treibhaus

Kulturprogramm für Stadtbenützer

Spielplatz am Volksgarten. Angerzellgasse 8, 6020 Innsbruck. Geöffnet täglich von 10 bis 1

MICHA ACHER

MICHA ACHERs (THE NOTWIST) ALIEN ENSEMBLE: dort wo die schubladen aufhören beginnt die kunst...

Mit The Notwist wurde Micha Acher in diesem Jahr bereits inter­na­tional für das neue Album "Close To The Glass" nahezu frenetisch gefeiert.
Das Alien Ensemble wurde 2010 gegründet und besteht neben seinem Kopf Micha Acher unter anderem noch aus noch zwei weiteren Mitgliedern von The Notwist: Karl-Ivar Refseth (Vibraphon) und Andi Haberl (Schlagzeug). Aber auch mit Mathias Götz (Posaune; Harmonium), Stefan Schreiber (Bassklar­inette; Saxophon), Oliver Roth (Altflöte) und Benni Schäfer (Bass) spielt Micha Acher (Trompete; Indisches Harmonium) schon seit vielen Jahren in den verschiedensten Forma­tionen und Konstellationen.
Dadurch entstand unter den Musikern eine ganz besondere musikalische und sehr persön­liche Kommu­nika­tion­sebene. Denn beim Alien Ensemble geht es um das Erforschen ganz persön­licher Klang­welten und um das Entwickeln einer eigenen musikalischen Sprache. Alles dreht sich um die Einflüsse akustischer Musik, auf Elek­tronik verzichtet Micha Acher hier zur Gänze.
Die Musiker sind allesamt Jazz-geschult, prak­tizieren aber doch nicht "den Jazz" im herkömm­lichen Sinne.
Diese Musik ist daher auch kein Schaulaufen tech­nischer Skills. Eigentlich ist es schier unmöglich für das Alien Ensemble eine Schublade aufzu­machen. Es finden sich Elemente der Minimal Music oder des Krautrocks genauso wie feinste Bläser­sätze oder Anklänge an den Sound Mix von New Orleans.
Micha Achers Kompo­si­tionen, seine Arrange­ments und die Umsetzung mit den fabel­haften Musikern des Alien Ensembles — all das ist einzi­gartig in der deutschen Musik­land­schaft! Und ein Beispiel dafür, dass dort wo die Schubladen aufhören, Kunst erst beginnen kann!

Micha Acher ist ein vielbeschäftigter Mann. Im Januar '14 erschien die neue CD/LP seiner erfolgreichsten und bekanntesten Formation: The Notwist »Nebenbei« findet er immer noch die Zeit für die verschiedensten Projekte. So arbeitet er als Produzent für Zwirbeldirn und Kofelgschroa, erschafft Bühnenmusik für die Kammerspiele oder das Volkstheater in München, wo er derzeit auch die musikalische Leitung bei Brechts Dreigroschenoper hat. Er treibt Projekte wie das Tied & Tickled Trio, Rayon oder Ms John Soda in ständiger Veränderung immer weiter. Und er spielt Jazz. Seit Jahren bastelt er an seinem Alien Ensemble und hat nun den Punkt erreicht, an dem er mit dieser Formation aufnehmen möchte. Dazu hat er die Musiker eine Woche lang zusammengetrommelt, um im Studio, aber auch live zu spielen. Da das Alien Ensemble komplett ohne Elektronik und Over-Dubs auskommt ist es Micha Acher wichtig, dass die Stücke live ihre Energie entfalten. Micha Achers Kompositionen, seine Arrangements und die Umsetzung mit den erstklassigen Musikern des Alien Ensembles – all das ist einzigartig in der deutschen Musiklandschaft.

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Alien Ensemble is comprised of Notwist bandleader Micha Acher (Trumpet; Indian Harmonium),
who is joined by The Notwist`s Karl Ivar Refseth (Vibraphone) and Andi Haberl (Drums),
as well as Mathias Götz (Trombone; Harmonium),
Stefan Schreiber (Bass Clarinet; Saxophone),
Oliver Roth (Alto flute)
and Benni Schäfer (Bass),
all of them long-time friends and frequent collaborators of Acher`s over the years.


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Mit The Notwist wurde Micha Acher in diesem Jahr bereits international für das neue Album "Close To The Glass" nahezu frenetisch gefeiert.
Das Alien Ensemble wurde 2010 gegründet und besteht neben seinem Kopf Micha Acher unter anderem noch aus noch zwei weiteren Mitgliedern von The Notwist: Karl-Ivar Refseth (Vibraphon) und Andi Haberl (Schlagzeug). Aber auch mit Mathias Götz (Posaune; Harmonium), Stefan Schreiber (Bassklarinette; Saxophon), Oliver Roth (Altflöte) und Benni Schäfer (Bass) spielt Micha Acher (Trompete; Indisches Harmonium) schon seit vielen Jahren in den verschiedensten Formationen und Konstellationen. Dadurch entstand unter den Musikern eine ganz besondere musikalische und sehr persönliche Kommunikationsebene. Denn beim Alien Ensemble geht es um das Erforschen ganz persönlicher Klangwelten und um das Entwickeln einer eigenen musikalischen Sprache. Alles dreht sich um die Einflüsse akustischer Musik, auf Elektronik verzichtet Micha Acher hier zur Gänze. Die Musiker sind allesamt Jazz-geschult, praktizieren aber doch nicht "den Jazz" im herkömmlichen Sinne. Diese Musik ist daher auch kein Schaulaufen technischer Skills. Eigentlich ist es schier unmöglich für das Alien Ensemble eine Schublade aufzumachen. Es finden sich Elemente der Minimal Music oder des Krautrocks genauso wie feinste Bläsersätze oder Anklänge an den Sound Mix von New Orleans. Micha Achers Kompositionen, seine Arrangements und die Umsetzung mit den fabelhaften Musikern des Alien Ensembles - all das ist einzigartig in der deutschen Musiklandschaft! Und ein Beispiel dafür, dass dort wo die Schubladen aufhören, Kunst erst beginnen kann!



""...permanente Wendungen innerhalb der sieben Stücke die die Stimmung jäh verändern. Und immer wieder das ausgestellte Vibraforn, das uns ob seines hellen Klangs ein Alles-wird-gut-wenn-es-so-bleibt-Versprechen abgibt, obwohl die Überraschung der Leitgedanke dieses ungewöhnlichen Projekts ist"
Neue Züricher Zeitung - CH
"Das Debütalbum des Alien Ensembles ist auf geradezu spektakuläre Weise unspektakulär und atmet zugleiuch diese letztlich zufriedene Lässigkeit die auch bei allerlei anderen Projekten der Weilheimer Posse immer symphatisch spürbar war."
Jazzthetik - DE
"Zusammen mit Posaune, Harmonium, Bassklarinette, Saxophon, Bass und Altflöte wird hier Jazz als Textur für ein musikalisches Miteinander buchstabiert, das durch ein offenes auf einander hören geprägt ist. Die Musiker lassen sich gegenseitig viel Raum, wollen sich nicht übertrumpfen, sondern lieber gemeinsam die Möglichkeiten einzelner Schwingungen erkunden und genießen."
Westzeit - DE
"Die Musiker des Alien Ensembles sind allesamt gestandene Jazzer, lassen sich aber in keine genretypischen Schubladen manövrieren und verarbeiten gemeinsame Vorlieben von Minimal Music und Moondog über Free und Spiritual Jazz bis New Orleans-Bläsersätzen. Trotz aller Experimentierfreude besticht das Album durch frische, leichte und nahezu unbeschwerte Klänge und intelligente und groovend arrangierte Loungemusik."
HHV.DE - DE
"In hun akoestische muziek incorporeren ze ook krautrock en minimal music, waarbij ze telkens op een eigenzinnige manier het midden houden dan wel de buitengrenzen opzoeken van al die genres. Daarbij laten ze ook dikwijls geweldige experimenten horen. Het is bijzonder biologerend en filmisch. Voer voor de fans van al de genoemde bands en de meer avontuurlijke jazz. Heerlijk buitenaardse jazz!dankeschön für"
subjectivisten.nl - NL


SKUG:
ALIEN TRANSISTOR / ALIEN ENSEMBLE
Ganz schön viel Alien findet sich hier im Titel, aber das täuscht. Gelassenheit ist hier das Stichwort. Alien Transistor ist ein kleines, aber feines deutsches Label, dessen bekanntestes Fohlen im Stall The Notwist heißt, die deutschen Vorzeige-Indiepopper, die schon einige kunstvoll verspielte Alben gemacht haben. Bei Alien Transistor erscheint auch das Andromeda Mega Orchestra, ebenfalls eine großartige Sache, durchgeknallter Bigbandjazz mit avantgardistischen Einsprengseln, der aber stets unterhaltsam bleibt. Und Alien Ensemble nun, das ist fast eine Art Missing Link. Das siebenköpfige Ensemble rund um Micha Acher an der Trompete macht einen groovelastigen Souljazz, der sich nahtlos in die frühen 1970er beamt, irgendwo zwischen dem Art Ensemble of Chicago, Archie Shepp und dem Gil Evans Orchestra dieser Dekade, nur dass man die Sache weitaus entspannter, tanzbarer, verspielter angeht, etwa mit verschwenderischen Percussionspassagen, hübschen Bläsereinsätzen und verspielten Überleitungen an der Altflöte oder dem Vibraphon. Mehr eine Hommage also als ein geballter Innovationsbeweis, mehr eine Angelegenheit für Liebhaber als eine musikalische Studie, aber kein Wunder, geht es hier doch weder zeitgeschichtlich noch persönlich ums Ganze, denn Micha Acher kennt man eben von The Notwist. Das Alien Ensemble ist nur eines seiner vielen Nebenprojekte, gewidmet seiner ersten (und vermutlich wahren) Leidenschaft, dem Jazz. Und vielleicht ist es ja der entscheidende Bonus, dass Acher mit Notwist erfolgreich bis über beide Ohren ist, sich also hier nichts beweisen muss. Denn so lässig, so relaxed, so schmissig hört man das selten von deutschen Jazzmusikern. Absolute Bestnote.