, Deutschland und Österreich;
• musikalische Umrahmung (Marimba & Hang) des Hörbuches „Tiroler Sagen“ und anschl. Präsentationstour mit Zabine,
Brigitte Weninger und Jakob Kirchmayr;
• 2-monatige Reise nach Indien, Malaysia (erstes Asien-Konzert) und Indonesien;

2004
• über 90 Auftritte mit verschiedenen Formationen;
• TV-Sendungen mit „HotchPotch“ und „Michael Tschuggnall“ (ORF, ZDF, TW1, ...);
• Vorstellung der Eigenkomposition „Hangarian Goal“ als Hang-Solist mit „The next Step“ bei den Klangspuren in Innsbruck;
• etliche Studioaufnahmen („M. Tschuggnall“, „H. Delago“, „Chillin con Karma“, ...);
• erste Auftritte mit der Drum’n’Bass-Band „Damensattel“ (Eigenkompositionen);

2003
• über 80 Live-Konzerte und erste TV-Auftritte;
• Österreich-Tour mit „Michael Tschuggnall“ (Starmania-Sieger);
• 1.Platz beim Austrian (Yamaha) Band Contest 2003 mit „HotchPotch“ (200 Bands);
• Auftritte mit „HotchPotch“ (u.a. Wiener Maifest, Donauinselfest und div.Festivals);
• Aufnahme des ersten „HotchPotch“-Albums „Bring it to the boil!“;
• Marimba-Solo-Konzert mit der „Stadtmusikkapelle Landeck Perjen“ und H. Delago;
• Soloauftritt mit dem „Hang“ in der Pfarrkirche Igls;

2002
• über 40 Auftritte mit „HotchPotch“, „Rock’n’Roland“, „Mango Deluxe“(& Starmania NG-Siegerin Verena Pötzl) und „Art-is-Faction“;
• erster Auftritt mit der 14-köpfigen Live-HipHop-Band „Chillin con Karma“;
• Auftritte mit der „Stadtmusikkapelle Landeck Perjen“ und einem Marimba/Gitarre-JazzDuo mit Vinzenz Gstrein;

2001
• über 30 Auftritte mit „The Rückwärts-Gäng“, „The New Fun Generation“ und Projekten wie der „G2K-Band“, „Dani K“. und dem „Fire&Ice-Blasorchester“;
• erste Konzerte mit „HotchPotch“ (u.a.Air&Style Village Party, Support von Therapy);
• Aufnahme der CD „Over the Grenzen heen“ mit „The Rückwärts-Gäng“ im ASS;
• Aufnahme der CD „Ep-itome“ mit „HotchPotch“ im BoomRoomStudio in Eferding;

2000
• 29 Bandauftritte mit „The Rückwärts-Gäng“, „The New Fun Generation“ und „Rampage“, darunter erste Konzerte im Ausland;
• 1.Preis beim Tiroler Jazz- und Popularmusikwettbewerb mit „Rampage“ (U16), anschließend erste Studioerfahrung mit „Rampage“;

1999
• erstes Konzert mit „Somersault“ beim Pankratius-Zeltfest in Mieming;
• Silvesterkonzert mit der „Combo Delago“ (Band meines Vaters Hermann Delago);
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